dmexco, OMClub und zurück. „Erste mal Offline dabei“

Wie jedes Jahr stand die dmexco vor der Tür und damit auch der OMClub und sämtliche Standpartys. Nun, dieses Jahr sollte ich das „erste mal Offline dabei“ sein, denn im letzten Jahr war ich zwar schon SEO-Technisch aktiv, aber nicht Hauptberuflich in der Branche tätig und somit auch nicht auf den Veranstaltungen, da die Urlaubstage rar sind und von meinen Vorgesetzten genehmigt werden mussten. War nichts, Pech gehabt. Dieses Jahr durfte ich mich allerdings glücklich schätzen und möchte nun einmal meine Erfahrungen niederschreiben. So ne Art Recap.

Malte Landwehr hat auf Facebook schon den Anfang gemacht und seine Sichtweise wiedergespiegelt. Nun, leider kann ich nur das sagen, was mir dieses Jahr aufgefallen ist und es nicht mit vorherigen Partys und Messen vergleichen. Dieses Jahr habe ich mich auf die dmexco nach Köln gewagt und mich dort blicken lassen. Im Vorfeld wurde ich schon von diversen Kontakten angeschrieben, ob ich nicht Lust hätte, mich mal persönlich am Stand vorzustellen. Doch was wäre die dmexco ohne den OMClub? Diese „Party“ von Randolf ist ja praktisch schon legendär und sollte nicht verpasst werden. Mein Problem war es aber, dass ich mich zu spät dafür entschieden haben, die Messe und anschließend die Party zu besuchen. Nun, mit dem Ticket hat es letztendlich doch noch geklappt, so dass ich voller Vorfreude und Erwartungen in den Mittwoch starten konnte.

Die dmexco

Als ich Ankam dachte ich mir nur „Wow“. Das ausgedruckte Ticket kurz unter dem Lesegerät gehalten, mein buntes Ticket kam heraus und ich war Gast der dmexco. Wartezeit gleich null. Perfekt. Für mich war alles sehr neu, weswegen ich die Messe wahrscheinlich im großen und ganzen sehr gut fand: Die Hostessen war freundlich und hilfsbereit, man wurde nicht überall belästigt ob man Flyer, Karten oder irgendwas anderes haben möchte und dank der dmexco-App auf den iPhone habe ich mich sehr schnell zurecht gefunden. Allerdings empfand ich die Messe als sehr voll. Ich muss Malte recht geben, denn er schrieb: „Vielleicht wäre ein kurzer Check bei der Anmeldung hilfreich, ob besagte Person überhaupt etwas mit Online zu tun hat.“ Wobei dies auch sehr schwierig werden könnte bei der Masse an Personen, die sich dort anmelden. Nun, anderes Thema: Handynetz. Gott wie schlecht der Empfang war. Das lag aber nicht an der Halle, sondern viel mehr an der Messe, da die Online-Branche eben viel mit den Smartphones spielt und das Netz nutzt. W-Lan war fast gar nicht zu nutzen, weil es stark überlastet war und auch das UMTS-Netz scheint stellenweise zusammengebrochen zu sein. Tweets senden? Nur, wenn man mal Glück hatte. Auch das Handynetz scheint teilweise den Geist aufgegeben zu haben, denn als ich mal telefonieren wollte, klappte manchmal einfach gar nichts mehr.

Schön anzusehen waren diese typischen Abstauber, die sich die Taschen mit Werbegeschenken wie Kugelschreiber, Honig, Energydrinks und anderen Dingen füllten, am nächsten Mülleimer aber die Broschüren „entsorgt“ haben. Zwischendurch hat man immer wieder ein bekanntes Gesicht gesehen, mit dem man sich kurz unterhalten hatte. Angefangen bei Leuten, die man von einem Stammtisch kennt, geendet am TRG-Stand mit Björn Tantau und Pascal Landau, die man bisher nur aus dem Netz kannte. Ich fand es mal ganz interessant, die Personen, mit denen man mehrmals schon übers Netz (Twitter, Facebook, Skype, Blogs) kommuniziert hat, persönlich anzutreffen. An dieser Stelle schon mal danke für interessante Gespräche.

Der OMClub

Hammer. Mehr bräuchte man hier eigentlich nicht schreiben. Denn: Für mich war es das erste mal auch im OMClub (oder heißt es beim, aufm, etc.?). Nun, das E-Werk war eine sehr coole Location, die auch für alle Anwesenden (soweit ich gelesen habe rund 3500 Personen?!) genug Platz geboten hat. Der Einlass ging sehr flott: 1 Minute anstellen, den netten Damen mein Ticket zeigen, kurz scannen lassen und das Bändchen sowie den Getränke-Chip erhalten. Hier muss ich Randolf für die tolle Organisation danken. Ich war recht schnell drinnen und hab mir erst einmal einen kleinen Überblick verschafft. Dann ging es an die Theke: Hier tauscht man den Getränke-Chip gegen ein Getränk seiner Wahl ein. Hatte man ein leeres Glas, musste man dieses behalten, bis man den nächsten Drink bestellt, denn nur mit einem leeren Glas bekam man auch ein neues Getränk. Die Idee finde ich sehr gut, denn so hat man nicht unzählige Gläser und Dosen überall herumstehen, die kaputt getreten werden. Obwohl es scheinbar genug geschafft haben, Gläser zu zerstören: „Für den OMclub 2013 wünsche ich mir ab 4 Uhr einen Service fürs Schuheputzen während des Wartens auf ein Taxi. Inklusive Entfernung von Glassplittern aus den Schuhsohlen.“, so Malte in seinem Recap. Nun, dass habe ich eigentlich nicht bemerkt, da ich größtenteils draußen war und recht früh wieder gegangen bin. Am nächsten Tag wartete die Arbeit auf mich. Egal. Ich fand den OMClub einfach nur klasse: Super Location, coole Musik und viele bekannte Gesichter: Wieder bei Björn Tantau angefangen, über Dennis Tippe, Kevin Wagner, Florian Stelzer, Marcus Tandler und viele, viele mehr.

Da dies mein „erstes mal Offline“ war, tat ich mich manchmal schwer, diverse Leute zu erkennen. Wie zum Beispiel den Dennis Tippe, der mich direkt erkannte und mich rief. War auf jeden Fall sehr cool, die Leute alle mal persönlich zu treffen (ich glaube ich wiederhole mich) und mich mal mit ihnen zu unterhalten. Ich muss echt sagen, dass ich recht häufig aufgrund meines Blogs, meiner Aktivität auf Facebook und Google Plus (und Twitter…) erkannt wurde und auch, obwohl ich frisch in der Branche bin und das erste mal Persönlich vor Ort war, herzlich aufgenommen wurde. Danke dafür. Und sorry, falls ich den ein oder anderen nicht direkt erkannt habe oder mit manchen Namen überhaupt nichts anfangen konnte. Aber für mich waren das an einem Tag so viele Eindrücke, dass ich total vollgestopft mit Informationen war.

Ein dickes Lob an Randolf für die tolle Organisation des OMClubs. Die Location war sehr geil, für Getränke war ausreichend gesorgt und der DJ wurde auch gut ausgewählt. Falls du das hier ließt: Leider konnte ich kein Bier mit dir trinken und dir das Lob persönlich aussprechen. Aber an diesem Abend hattest du glaube ich genug zu tun ;-) Ich denke mal, dass sich noch genug Möglichkeiten für ein Bierchen finden werden ;-)

Fazit

Der Mittwoch war mich für ein sehr anstrengender, aber auch sehr geiler, Tag zugleich. Endlich hatte ich die Möglichkeit, viele Personen mal persönlich zu treffen, mich mal mit dem ein oder anderen intensiver zu unterhalten und ein paar neue Kontakte zu knüpfen und natürlich bestehende Kontakte zu pflegen. Ich denke, dies war nicht mein letzter Besuch der dmexco und des OMClubs.

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