Aus dem Urlaub zurück: Ein Buch, ein Sonnenbrand

Am 22. Juli habe ich es ja angekündigt, das ich mich für zwei Wochen in den Urlaub verabschieden werde. Diese Zeit ist nun schon längst wieder rum und seit Samstag Abend bin ich schon wieder in Wuppertal. Natürlich möchte ich kurz über meinen zweiwöchigen Fehmarn-Urlaub berichten, in welchen ich nicht nur Entspannt habe. Wer nicht weiß wo Fehmarn ist, für den gibt es natürlich auch eine kurze Erklärung zu diesen Ort bzw. dieser Insel. Fehmarn ist eine deutsche Insel bzw. Halbinsel in der Ostsee und ist mit einer Brücke, der Fehmarnsundbrücke mit dem Festland verbunden. Von Wuppertal aus fährt man die knappen 500 Kilometer in guten 5 Stunden. Wir haben dieses Jahr etwas länger gebraucht, da wir in Hamburg auf der A1 in einen Stau kamen. Und das um 6 Uhr morgens. Als wir aus Wuppertal los fuhren, war es leicht am Regnen und die Wettervorhersage für Fehmarn versprach die nächsten Tage auch nichts besseres…

Angekommen ging es dann morgens um halb 8 erstmal zum Bäcker frühstücken. Es regnete. Die Stimmung war auch nicht besonders gut, denn nach einer Stundenlangen Autofahrt im Regen hofft man sich doch besseres Wetter im Urlaub. Auch ein weiterer Blick auf das Wetter-App auf dem iPhone versprach nichts gutes, denn noch immer wurde für die gesamte kommende Woche regen prophezeit. Auch am nächsten Tag, dem Sonntag regnete es und ich konnte zum ersten mal nach langer Zeit wieder ausschlafen. Zumindest bis 12 Uhr, dann raffte ich mich mit einem Kaffee auf, machte mich fertig und wollte mal durch das kleine Örtchen Burg schlendern. Burg ist das Dorf in dem wir wohnten und in dem auch eigentlich alles war was man brauchte. In Burg ist auch Fehmarn auch am meisten los. Mittags kam dann auch mein Cousin und das erste was wir machten war die Suche nach einer Sky-Bar, in der wir uns Fussball anschauen konnten. Im Nachbardorf war dann auch eine, wir tranken uns was und wollten Abends auf die Rolle. Gesagt getan. Am nächsten Tag gab es entgegen der Wettervorhersagen kein Regen, so das wir uns zum Strand begaben und unseren Strandkorbschlüssel abholten. Dieser war zwischen einigen anderen Wuppertalern, die wir hier aus Wuppertal kennen, man sich gelegentlich trifft und wir alle nach Fehmarn in den Urlaub fahren.

Ab dem nächsten Tag schien dann auch durchgehend die Sonne und wir konnten jeden Tag zum Strand, die Sonne genießen und auch in der Ostsee schwimmen gehen. Da die erste Woche mein Cousin da war, mit dem ich in den letzten Jahren weniger Kontakt hatte, ging es jeden Abend auf die Rolle und man zechte die Nächte durch. Dementsprechend spät war ich manchmal auch am Strand.

Weil man am Strand nicht viel macht und auch nicht besonders viel machen kann, habe ich mir zwei Bücher mit nach Fehmarn genommen. Eines davon habe ich geschafft durchzulesen. Bei dem Buch handelt es sich um das Social Media Buch von Reto Stuber, bei dem es eben um Social Media Marketing auf Facebook, Twitter, XING und einigen Networks mehr geht. Weil ich ständig so in das Buch vertieft war und mich auch nicht ablenken lies, holte ich mir einen schmerzhaften Sonnenbrand, welcher sich über die ganzen Schienbeine und die Knie zog. Nicht weiter schlimm, denn zum Glück gibt es ja Salben gegen Sonnenbrände, die mir auch relativ schnell halfen.

An dieser Stelle möchte ich auch gar nicht weiter auf das Buch oder meinen Sonnenbrand eingehen. Vielleicht gibt es zum Buch noch ein Review. Wer weiß. Zwei Wochen Urlaub. Kein frühes Aufstehen, kein morgens früh zu Arbeit. Aber auch kein Computer. Anders wie im letzten Jahr hatte ich keinen Laptop dabei. Das einzige was ich dabei hatte war mein iPhone, mit dem es gelegentlich was auf Twitter zu posten gab. Häufiger war ich dafür auch Foursquare aktiv, weil ich auf Fehmarn recht viel eingecheckt habe. Dementsprechend habe ich auch einige neue Mayors erlangen können. Auch Facebook hat relativ häufig was von mir zum verarbeiten bekommen: Sei es Foto oder ein einfacher Statusupdate: Facebook war häufig eine Anlaufstelle, auf der ich was neues von mir gegeben habe. Schließlich solltet ihr doch alle neidisch werden, wenn ich am Strand in der Sonne liege, oder? ;-)

Da ich im Urlaub auch wirklich abschalten wollte, habe ich auch drauf verzichtet irgendwas besonderes mit dem iPhone zu machen. Das einzige was ich täglich gecheckt habe waren die Besucherstatistiken meines DJ-Blogs. Dem habe ich aber auch sehr entspannt entgegen gesehen. Letztendlich hätte ich eh nicht wirklich was machen können, wenn es einen totalen Ausfall gegeben hätte. Zwischendurch habe ich auch mal hier und dort telefoniert, unter anderem mit Jonas vom Bloggonaut, Sandro von Check24 und auch einer netten Dame vom XOVI Kundensupport, die wegen einer Kundenumfrage angerufen hatte. Da ist man natürlich höflich und beantwortet die Fragen der netten Dame auch wenn man gerade am Strand in der Sonne liegt.

Was gab es sonst noch?

Im Grunde war es das auch schon. Täglich gutes Wetter, täglich am Strand, täglich die Seele baumeln lassen. Mehr eigentlich nicht. Von meinen Abendlichen Abenteuern möchte ich natürlich nicht erzählen. Wen interessiert es schon, was ich getrunken habe, wo ich Party gemacht habe und wen ich alles kennengelernt habe?

Somit möchte ich den Beitrag an dieser Stelle auch beenden. Mein „Hallo, ich bin aus dem Urlaub wieder zurück“-Beitrag ist ganz schön lang geworden ;-)

3 Kommentare

  1. Hallo,

    so muss ein Urlaub sein. Ausruuuhen!

    Aber einen Sonnenbrand auf Fehmarn? Na da hattest du aber Glück mit dem Wetter…

    Das kann auch ganz anders aussehen. Oder hast du Urlaub spontan vom Wetter abhängig gemacht?

    Ich finde eigentlich super einfach mal nichts im Urlaub zu machen. Da ist man hinterher total entspannt und hat keine Probleme damit mal wieder richtig durchzustarten!

    Gruß
    Henning

  2. Martin: Das freut mich auch ;-)
    Henning: Wir fahren jetzt seit über 10 Jahren jedes Jahr nach Fehmarn und ganz ehrlich gesagt habe ich es noch nie erlebt, das ich mehr als 4 Regentage in 14 Tage auf Fehmarn hatte. An der See ist das Wetter ja sowieso immer anders ;-)

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