Die 10 wichtigsten Merkmale eines guten, kostenlosen WordPress Themes

WordPress Themes gibt es wie Sand am Meer: Einspaltig, Zweispaltig, Dreispaltig, Gelb, Grün, Blau, Rot, kostenlos, kostenpflichtig oder schon bereit für die Einbindung von Werbung. Es gibt so viele Kategorien und Unterschiede in den unzähligen WordPress-Themes, das man leicht den Überblick verlieren kann. Und woher weiß man nun, ob das Theme, was einem gefällt auch wirklich gut ist? Wieder einmal gibt es vom mir eine Top 10 Liste, diesmal zum Thema der wichtigsten Merkmale eines guten WordPress-Themes. Da es kostenlose und kostenpflichtige WordPress Themes gibt, arbeite ich mit der kostenlosen Version, die sich ja in den Anforderungen bzw. in den Bedingungen etwas unterscheiden wie die Premium WordPress Themes.

1) Das WordPress Theme muss dir gefallen!
Bevor man überhaupt alle anderen Punkte abcheckt, sollte man sich sicher sein, das einem das WordPress Theme überhaupt gefällt. Dabei sollte man vielleicht auch Anpassungen bedenken. Auch wenn das Theme schon bereit zur Installation ist, gibt es immer Kleinigkeiten die angepasst werden müssen, was in den meisten fällen aber kein Problem darstellen dürfte.

2) Der valide Code
Spricht man von einem validen Code, meint man nichts anderes als die Einhaltung formaler Standards im Quelltext. Der Vorteil von einem validen Code ist der, das er von den Browsern schneller gelesen und wiedergegeben werden kann. Die Ladezeit des Blogs wird also reduziert. Ein weiterer wichtiger Vorteil eines validen Quelltextes ist die die Wiedergabe: Ist der Code des Themes nicht valide, wird er vom Browser automatisch korrigiert und wiedergegeben. Jeder Browser korrigiert anders und gibt den Blog und das Layout dementsprechend anders wieder.

3) Ausgehenden Links überprüfen
Das die Gestalter und Anpasser eines WordPress Themes einen Backlink für ihre kostenlose Arbeit haben möchten ist zu verstehen. In manchen Themes steckt teilweise wirklich viel Arbeit und diese Arbeit soll auch belohnt werden. Zu viele Links sollte das Theme aber nicht eingebaut haben. Meiner Meinung sind maximal zwei angebracht: Einmal für den Grafiker und einmal für denjenigen, der das Theme an WordPress angepasst hat. Sofern es nicht ein und die selbe Person sind.

4) Das Suchfeld
Für den Blogger eher uninteressant, für die Besucher fast schon ein Standardwerkzeug: Das Suchfeld. Ein gutes Theme besitzt ein Suchfeld und zeigt dieses auch. Das Suchfeld nützt nichts, wenn man erst eine weile danach suchen muss.

5) Die größe der Dateien
Wieder ein wichtiger Punkt zum Thema Ladezeit. Je aufwändiger das WordPress Theme ist, desto mehr Dateien (Stylesheets, Javascript, Bilder,..) braucht es. Sind die Dateien, die bei jedem Aufruf erst geladen werden müssen, zu groß, verlängert sich auch die Ladezeit des Blogs. Ist die Ladezeit zu lang, kann es sein, das viele Besucher direkt wieder die Fliege machen werden.

6) Die Sidebar ist flexibel
Für mich persönlich ist die flexible Sidebar ein wichtiger Punkt wenn es um WordPress Themes geht. Mit einer Sidebar, die ich mir selber mit Widgets anpassen kann, habe ich den größtmöglichen Spielraum in der Individualität. Eine Sidebar, die nicht flexibel anpassbar ist, sollte wenigstens die wichtigsten Elemente einer Sidebar enthalten. Das wären unter anderem: Kategorien (wenn diese nicht schon irgendwo anders im Theme eingebaut sind), letzte Artikel, letzte Kommentare, Blogroll und natürlich Platz für Werbung (sofern benötigt).

7) Der Content
Sehr wichtig ist auch der Content, schließlich ist er später das Hauptaugenmerk des Blogs. Es sollte drauf geachtet werden, das die Inhalte in einer gut lesbaren Schriftgröße angezeigt werden. Eine kleine Schrift, die keiner Lesen kann, macht die Besucher nur unglücklich.

8) Das Layout und die Branche
Ein Theme, welches einen Plattenspieler zeigt oder zum Thema Musik gestaltet wurde, sollte man nicht in der SEO-Branche nutzen. Es ist drauf zu achten, das dass Layout in die Branche passt und nicht das Thema verfehlt. Nur so schafft man Vertrauen beim Leser.

9) Die Übersichtlichkeit
Wie Übersichtlich ist das Theme gestaltet? Ist der Content direkt einzusehen, oder muss erst gescrollt werden? Auch wenn viele der Meinung sind, das die Übersichtlichkeit keine wirklich große Rolle spielt, so täuscht man sich schnell. Kein Besucher hat Lust ewig nach den gewünschten Inhalt zu suchen. Also: Auf die Übersichtlichkeit achten!

10) Wird das Theme oft genutzt?
Das WordPress Theme ist später das Aushängeschild des Blogs. Benutzt jeder das gleiche Layout, wird dem Besucher schnell langweilig und die Inhalte – egal ob diese sich von anderen Blogs abheben oder nicht – werden nicht mehr so intensiv gelesen und wahrgenommen. Ich empfehle also, sich vorher mal umzuschauen, ob das Theme nicht schon öfters auf anderen Blogs genutzt wird. Wenn ja: Finger weg.

Bildquelle: WordPress Logo (c) WordPress

5 Kommentare

  1. Schöner Artikel. Meiner Meinung nach sind solche Themes aber schon schwer zu finden. Also solche die alle „Anforderungen“ erfüllen. Gerade was z.B. den validen Code betrifft. Mir geht es zumindest immer so, bei den Themes die mir optisch gefallen…

  2. Valider Code heißt ja meist auch bessere Lesbarkeit für SuchmaschinenBots, die man auch nicht außer acht lassen sollte. Bei den Links im Footer lasse ich meist nur einen zu.

  3. gerade der code ist wirklich ne wichtige sache, da sind zum teil ziemlich zeitaufwendige und lästige javascripte drin enthalten die man erst aufwendig ausbauen muss um den eigenen blog richtig schnell zum laufen zu bringen, also augen auf im quellcode ;-)

  4. Beim Punkt 2 (valider Code reduziert die Ladezeit) bin ich anderer Meinung. Validität erhöht die Ladezeit. Das Weglassen von schließenden Tags reduziert z. B. die Codegröße und damit auch die Ladezeit. Guck dir mal den Code von Google an. Die sparen halt jedem Byte.Der Code ist deswegen extrem performant, hat aber massenweise Validierungsfehler.

    Eine valide Webseite hat natürlich schon ihre Vorteile (Wartbarkeit, annähernd gleiche Darstellung in verschiedenen Browsern), aber eine kurze Ladezeit gehört nicht dazu.

  5. Punkt 11 fehlt, dass das Theme auch veränderbar ist – für den einfachen Blogger. Es macht keinen Sinn, sich ein Theme auszusuchen, welches man zwar gerne für sich anpassen will, aber im Theme so viele sonderbare Codes eingebaut sind, dass Laien keinen Durchblick bekommen.

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