15 Gründe, warum man WordPress für seinen Blog nehmen sollte

WordPress hat sehr viele Anhänger und ist das wohl am weitesten verbreitete Blog-System überhaupt. Trotzdem gibt es noch andere Systeme, die sich ebenfalls für Blogs geeignet sind, die man ebenfalls verwenden könnte. Ich nutze selber WordPress für meine Blogs, kenne auch fast nur Leute die das gleiche tun. Ich möchte die nun mal einige Punkte aufzählen, wieso man lieber WordPress für seinen Blog nehmen sollte. Das sind größtenteils auch die Punkte, die mich überzeugt haben, meine Blogs mit WordPress zu betreiben. Schließlich war ich auch mal auf der Suche nach einem geeignetem System oder CMS, mit welcher zweidoteins betrieben werden sollte. Letztendlich bin ich bei WordPress gelandet und durchweg zufrieden.

  1. 1) WordPress ist kostenlos
    Das System WordPress ist kostenlos, was am Anfang eines Blogs keine Ausgaben bedeutet. Gerade wenn man „sich nur mal versuchen“ möchte, und keine Ziele und kein Plan für seinen Blog hat, eignet sich ein kostenloses System wie WordPress immer.
  2. 2) WordPress ist einfach zu installieren
    Die Installation von WordPress dauert knappe 5 Minuten: Dateien auf den Webspace oder Server hochladen, die URL aufrufen, die Datenbank-Daten, sowie die Admin-Daten eingeben und schon ist der WordPress-Blog installiert.
  3. 3) WordPress wird weiterentwickelt
    Hinter dem Blog-System WordPress steckt ein gesamtes Team, welches WordPress ständig weiterentwickelt. Egal ob Sicherheitslücken oder neue Features: Jedes Jahr kommen einige Updates raus, die WordPress immer auf den neusten Stand der Technik bleiben lassen.
  4. 4) WordPress-Themes gibt es wie Sand am Meer
    Egal ob kostenlos mit Link im Footer oder kostenpflichtig und ohne Hinweis im Footer: Für WordPress gibt es Millionen an Themes. Sehr viele davon sind kostenlos, schnell heruntergeladen und noch schneller auf dem WordPress-Blog, einige kosten Geld, sehen wirklich sehr schick aus, wurden optimiert, sind ebenfalls schnell heruntergeladen und ebenso genau so schnell auf WordPress.
  5. 5) WordPress lässt sich durch Plugins erweitern
    Mit Plugins, die ebenfalls nicht mehr Zählbar sind, lässt sich WordPress beliebig erweitern. Von Umfrage-Plugin bis hin zur Gallery findet man auf dem Plugin-Markt jedes Plugin, welches keine Wünsche mehr offen lässt.
  6. 6) WordPress ist einfach zu bedienen
    Wer schon mal mit WordPress gearbeitet hat, kennt das Dashboard, über das der Blog gesteuert und bedient wird. Dieses ist sehr übersichtlich gestaltet und lässt es nicht zu, das WordPress-Neulinge sich allein gelassen fühlen.
  7. 7) WordPress-Themes und Plugins lassen sich „On the fly“ umbauen
    WordPress bietet im Backend, also im Dashboard, einen Editor mit denen die Themes und Plugins bearbeitet bzw. umgebaut werden können. Die Codes der einzelnen PHP- sowie CSS-Dateien werden direkt im Editor angezeigt, können bearbeitet und anschließend gespeichert werden. Lästiges hochladen bei jeder kleinen Änderung gehört der Vergangenheit an.
  8. 8) WordPress hat eine riesige Community
    Fast zu jedem Problem gibt es eine Lösung, weil ein anderer schon den gleichen Weg gegangen ist. WordPress bietet eine riesen Community, die sehr hilfsbereit ist. Wer also ein Theme oder ein Plugin bearbeitet, aber eine Fehlermeldung statt dem gewünschten Ergebnis angezeigt bekommt, kann in den WordPress-Foren nach Hilfe suchen und wird sie auch finden. Auch wenn WordPress mal zicken macht, wird hier geholfen.
  9. 9) WordPress bietet ohne Plugins eine Menge Funktionen
    Auch ohne Plugins bietet WordPress eine Menge Funktionen an, die sich so in kaum einem System wiederfinden. Zum Beispiel das Planen und spätere veröffentlichen von Beiträgen, die Permalinks, die Widgets und viel, viel mehr.
  10. 10) WordPress ist für mehr als nur für Blogs bestimmt
    Natürlich kann man aufgrund der Anpassbarkeit auch sehr viel mehr mit WordPress anstellen. Zum Beispiel kann man mit wenigen Plugins und dem richtigen Theme WordPress zu einem CMS heranwachsen lassen und damit ganze Portale managen.
  11. 11) WordPress ist Suchmaschinen-Affin
    Von Hause aus ist WordPress Suchmaschinenfreundlich. Bis auf wenige Modifikationen die noch getätigt werden müssen – wie zum Beispiel die Permalinks – hat man mit WordPress eine gute Basis für die Suchmaschinenoptimierung. Wer das Maximum an SEO aus WordPress herausholen möchte, kann dies „per Hand“ oder per SEO-Plugin wie zum Beispiel wpSEO (kostenpflichtig) oder All in One SEO Pack (kostenlos) tun.
  12. 12) WordPress ist schnell
    WordPress ist sehr schlank aufgebaut, obwohl es sehr viel Features bietet. Die Entwickler haben einen großen Wert auf die Schnelligkeit von WordPress gesetzt, da weder Blogger lange Ladezeiten im Dashboard, noch Besucher lange Ladezeiten auf dem Blog mögen.
  13. 13) WordPress kann im Dashboard aktualisiert werden
    Die Updates, die die WordPress-Entwickler veröffentlichen, müssen nicht zwangsweise auf den lokalen PC heruntergeladen und anschließend auf den eigenen Blog hochgeladen werden. Updates lassen sich Narrensicher über das Dashboard direkt auf den Blog herunterladen und installieren.
  14. 14) WordPress kann mehrere Benutzer verwalten
    Blogs mit mehreren Bloggern sind für WordPress kein Problem. Benutzer können beliebig hinzugefügt und bearbeitet werden. Jeder Benutzer kann unterschiedliche Rechte erhalten, so das dieser auch nur in bestimmte Teile des Backends darf. So zum Beispiel kann man sehr einfach Gast-Accounts händeln, die für Gastbeiträge oder Co-Blogger erstellt werden.
  15. 15) WordPress bietet alles auf einem Blick
    Das Dashboard im Backend bietet alles auf einem Blick: Wie viele Beiträge wurden schon veröffentlicht, wie viele Kommentare und wie viele Kommentare warten noch auf eine Freischaltung? Weitere Informationen die man erhält sind die eingehenden Blog-Links, die WordPress-News und WordPress-Blog-News und einiges mehr. Natürlich lässt sich jede Info-Box auch beliebig platzieren oder ausblenden.

11 Kommentare

  1. Was ist das denn für eine Textwüste? Ich gebe Dir in sachen WordPress Recht, aber bitte: Dein Blog ist optisch ansprechend, dieser Artikel sieht bisher (?) aber etwas lieblos aus.

  2. Gerade weil WordPress recht einfach anzupassen (PlugIns) und zu bedienen (Dashboard oder Hilfsprogramm BlogDesk zum verfassen und online stellen von Artikeln) ist, setzt die Gemeindeverwaltung Heiligengrabe auf dieses System. Gerade auch unter ständig steigendem Kostendruck im öffentlichen Sektor bietet WordPress durch die grundsätzliche Kostenlosigkeit eine echt Alternative.

    Übrigens: Die Gemeinde Heiligengrabe liegt im Nordwesten Brandenburgs direkt an der Grenze zwischen den Landkreisen Prignitz und Ostprignitz-Ruppin sowie am Autobahndreieck wittstock/Dosse und ist unter anderem durch das mittelalterliche KlosterStift touristisch bekannt. Gerade zum Wandern und Radfahren bietet die Weite der Prignitz Tourististen herrliche Möglichkeiten.

  3. Die Punkte sind wahr, nur in Sachen „Schnelligkeit“ gibt es noch was aufzuholen… aber das soll ja in Version 3.2 verbessert werden…

  4. Die Punkte treffen, bis auf die Schnelligkeit (zumindest aus meiner Erfahrung), sicherlich zu. Aber mal ehrlich: Die treffen ebenso auf verschiedene CMS zu. Ich könnte die Liste ebenso als Aufhänger nehmen für „15 Gründe, warum man Drupal für seinen Blog nehmen sollte“.

  5. Auch ich möchte bei Punkt 12 widersprechen: Wenn man WordPress nicht nur als simples Blog benutzt und einige der mit Version 3.0 hinzugekommene Features wie z.B. Custom Menus verwendet, schnellt die Anzahl der Datenbankanfragen in die Höhe.

    Das geht so weit, dass bei den Providern inzwischen Server in die Knie gehen, weil immer mehr Kunden WordPress benutzen.

    Natürlich kann man mit Caching die Geschwindigkeit wieder verbessern, aber dann wird alles wieder eine Stufe komplexer.

  6. Also so gut wie alle Punkte treffen auch auf Serendipity zu. Der Titel kann also auch durch s9y ersetzt werden. Schön wären auch 15 Punkte die gegen WordPress sprechen, wie z.B. der große Speicherhunger des Blogsystems.

  7. WordPress ist ohne jeden Zweifel eine sehr gute Blogsoftware. Dennoch ist WordPress nicht für jeden etwas. WordPress empfielt sich dann, wenn man erstens viele Funktionen braucht und gerne vieles anpasst – auch aus Suchmaschinen-Sicht ist WP gut brauchbar. Bei anderen Punkten – wie etwa Einfachheit und Schnelligkeit – gibts aber sicher bessere Alternativen. Derzeit experimentiere ich beispielsweise mit Tumblr – und ich muss sagen, dass es für jene, die einfach mal ohne Ahnung von der „Webmasterei“ loslegen wollen, eine super Wahl ist.

  8. Hallo, Christian

    Ich finde deinen Beitrag bezüglich WordPress wirklich toll. Ich hab selber jahre lang andere CMS benutzt, deren Optimierung wirklich nicht die leichteste war. Bis ich dann irgendwann auf WordPress gestoßen bin. Ich war sofort begeistert wie leicht man die Themes editieren, die Seiten und Artikel bearbeiten und SEO vornehmen und einstellen kann.

    Lg

    Steven

2 Trackbacks / Pingbacks

  1. 15 Gründe für Wordpress » 24 – Zwanzigundvier
  2. 15 Gründe, warum man WordPress für seinen Blog nehmen sollte » Best of life an web

Antworten

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.


*