Webmasterfriday: Mac? Windows? iOS? Android? So blogge ich!

Nach langer Zeit möchte ich mich mal wieder an einem Webmasterfriday beteiligen, der diese Woche ein Thema trifft, mit welchem ich erst vor kurzer Zeit konfrontiert wurde. Es geht um „Mac oder Windows? Apple oder …?“ – also um die Entscheidung zwischen der Systeme, welches man selber bevorzugt, welches man nutzt, wieso, weshalb, warum, etc. Als ich meinen ersten Rechner erhalten habe, gab es einen Windows Computer. So blieb es dann auch, denn Windows Computer waren schon immer günstiger als die Apple-Systeme. Und Spiele gab es auch.

In den letzten Jahren hat sich Apple aber auch sehr stark entwickelt, brachte recht coole Produkte auf dem Markt und schaffte es dass zu entwickeln, was viele Windows-Nutzer wahrscheinlich kennen werden: Systeme, die untereinander nicht nur einfach Kompatibel sind, sondern auch reibungslos miteinander arbeiten. Mit meinem ersten iPhone wurde ich zum Apple-Fanboy und hatte ständig ein Auge auf die Produkte. Bis ich mich vor einigen Wochen zu einer Renovierung entschieden habe und mit dieser auch gegen meinen bisherigen Windows-Computer.

Ich wollte flexibler sein und einen Laptop haben. Und da dieser nur noch fürs Bloggen und Arbeiten eingesetzt werden sollte, habe ich mich für einen Apple-Notebook entschieden. Spielen wollt ich auf der PlayStation 3. Und ganz ehrlich? Ich bereue es zu keiner Zeit einen MacBook gekauft zu haben. Ich habe mir den MacBook Air mit 13 Zoll gekauft, weil mir der 11er zu klein war und der 15er MacBook Pro zu groß. Zudem ist er schön flach, leicht und hat eine SSD verbaut. Perfekt.

Mittlerweile möchte ich mein MacBook Air nicht mehr missen: Für die Synchronisation mit dem iPhone brauche ich mein Gerät nur noch anzuschließen, fertig. Bei Windows hatte ich häufig Probleme mit der USB-Verbindung (erkannte das iPhone nicht, entfernte sich während der Synchronisation oder es gab Fehler). Vor wenigen Tagen habe ich mir dann Apple-TV gekauft. Und? Angeschlossen, läuft. Auch die Verbindung mit dem MacBook Air via AirPlay kein Problem. So wünscht man sich dass. Aber auch die Kompatibilität zu anderer Hardware ist perfekt und läuft bisher Reibungslos.

Alternativprogramme und die Umstellung

Klar, Anfangs ist es eine ziemliche Umstellung für mich gewesen: Als Jahrelanger Windows-Nutzer kennt man diese Einfachheit vom MacBook Air nicht und sucht manchmal noch etwas, obwohl es offensichtlich vor einem liegt.

Zunächst hatte ich etwas bedenken wegen der Programme, die ich bisher für den Windows-PC genutzt hatte. Aber: Entweder haben die Anbieter aufgrund der hohen Nachfrage schon Mac-Versionen sehr vieler Programme auf den Markt gebracht, oder man findet eben Alternativprogramme, die sich genau so gut nutzen lassen. Es gibt unzählige Apps im AppStore – hier findet praktisch jeder etwas. Und wenn nicht, findet man es via Google. Also ich hatte bisher alles gefunden, was ich auch brauchte.

Sonstige Anwendungen neben dem Bloggen

Ein weiterer Grund für die Entscheidung für das MacBook Air war das DJing. Neben den „richtigen“ Schallplatten mit denen ich auflege, lege ich eben auch mit einem Digital Vinyl System auf, mit dem ich Tracks vom PC/Laptop auf eine Schallplatte (Timecode-Vinyl) „legen“ und steuern kann. So lässt sich ohne Plattenwechsel auf eine riesige Datenbank an Tracks nutzen. Das Problem bisher: Windows zickt ein wenig mit der Software herum. Grund: 99% aller DJs nutzen Mac-Systeme, weshalb die Software auch darauf optimiert wird. Die Windows-Versionen werden meist sehr stiefmütterlich behandelt. Und da ich mein Hobby nicht aufgeben möchte, hatte ich noch einen Grund für den Mac.

Mobil auch mit Apple

Wie man schon herauslesen konnte, besitze ich ein iPhone. Hier kann ich leider nicht so gut vergleichen wie zwischen Windows und Mac, weil ich vor dem iPhone kein Smartphone hatte. Wieso ich mich für das iPhone entschieden habe? Es hat mir von der Steuerung einfach sehr gut gefallen und es war damals halt eben das Trend-Smartphone. Und auch dass möchte ich nicht mehr missen, auch wenn viele Apps Geld kosten, die bei Android kostenfrei wären. Und da ich auch kein Freund von Jailbreaks bin, muss ich dann eben in die Tasche greifen. Aber zum Glück nicht all zu tief, da ich kaum bezahlte Apps nutze.

Bildquelle: Apple

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11 Kommentare

  1. sabine puttins
    23. November 2012 at 05:47

    Salve!
    Also ich habe da eher die gegenteilige Entwicklung mitgemacht…
    http://frankfutt.de/2012/11/23/mac-oder-pc/
    Greetz
    Sabine

  2. Pascal
    23. November 2012 at 11:21

    Hallo Christian,

    auch ich habe vor wenigen Monaten erst die Entscheidung für einen Mac getroffen.

    Entschieden habe ich mich für das 15″ Retina MacBook. Ich kann dich nur zitieren: „… möchte ich mein … nicht mehr missen.“

    Meinen Windows Rechner habe ich behalten. Grund: Ich wollte bei Problemen beim Umstieg zurück zu Windows können. Aber ziemlich schnell hat sich meine ganze Arbeit auf mein MacBook verlagert.

    Leistungsmäßig ist mein Windows Rechner sogar schneller. Retina und Workflow auf dem Mac bewegten mich allerdings dazu, dass mein Windows Rechner fast nur noch für die Musik & TV angemacht wird :)

    Der Preis ist natürlich Stolz. Wenn man aber jeden Tag vor der Mühle sitzt und sein Geld damit verdient, sollte man keinesfalls geizen. Ein Rechner, der läuft und an dem man sich wohlfühlt (<- sehr wichtig!!) rechnet sich sehr sehr schnell.

    Gruß

  3. René
    23. November 2012 at 11:43

    Ich kann bis dato Mac basierende Systeme überhaupt nichts abgewinnen und halte eben diese für das schwächste Unix basierende System. Aber Geschmäcker und Arbeitsweise scheinen ja von Typ zu Typ unterschiedlich zu sein. Deshalb schön, dass du für dich das perfekte System gefunden hast!

  4. Christian
    23. November 2012 at 13:17

    Pascal: Nun, 15 Zoll ist mir zu groß und zu schwer geworden. Den Windows-Rechner habe ich auch noch, aber nur weil ich noch nicht dazu gekommen bin, ihn komplett leer zu räumen und abzugeben. Ein passender Interessent hatte sich dank Windows eben schnell gefunden. Aber: Am Wochenende kommt er weg und dann richte ich mir an meinem neuen Mini-Schreibtisch eine kleine „Workstation“ ein: Laptopstand, USB Tastatur und USB Maus. Dann sieht es nicht nur schick aus, sondern ich kann mich bei Bedarf auch an einen Schreibtisch setzen (bisher sitze ich am liebsten mit dem MB Air auf der Couch).

  5. Apple gegen den Rest der Welt | MyWorld
    23. November 2012 at 16:42

    […] …?” – also um die Entscheidung zwischen der Systeme, welches man selber bevorzugt, welches … den ganzen Artikel lesen > […]

  6. Miiischa
    26. November 2012 at 11:08

    Je kleiner der Bildschirm desto größe auch ein mögliches Energieersparnis. Hat zumindest malk so ein Verkaufstyp zu mir gesagt. Also hab ich mir einen 11 Zoll Netbook geholt, aber auf Dauer ist mir der Bildschirm zu klein. Derzeit Liebäugel ich ein wenig mit einem Macbook, aber der Kauf muss warten bis mein extra Monatsgehalt auf dem Konto ist!!

  7. Jonas
    5. Dezember 2012 at 12:28

    Ich arbeite(blogge) immer mit meinem Macbook air… einfach herrlich: leise, leicht und ich mag die einfache Handhabung. Egal ob man entspannt auf der Couch liegt oder am Schreibtisch sitzt, das Macbook air ist meienr ansicht nach immer der optimale Begleiter (und sieht ja auch gut aus ;) ).

  8. Nico
    6. Dezember 2012 at 18:17

    Ich hab meinen Laptop von Lenovo mit Windows. Der funktioniert seit vielen Jahren Problemlos und mit dem Arbeite ich sehr gerne. Sehe also keinen Grund für einen Mac. Auf meinem Tablet hab ich Android, damit blogge ich aber nicht. Das hab ich einmal versucht und bin ganz schnell wieder davon abgekommen. Ansonsten informier ich mich mit dem Tablet eigentlich nur, lese ein bisschen und spiele :)

  9. John Caspari
    2. Januar 2013 at 13:57

    Ich könnte als Blogger nicht mit einem Tablet arbeiten. Für meine langen Finger brauche ich richtige „fleischige“ Tasten, in die ich mich krallen kann und die ich klappern lassen kann. Das Geräusch gehört für mich irgendwie dazu. Obwohl eine flache Tastatur mit leisen Anschlag auch was Feines ist. ^^

  10. Phil von Beuren
    3. Januar 2013 at 17:31

    Also ich muss sagen das ich persönlich Linux am besten finde, ich finde es schade das das system so wenig anerkennung bekommt aber nachdem jetzt win 8 da ist denke ich das viele junge user vielleicht mal zu linux einen blick rüberwerfen :)

  11. Thomas
    6. September 2013 at 01:38

    Ich blogge mit allem, was eine Auflösung von mindestens 1024*768 Bildpunkten bietet. Unter freiem Himmel schätze ich zudem ein leuchtstarkes und reflexionsarmes Display. Das Betriebssystem ist meines Erachtens fürs Bloggen eher zweitrangig.