Über Angela Merkel, Politik und Blogs

Schon mal gesehen das ein Blog in der Politik etwas großes erreicht hat? Oder etwas bewegt hat? Naja egal, das ist ja auch nicht Thema dieses Beitrags. Viel mehr geht es darum wie politisch ein Blog sein kann, darf und soll. Das ist nämlich das Thema der Woche des Webmasterfridays. Unter der Überschrift Wie politisch kann/darf/soll ein Blog sein? werden die Blogger wieder zum schreiben und mitmachen aufgefordert. Wie gewohnt nehme ich auch diese Woche teil. Eigentlich bin ich gar nicht so der Freund der Politik, weil in meinen Augen sowieso alle das machen was sie wollen. Aber das ist ja zum Glück auch nicht das Thema worüber ich schreiben möchte.

Die Frage des Webmasterfridays ist in drei Fragen unterteilt: Wie politisch kann ein Blog sein? Wie politisch darf ein Blog sein? Und: Wie politisch soll ein Blog sein. Also muss ich in meinem Artikel auch auf alle drei Fragen eingehen. Wie politisch ein Blog sein kann? Kurz gesagt: Sehr.

Wie politisch kann ein Blog sein?

Ein Blog kann sehr aktiv sein. Immerhin ist ein Blog meist öffentlich und für jeden Zugänglich. Auch für Politiker. Es kann also sein das unserer Bundeskanzlerin Frau Angela Merkel auf den Blog kommt, mögliche Beschwerden ließt und sich diese zu Herzen nimmt. Ich glaube allerdings, das die Wahrscheinlichkeit im Lotto zu gewinnen, höher ist.

Man kann die Fragestellung aber auch anders interpretieren: Ein Blog kann so politisch sein wie er möchte wenn er sich an ein paar Regeln hält. Seine politischen Ansichten und Meinungen darf man solange publizieren solange diese nicht mit dem Gesetz in Konflikt kommen.

Wie politisch darf ein Blog sein?

Hier wäre zunächst auf den zweiten Absatz von „Wie politisch kann ein Blog sein?“ zu achten. Denn genau das was ich dort geschrieben habe würde auch hier rein passen: Solange er nicht mit dem Gesetz in Konflikt gerät, darf der Blog so politisch sein wie er möchte. Immerhin haben wir die tolle Meinungsfreiheit in Deutschland.

Wie politisch soll ein Blog sein?

Das liegt im Auge des Betrachters. Ein Blog über Suchmaschinenoptimierung oder über Technik, sollte gar nicht politisch sein. So denke ich. Es ist weder Themenrelevant noch interessant für die Leser. Ein Blog über die Politik sollte aber politisch sein.

Es gibt verschiedene Wege politisch zu sein: Man versucht mit einem Blog neue Wähler zu werben indem man den Blog gezielt als Informationsquelle zu neuen Wahlprogrammen oder Ereignissen nutzt. Das zum Beispiel könnte eine Partei umsetzen um neue Wähler zu ködern. Im Idealfall erreicht man die Jugend, welche sowieso zu viel vor dem Computer sitzt und im Internet surft. Wer bei den letzten Wahlen aufgepasst hat, weiß, das die Jugend kaum zum Wählen gehen. Ideal also um sie zu bewegen die eigene Partei zu wählen.

Allerdings können Gruppen oder Privatpersonen den Blog auch nutzen: Mit dem Blog können sie ihre Meinung kundgeben und andere Personen abstimmen lassen ob sie der gleichen Meinung sind oder nicht. Über die Kommentarfunktion wäre es dann noch möglich andere Meinungen auszutauschen. Wird der Blog bekannter, kann es sein das die Politik auf den Blog aufmerksam wird und sich diesen zu Herzen nimmt. In dem Fall wäre der der Blog eine Moderne Form der Petition.

1 Kommentar

  1. morgen Christian,

    interessante Frage! Ich persönlich finde dass wir Blogger eigentlich viel mehr politisch angagiert sein sollten und auch viel mehr auf die Problematik in unserem Land aufmerksam machen sollten.

    Wir haben einen schmalen Grad zwischen informierend und meinungsbildend und das finde ich bei der ganzen Geschichte problematisch.

    Mittlerweile haben wir viele Mitschwimmer, die den Kopf draussen abgegeben haben und das mitbrüllen, was der Mob drin brüllt. Ist einfacher, verstehe, aber auch zielführend?

    Und das finde ich schlimm! Also sollten wir mehr politisch angagiert informieren!

    Ich muss mir diesen webmaster friday mal anschauen, interessantes Thema!

1 Trackback / Pingback

  1. Webmasterfriday: Wie politisch kann und darf ein Blog sein? | SEOwoman

Antworten

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.


*