Sonne, Strand, Meer und Blog?

Jedes Jahr das gleiche: Im Sommer möchte man von der Arbeit entspannen und gönnt sich einen Urlaub. Doch komplett abzuschalten ist für manchen gar nicht so leicht, denn im Hinterkopf bleibt oft die Frage offen, was der Blog macht. So ist das zum Beispiel bei mir. Ich habe bisher erst einen Urlaub als Blogger erlebt und kenne das Problem, wenn man sich auch im Urlaub Gedanken um den Blog macht. Ich schneide dieses Thema an, weil es diese Woche das Thema der Woche beim Webmasterfriday ist. Unter dem Motto Blogger im Urlaub – Urlaub im Blog werden die Blogger wieder herzlich dazu eingeladen, am Webmasterfriday teilzunehmen. So auch ich. Und auch diese Woche möchte ich am Webmasterfriday teilnehmen, da das gesamte Thema schon sehr interessant ist – besonders für Blogger, die Geld mit ihrem Blog verdienen.

So mache ich das

Letztes Jahr ging es wie jedes Jahr im Sommer nach Fehmarn. Da ich fast täglich einen Blogbeitrag schreibe, musste ich meinen Besuchern natürlich sagen, das diese in den nächsten zwei Wochen wenig bis nichts zu erwarten habe. Dies tat ich mit einem entsprechenden Blogeintrag. Natürlich habe ich einen Laptop mit in den Urlaub genommen, da ich meine Spiegelreflexkamera mit in den Urlaub genommen habe, aber auch immer auf dem laufenden bleiben wollte. Der ein oder andere Abend oder Regentag wurde dann also vor dem Laptop verbracht. Einen Regentag nutzte ich, um einen Artikel zu schreiben. Das Thema war „Gravatar“. Nach dem Urlaub schrieb ich einen entsprechenden Beitrag über meine Erlebnisse im Urlaub und einen kleine Reisebericht über Fehmarn, meinen Urlaubsziel.

Man sieht, das man auch im Urlaub bloggen kann – sofern man das möchte. Natürlich ist das jedem freigestellt, denn Urlaub ist Urlaub. Und dieser ist eben da, um sich vom Alltagsstress – dazu gehört auch der Blog – zu entspannen. Wenn jemand aus dem Urlaub wiederkommt, freue ich mich über Reiseberichte zum entsprechenden Urlaubsziel.

Es ist keine Schande nicht zu Bloggen

Der Urlaub ist meiner Meinung nach dafür da, um sich zu entspannen. Dafür fährt man schließlich auch weg. Natürlich möchte man auch mal was anderes sehen und Unternimmt etwas im Urlaub, trotzdem steht die Entspannung an erster Stelle. In meinen Augen ist es nicht schlimm, wenn man sich auch im Urlaub vom bloggen eine Auszeit nimmt und seinen Blog einfach mal in Ruhe lässt. Auch Kommentare müssen nicht freigeschaltet werden, schließlich ist man im Urlaub.

Hinter den Blogs stecken auch nur Menschen, die neben ihren Jobs – sofern sie nicht vom Blog leben – auch mal eine Auszeit brauchen. Ich denke, das jeder Blogger es versteht, wenn man im langersehnten Urlaub mal keinen Artikel schreibt, sich mal nicht um die Kommentare kümmert, keine Nachrichten auf Facebook oder Twitter sendet und vor allem, mal keine E-Mails beantwortet.

Reiseempfehlung: Fehmarn

Ich möchte diesen Blogartikel kurz dazu missbrauchen, um euch Fehmarn ein Stück näher zu bringen. Fehmarn ist eine Halbinsel (durch eine Brücke mit dem Festland verbunden) in der Ostsee. Wer Party machen will, ist auf Fehmarn fehl am Platz. Hier gibt es zwar zwei Dorfdiskos, in denen gefeiert werden kann, aber mehr als 50 Personen passen dort auch nicht rein. Fehmarn ist also ideal zum entspannen. Der Südstrand, der bekannteste Sandstrand Fehmarns, ist auch der beliebteste und sauberste. Der Sand ist fein und bietet Platz für jedermann. In der Ostsee kann geschwommen werden und erreicht in Sommer angenehme Temperaturen. Direkt hinter dem Südstrand verläuft die Promenade, an der man alles bekommt, was das Urlauberherz begehrt: Speisen und Getränke, Zeitungen, Brötchen, Kaffee, leckeres Eis und sogar Quark. Der Quark an der Promenade ist sehr begehrt und auf Fehmarn sehr bekannt. Falls ihr jemals auf Fehmarn sein solltet, schaut doch mal an der Südstrandpromenade vorbei und gönnt euch einen Quark.

Für die kleinen wird am Südstrand auch war geboten: Vom Trampolinspringen, über Minigolf, bis hin zur Spielothek für Kinder findet man hier alles. Eine Wiese mit zwei Toren findet man auch vor, so dass die kleinen und großen auch eine Runde Fussball spielen können. Wer mehr auf Beachvolleyball oder Beachsoccer steht, wird ebenfalls glücklich gemacht, denn zwei Spielfelder findet man ebenfalls am Südstrand.

Abends kann man sich im größten Dorf namens Burg vergnügen. Wer lecker essen möchte, kann sich in eines der vielen Restaurants niederlassen und in gemütlicher Atmosphäre speisen. Fisch sollte man jedoch am Hafen, welcher einen Kilometer entfernt liegt, bei „Der Fischladen“ essen. Hier wird der Fisch noch selber aus dem Wasser gezogen und für die Kunden zubereitet. Wer beim Fischladen essen möchte, sollte sich ein wenig Zeit mitnehmen, da das Lokal immer sehr, sehr gut besucht ist.

Liebhaber von Cocktails können in Burg in eine Cocktailbar gehen, welche alle sehr guten Service bieten. Aus eigener Erfahrung kann ich die „Q-Bar“ empfehlen. Die Kellner und Kellnerinnen sind allesamt nett, die Musik ist angenehm und die Cocktails schmecken sehr gut. Die Preise sind angemessen und keineswegs überteuert, wie man es auch anderen Urlaubsgebieten kennt.

Da Fehmarn eine Tourismusortschaft ist, kann dort auch Sonntags eingekauft werden. Netto, Rewe, Edeka und die ganzen anderen Supermärkte haben auch Sonntags geöffnet. Wer etwas von der Insel sehen möchte, kann dies auch tun, genug Anlaufstellen gibt es ja: Leuchttürme, die Fehmarnsundbrücke (die Brücke, die Fehmarn mit dem Festland verbindet) und vieles mehr. Aus der Luft kann man Fehmarn ebenfalls betrachten. Auch Fehmarn befindet sich der kleinste Flugplatz Deutschlands, betrieben von Klaus Skerra, einem Piloten, der mit seiner Cessna sehr schöne Rundflüge über Fehmarn anbietet. Ich finde, das jeder mal Fehmarn von oben gesehen haben muss.

Bildquelle: aboutpixel.de / Fehmarn-Sund-Brücke © d s

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