Social Media – Muss oder Gruppenzwang ?

Nachdem sich in letzter Zeit einige Blogger wie eisy dem Thema des Social Media und dem Zwang dahinter ausgelassen haben, wird diese Woche dieses Thema von vielen Bloggern angesprochen.
Weshalb ? Na schaut mal in den Kalender: Es ist Webmasterfriday !
Das dieswöchige Thema lautet: Social Media ein Muss? #twitter #facebook #youTube.

Meine persönliche Meinung

Den Artikel möchte ich zunächst mit meiner persönlichen Meinung zum Thema eröffnen.
Ich finde nämlich das dass alles rund um Social Media vielen helfen kann, vieles aber auch zerstören kann.
zweidoteins wäre ohne Social Media Netzwerke wie Twitter nicht so gut gestartet, denn Twitter bringt mir bisher einiges an Traffic.
Meistens sind dies andere Blogger denen ich aufgrund interessanter Artikel gefolgt bin.
Manchmal sind es aber auch nur ahnungslose Personen, die meinen Nick auf Twitter gesehen haben und einfach mal geschaut haben wer dahinter steht.
Auf Twitter und auch anderen Social Networks habe ich mich aus dem Grund, Kontakte zu knüpfen und zweidoteins bekannter zu machen angemeldet.
Das hat bisher auch gut geklappt.
Ich finde ebenfalls, das dass Social Media für jeden Blogger, der seinen Blog immer auf den neusten Stand halten möchte, unumkömmlich ist.
Es gibt tausende Menschen auf diesen Portalen, welche alle das gleiche Thema auf ihren Blog anstreben und sich gegenseitig austauschen können.
Für mich ist diese Art der Kommunikation sehr wichtig und ein fester Bestandteil meiner täglichen Arbeit an meinem Blog.

Andere Ansichten

Doch schauen wir uns doch einfach mal an, was das Social Web für andere Auswirkungen haben kann:
Nehmen wir mal an, uns gehört eine große Firma mit einer Webseite und einem Profil auf Twitter und/oder Facebook.
Nun kommt Person X an und gibt zu unserem Produkt konstruktive Kritik ab.
Wir können mit dieser Kritik nicht umgehen, lassen unserem Wortschatz freien lauf und Entgleisen nach allen Regeln der Kunst.
Und schon haben wir uns ein Eigentor geschossen, da tausende Menschen diese Entgleisung lesen können und nun sehen, was für ein Mensch wir sind.
Das Internet verzeiht solche Fehler nicht, denn das was man gerade sagt, wird abgespeichert und das für immer.
Selbst wenn wir eine neue Firma gründen würden: Unser Name wird immer im Zusammenhang mit unserem Ausraster bleiben und somit auf schnell oder auf dauer Kunden verlieren.

Jeder weiss bescheid

Egal was passiert: Immer weiss jeder direkt bescheid.
Jeder ist mit jedem Verbunden und Vernetzt.
Das bedeutet, das eine Aussage, welche nicht ganz richtig ist, oder eine News, welche gerade ganz Frisch ist, innerhalb weniger Minuten gelesen wird und das von massenweisen Menschen.
Daher sollte jeder Schritt, dem man im Internet macht, sehr gut überlegt sein:
Nicht nur ein Verbaler ausrutscher auf Twitter kann verhängnisvoll sein, sondern auch ein Eintrag auf einem Blog oder ein Kommentar auf einem Fremden Blog.
Irgendjemand bekommt dies immer mit und würgt euch eins rein in dem er die Nachricht tweetet oder sonst irgendwo postet.

Aktivität ist wichtig

eisy schrieb es schon: Zuhören reicht nicht, viel wichtiger ist das aktive dabei sein.
Geht auf Kritik und Feedback ein, nur so kann man zeigen das man daran auch Interessiert ist.
Sollte man auf Feedback nicht eingehen, kann es sein das euch nachgesagt wird das euch Kundenmeinungen egal sind.
Das kann ganz schnell nach hinten losgehen und schon wird man schlecht geredet.
Man muss aber nicht auf alles eingehen, zum Beispiel sind Antworten auf ein Lob ab und zu Okay, aber nicht auf jedes !
Ihr wollt doch keine Negativen Punkte verbergen, oder ?

Erfolg durch Social Media

Fakt ist, das unzählige Massen an Personen das Social Web nutzen, was auch gut für den eigenen Blog, die eigene Webseite oder die eigene Firma sein kann.
Doch übertreiben ist nicht: Einen Twitter Account zu erstellen und möglichst viele User zu folgen um Follower zu bekommen ist genau der falsche Weg.
Klar, im ersten moment sind natürlich die Besucherzahlen nach oben gegangen, aber auf dauer sinken die Zahlen wieder.
Klar ist für mich auf jeden fall das man mit den richtigen Followern und dadurch entstehenden Kontakten sehr gut Erfolg haben kann, wenn man das ganze richtig angeht und nicht wie Wild User hinzufügt.
Wichtiger für den erfolg ist der eigentliche Blog auf dem die Besucher und Leser später eure Artikel lesen, das solltet ihr nicht vergessen.

Welche Kanäle ?

Okay, das bleibt jedem überlassen, aber ich finde die wichtigsten sollte jeder nutzen: Twitter und Facebook.
Für einen Wellensittich-Blog empfielt sich zum Beispiel kein Webnews oder t3n.de Channel.
Ein SEO-Blog wie zweidoteins zum Beispiel kann eine breitere Masse an Kanälen auswählen, da sein Thema das Internet und Social Media ist – also genau das, woraus diese Kanäle bestehen und was sie sind.

zweidoteins ist auf folgenen Channeln zu finden:

Und das um nur einige zu nennen, denn wenn man mal etwas mehr sucht, findet man den Namen meines Blogs noch in viel mehr Kanälen, welche ich nicht alle aufzählen möchte.
Zum schluss möchte ich noch Anmerken, das sich kleinere Social Web Plattformen sehr schnell Entwickeln und somit jeder Kanal genutzt werden sollte.
Nicht nur die großen Portale wie Twitter und Facebook sollten in Betracht gezogen werden, sondern auch die kleineren.

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Ein Kommentar

  1. Was bringt Social Media meiner Firma?
    15. Mai 2010 at 22:03

    […] von zweidoteins weist auch auf die negativen Seiten von Social Media hin. Das Internet verzeiht nicht. Sehr […]