Die richtige Dosis Social Media

Das Web 2.0 bietet viele Kanäle an, um sich selbst oder seine Webseite zu Promoten: Facebook, Twitter, YouTube und viele mehr helfen sich selbst und seinen Blog zur schau zu stellen und ihn richtig zu vermarkten. Mit der Frage „Wieviel Social-Media braucht ein Blog?“ beschäftigt sich diese Woche der Webmaster Friday und lädt wieder mal alle Blogger herzlichst zur Teilnahme ein. Also möchte auch ich mich wieder äußern, denn ich nutze ebenfalls verschiedene Elemente des Social Webs um meinen Blog zu vermarkten. Da ich gerne Konversationen führe, spielt in den Netzwerken auch die Vernetzung für mich eine wichtige Rolle. Ich finde es wichtig, verschiedene Ansprechpartner für unterschiedliche Themenbereiche zu haben. Man lernt eben nie aus.

Meine Elemente im Social Web

Zunächst möchte ich die Plattformen und Netzwerke vorstellen, auf denen man mich und/oder meinen Blog finden kann. Selbstverständlich verweiße ich zu den entsprechenden Profilen.

Twitter

Eines meiner Lieblingsinstrumente im Web 2.0 ist Twitter. Schalte ich meinen PC an, wird zunächst TweetDeck geöffnet, um wieder in die Twitter-Welt eintauchen zu können. Ich nutze es gerne, weil dort die meisten Blogger sind und ihre Blogbeiträge vermarkten, bevor mein FeedReader ein Update durchgeführt hat. Ebenfalls ließt man hier oft sehr interessante News von anderen Webseiten oder einfach nur wissenswerte Informationen und Gedanken. Ich selber promote auf Twitter meine Blogbeiträge, schreibe aber auch ab und zu Privates oder Dinge, die nichts mit meinem Blog zu tun haben. Grund ist der, das ich nicht als jemand Anonymes gelten möchte. Ich bin ein Mensch wie jeder andere, und je besser man mich kennt, desto schneller versteht man mich. Wer mir auf Twitter folgen möchte, besucht das Profil von zweidoteins.

Facebook

Auch Facebook ist ein sehr schönes Element im Web 2.0. Hier ist allerdings der Unterschied, das ich nicht nur Blogger, SEO’s oder Webworker in der Freundschaftsliste habe, sondern auch meine Freunde aus der realen Welt. Daher kommt es vor, das man von mir ab und zu einen Beitrag ließt, der nichts mit der Internet-Welt zu tun hat. Auch damit habe ich kein Problem, denn wie bei Twitter auch, möchte ich mich nicht anonymisieren. Auch auf Facebook werden meine Artikel vermarktet und ehrlich gesagt ist Facebook einer meiner größten Traffic-Lieferanten. Die Artikel werden einmal von meinem Privaten Account und einmal von der zweidoteins-Fanpage veröffentlicht.

XING

XING nutze ich ganz anders als Twitter und Facebook: Hier veröffentliche ich keine Blogposts, sondern knüpfe nur Kontakte. Auf XING verbringe ich auch weniger Zeit wie auf Facebook und Twitter, weil es einfach nur für Kontakte knüpfen da ist und ich eine E-Mail erhalte, sofern sich was auf meinem Account tut. Wer mich trotzdem auf XING als Kontakt bestätigen möchte, kann dies über mein Profil tun.

Weitere kleine Anhängsel

Neben den drei genannten Netzwerken, bin ich unter anderem auf Mister Wong und im StudiVZ zu finden. Dort verbringe ich aber so wenig Zeit, das es sich nicht lohnt, die Links hier zu nennen. StudiVZ steht sowieso auf meiner Abschussliste, weil es durch Facebook für mich überflüssig geworden ist. Mister Wong nutze ich eigentlich nur um meinen Projekten einen Link zu verpassen und um ab und zu nach Projekten zu suchen. Mehr auch nicht, da ich gar nicht wüsste, wieso ich meine Bookmarks auf einer Webseite speichern sollte.

Wie viel Social Media ist gut

Ich möchte in diesem Beitrag gar nicht sagen wie viele oder welche Dienste man nutzen sollte. Das kommt immer auf die einzelne Person drauf an. Trotzdem sind einige Elemente des Social Media wichtig geworden, egal ob in der Bloggingszene oder im e-Commerce. Twitter zum Beispiel ist ein sehr gutes Werkzeug um seine Blogbeiträge oder neue Produkte zu vermarkten. Facebook wiederum, um die Masse anzusprechen und sie auf dem laufenden zu halten. Das könnte man mit einer Fanpage ganz einfach und sauber Regeln. Auf Facebook würden sich definitiv mehr Fans finden lassen wie Follower auf Twitter. Aus diesem Grunde würde ich in jedem Falle beide Dienste in Anspruch nehmen und den TweetButton sowie die Like-Box in meinen Blog oder Online-Shop einbauen.

Es schadet auch nicht, andere Dienste wie Social Bookmarks in seine Projekte einzupflegen. Mister Wong und Co. haben genug Nutzer, die das eigene Projekt verbreiten können. Aber Vorsicht: Zu viel Auswahl ist nicht immer gut, denn die verschiedenen Grafiken können die Nutzer stören und den Effekt ins Negative umdrehen.

Zeit und Pflege des Social Media-Kanals

Natürlich nimmt die Pflege der genutzten Kanäle eine menge Zeit in Anspruch, denn nur wer sein Profil und seine Fanpages ständig auf dem aktuellsten Stand hält, wird die Leute ansprechen können. Das ist auch ein Grund, wieso ich so wenig Elemente nutze. Schließlich möchte ich meinen Blog betreiben und nach vorne bringen, was Zeit kostet, die ich mir nehmen muss. Ich nehme mir lieber die Zeit für meinen Blog und schreibe qualitative Artikel, bei denen sich eine Promotion lohnt, anstatt das ich tausende von Freunden und Followern habe, die nur Müll auf meinem Blog zu lesen bekommen.

Fazit

Bisher hatte ich keine Probleme bei meiner „Taktik“ und kann nur gutes darüber berichten. Warum sollte ich mich auch Stundenlang damit beschäftigen meine hundert Netzwerke zu pflegen, wenn es auch drei tun, auf die ich mich aber, neben meinem Blog wohlgemerkt, voll und ganz konzentrieren kann? Natürlich könnte ich durch die Teilnahme an noch mehr Netzwerken mehr Traffic erreichen, aber dann würden meine Besucher und Leser, wie eben schon erwähnt, nichts gutes auf den Bildschirm bekommen.

5 Kommentare

  1. stimmt, mehr als twitter und facebook braucht man gar nicht mehr ;) studivz ist echt überflüssig geworden, muss bestimmt schmerzen, wenn mitarbeiter von studivz sowas im internet lesen .hehe

  2. Hallo,

    Ich persönlich denke ja, dass es nicht auf die Dosis ankommt, sondern auf den richtigen Umgang. Die meisten wissen doch nicht wirklich etwas mit Social Media und den Möglichkeiten anzufangen.

    Natürlich gilt aber auch hier, was funktioniert… sollte man auch tun ;)

    LG Daniel

  3. Den Beitrag kann ich nur zustimmen. Ich nutze ausser Mister Wong und StudiVZ auch Facebook und Twitter. Diese beiden Social Media Dienste bringen momentan meinen Blog viel Traffic. Social Media (SM) bringt auf alle Fälle etwas, aber man muss schon sehen – wie in dem Artikel beschrieben – welche SM-Dienste man nutzt und welchen sinnvollen Content man einstellt.

  4. Hi,
    ein nettes Thema, welches meiner Ansicht nach zukünftig noch mehr ins Gespräch kommen wird. Schon jetzt melden sich immer mehr Webuser in Facebook und Twitter an. Die Unternehmen und parallel zu der Realwelt im Web agierende Firmen befassen sich mit den Social Networks ebenfalls. Man wird nicht drumherum kommen und ich selbst bin seit über 1 Jahr bei Twitter sowie auch Facebook vertreten.

    Was meinerseits derzeit nachgelassen hat, so ist es die Einreichung der Blognews in den Social News Sites und ich frage mich langsam, ob ich dies noch weiterhin in dem früheren Umfang betreiben möchte. Denn die Zahlen in den Stats schreien derzeit nach Facebook, bei einigen webmasternden Bloggern auch nach Twitter. So macht man sich den Gedanken, ob man eigene Social-Media-Aktivitäten so wie du begrenzen sollte. Lieber weniger, dafür mehr Präsenz, dadurch auch mehr Qualität.

    Ich glaube nicht, dass Facebook in absehbarer Zeit von der Landschaft verschwindet und ob überhaupt, kann es keiner sagen. Twitter gehört ebenso schon lange zum Mainstream und nur offline kennen es noch sehr Wenige. Optimalerweise würde ich nach folgendem Prinzip vorgehen: Artikel bloggen, danach diese via Twitter/Facebook promoten und der Rest ist die Pflege + Erweiterung des eigenen Netzwerkes und den Verlinkungen in Facebook + Twitter. Demnächst soll auch noch Facebook-Mail das Licht der Welt erblicken und ich hoffe, dass man als Webmaster damit effektiver agieren kann. Von mir aus, sollen doch Google und Facebook dermaßen kooperieren, dass man alles im Google-Account hat, sowohl google-als-auch-facebook-technisch ;-). Das wäre doch was!

  5. Die richtige Dosis an Social Media ist neben dem eigenen Blog der Microblogging Dienst Twitter und Facebook als Social Network. Ob nun Facebook mit Like Button und/oder Fanpage, oder Twitter mit Tweet This und Retweet Funktion – mehr Reichweite kann man derzeit nicht erreichen. Gerade zur Stärkung der Online Reputation tragen insbesondere Facebook und Twitter bei, während Xing und LinkedIn bevorzugt dazu verwendet werden, das eigene Kontakte-Netzwerk zu pflegen.

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