Der Informationstsunamie

Das Webmasterfriday-Thema dieser Woche lautet Ertrinken wir langsam in der täglichen Datenflut?.
Ein wirklich sehr interessantes Thema, da ich eigentlich jeden Tag mit einer Datenflut konfrontiert werde.
Nicht nur auf der Arbeit bekomme ich Informationen bis der Arzt kommt, sondern schalte ich den PC gehts weiter:
E-Mails, Twitter-Mentions und Nachrichten, RSS-Feeds, Facebook, StudiVZ und mehr kommt auf einmal auf mich zu und hört vorerst nicht mehr auf.
Doch mit Tricks und Filtermethoden habe ich es geschafft dieser Tsunami an Daten die Stirn zu bieten und merke jeden Tag das es zwar mehr Informationen werden, allerdings hören diese auch nach einem gewissen Zeitraum wieder auf.

Blogger haben es nicht leicht
In meinen Augen haben es die Blogger am schwersten, denn ständig müssen die aktuellsten News und Artikel vorliegen, was eine extrem hohe Informationsflut ausmacht.
Immerhin werden die Blogs der Kollegen durchforstet, die News-Webseiten abgegraßt und das Social Network beobachtet.
Der Blogger muss seinen eigenen Blog füllen, das kann er aber nur wenn er immer auf dem neusten Stand ist und je nach Themengebiet des eigenen Blogs kommen da schon massig an Daten zusammen.

Ich zum Beispiel lese ständig meine Twitter Timeline, lese sie nach wenn ich weg war und nach Hause komme, durchforste laufend das Internet nach neuen Blogs und Artikeln und von meinen E-Mails möchte ich erst gar nicht reden, werde ich aber gleich.

Wie meistere ich die Tsunami an Daten ?
Eigentlich ganz Simpel: Mit Tools und Organisatorischem Talent – Wobei das Talent bei den heutigen möglichkeiten die ein entsprechendes Programm mitbringt kaum noch benötigt wird.
Diese Tools lesen Webseiten und ihre Feeds aus, geben mir auf einem Blick was in meiner Twitter Timeline passiert ist und die angekommenen Direktnachrichten aus und sortieren in meinen E-Mails den Spam aus.

FeedReader
Um die News und Artikel meiner Blogger Kollegen zu sehen ohne ihren Blog aufrufen zu müssen, nutze ich den FeedReader, welcher den RSS-Feed der gewünschten Seite ausließt und mir im Programm selber mit Bildern wiedergibt.
Ganz nützlich und mit den richtigen Einstellungen kommen die Nachrichten kurz nach der Veröffentlichung im FeedReader an.

Google Mail
Google Mail ist für mich der beste E-Mail Client denn der Spam- bzw. Junkfilter ist so genial, das es auch bei einer riesigen Menge E-Mails spaß macht das Portfach zu öffnen.
Der Filter lernt dazu, merkt sich automatisch Adressen, Betreff und Inhalt einer Spammail und sortiert diese nach diesen Kriterien aus.
Dazu gibt es ein riesiges Postfach auf das ich auch die Mail weiterleite die an meine zweidoteins E-Mail verschickt werden.

TweetDeck
Ohne TweetDeck wäre mein Twitter Account ein reinstes Chaos, denn die Übersicht die es bietet, kann mir die Webseite von Twitter nicht bieten.
Die Spalten kann man Individuell einstellen – Ich lasse mir meine Timeline, meine Mentions, meine Gruppe und meine Direktnachrichten anzeigen. Echt hilfreich und Zeitsparend.

Wenn es nicht um meinen Blog geht, sondern um meine Profile auf Sozialen Netzwerken wie Facebook oder StudiVZ, muss ich sagen das ich dort keine Plugins für verwende.
Ich bin so selten auf diesen Netzwerken Online, da mein Blog viel Zeit in Anspruch nimmt, das ich ein Tool dafür gar nicht benötige.
Einmal oder zweimal in der Woche begebe ich mich auf meine öffentlichen Profile und schaue was es neues gibt:

  • Freundschaftseinladungen ?
  • Pinnwandeinträge ?
  • Bilder von Freunden ?
  • Direktnachrichten ?

Dann wird die Seite wieder verlassen bzw. geschlossen, da es wichtigeres neben zweidoteins gibt: Das reale Leben.
Aber auch dort begegnet uns die Informationsflut:

  • Fernsehen
  • Radio
  • Zeitungen
  • Reden mit Personen

Wenn ich mir einen Film oder eine Serie im Fernsehen anschaue und es kommt Werbung, schalte ich um da mich dieses ganze Wir sind die besten – Kauf bei uns gelaber auf die Nerven geht.
Radio höre ich nicht – Weder im Auto, noch auf der Arbeit.
In den Arbeitspausen lese ich sehr gerne Zeitung, welche ist völlig uninteressant da alle gleich sind.
Dort ist der Informationsfluss groß, denn eine Zeitung schreibt nunmal News, so war das schon immer.
Allerdings ist diese Informationswelle sehr angenehm, da ich im gegensatz zum Fernsehen selber entscheiden kann was ich mir durchlese und was nicht. Beim Fernsehen kann ich nur umschalten, allerdings die Meldungen aus der Tagesschau zum Beispiel nicht rausnehmen.
Das Reden mit Personen ist in meinem realen Leben der größte Informationsfluss, da ich mich sehr viel mit Leuten unterhalte – Dort tauscht man neuigkeiten aus, erzählt sich was letztens passiert ist und die Pläne die man hat.
Alles Informationen die wir uns anhören, allerdings meistens nur über Themen über die man auch Reden möchte.

Das war mein Beitrag zum Webmasterfriday – Ich hoffe es machen viele Blogger mit, damit die Tsunami weiter auf uns zu kommen kann.

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