Wie erhöhe ich meinen Traffic mit Kommentaren ?

Besucher, ein bestandteil jedes Blogs. Wie man allerdings Besucher auf seine Webseite lockt, weiss nicht jeder. Am anfang meiner damaligen Blogging-Karriere stellte ich mir diese Frage auch und dachte zunächst ans Spamen. Doch das ist der falsche Weg. Klar ist das man damit Besucher bekommen kann, aber das diese im regelfall nur einmal den Blog besuchen ist klar und für keinen Blogger das wahre. Wichtig sind nämlich die Stammbesucher, die den Blog stärken, oftmals auch Kommentare hinterlassen und dem Blogger somit die anerkennung für seine Arbeit zeigen. Traffic bekommt man also nicht einfach so, also dachte ich mir: Schreib doch mal drüber. Gedacht, getan. Denn dieses Thema ist für jeden interessant: Blogger-Neulinge sowie alteingesessene Blogger profitieren immer von guten Ratschlägen und sind immer auf der Suche nach neuen möglichkeiten an mehr Traffic zu gelangen.

Genug geredet, geht es also ans eingemachte. Dieser Artikel wird mit Sicherheit nicht der letzte bleiben in dem ich Traffic Tipps gebe. Gedacht ist eine unregelmäßige Artikelserie in der ich Stück für Stück Tipps gebe wie man an mehr Traffic gelangt. In welche Zeitabständen die Teile erscheinen, ist mir selbst noch unklar, denn hinter eine Artikelserie steckt immer sehr viel Arbeit. Seid mir also bitte nicht böse wenn ich nicht jede Woche einen Teil öffentlich mache.

Teil 1
Im ersten Teil möchte ich auf die Trafficquelle „Kommentare“ eingehen. In diesem Teil befindet ihr euch übrigens schon und die ersten Tipps könnt ihr gleich einsehen. Ich heisse euch also herzlich Willkommen im ersten Teil meiner Traffic-Serie „Wie erhöhe ich meinen Traffic mit… ?“.

Kommentare
Sind wir mal ganz ehrlich: Wer wünscht sich keine Kommentare ? Mit einem Artikel lässt man seiner Krativität immer weiteren auslauf und gibt sich immer mühe in einem langen Zeitraum, welchen man noch nicht mal bezahlt bekommt. Dann möchte man wenigstens durch nette Kommentare ein wenig anerkennung zu spüren bekommen – Doch leider ist dies Fehlanzeige. Immer weniger Besucher hinterlassen ein Kommentar. Schade eigentlich, vorallem wenn der Besucher selber einen Blog betreibt und Besucher abfangen könnte.

Doch darum geht es gerade nicht, denn viel interessanter ist die tatsache, das durch Kommentieren der Beiträge auf anderen Blog auf sich aufmerksam gemacht werden kann. Verständlicherweise meine ich dies im positiven Sinne. Im idealfall postet man ein Kommentar auf einem Themenrelevanten Blog, da die Besucher des Blogs sich dann auch für eure Artikel interessieren können. Folgend ein paar Tipps für das Verfassen eines Kommentars.

  • Nutzerinformationen
    Seriöser wirkt es wenn ihr euren realen Namen oder das Synonym angebt, unter dem ihr bekannt seid oder werden wollt. Namen wie „Gute Seite“ und so wirken einfach schlecht und locken keine Besucher an. Auch die E-Mail sollte eine gültige sein, und die URL eine direkte URL zu eurem Blog sein.
  • Freundlichkeit
    Freundlichkeit ist sehr wichtig im Internet, denn Google vergisst und verzeiht keinen ausrutscher. Daher lieber auf Verbale Attacken verzichten und Kritik konstruktiv veräussern. Nur wer Freundlich und Konstruktiv ist, wird den Besuchern positiv auffallen und auf den eigenen Blog locken können.
  • Schnelligkeit
    Kurz nach dem veröffentlichen eines Beitrages ist der Traffic auf dem entsprechenden Blog am höchsten. Genau hier sollte man zuschlagen und einen Kommentar verfassen. Denn dann wird dieser auch sehr häufig gelesen und euer Blog kann häufiger besucht werden.
  • Quantität
    Das Sprichwort „Weniger ist mehr“ trifft hier nicht zu. Nur wer viele Kommentare schreibt, wird auch öfters angeklickt. Dies gilt allerdings nur wenn nicht nur die Quantität, sondern auch die Qualität stimmt.
  • Egal ob nofollow oder nicht
    Beim schreiben eines Kommentares sollte man nicht danach gehen ob der eigene Link das Attribut „nofollow“ oder nicht enthält. Klar, für die Suchmaschine wäre natürlich ein Link ohne „nofollow“ besser, allerdings wird auch ein Link mit „nofollow“ angeklickt. Das sollte man sich vor Augen halten und egal ob „nofollow“ oder nicht, ein Kommentar posten.
  • Kein Spam !
    Eine der wohl wichtigsten Regeln. Denn: Wer Spamt, fliegt in den Spamfilter, aus dem man meistens nur sehr schwer nach sehr langer Zeit wieder herauskommt. Ausserdem werden Spamkommentare, falls sie nicht automatisch gefiltert werden, schnell vom Blogger gelöscht. Weiterhin gilt: Wer spamt, wird weniger geklickt und bekommt folgend weniger Besucher.

15 Kommentare

  1. Hallo, dein Artikel gefällt mir. Verständlich beschrieben. Ich stehe mit meinem Blog noch ziemlich am Anfang und muss mich noch in das Thema reinarbeiten, wie ich Kommentare und Backlinks bekomme. Ist gar nicht mal so einfach. Würde mich freuen wenn du noch weitere Artikel zu dem Thema schreibst…

  2. Einen ersten Backlink von mir hast du schonmal, denn du bist über 140 Zeichen und erhälst somit automatisch einen Link ohne „nofollow“. ;-)

    Ich danke dir für dein Kommentar. Schaut doch einfach öfters vorbei, denn es werden definitiv Artikel folgen :-)

  3. Nabend Christian,

    ich muss zugeben und hatte deinen Artikel erst auf den zweiten Blick richtig verstanden, dachte ich doch Anfangs es ginge darum mehr Kommentare zu
    bekommen :D

    Dennoch wieder einmal ein schöner Artikel (geil Nordkorea hat gerade auf 2:1 verkürzt :D), die first Post Taktik ist in der Tat sehr gut, ich frage mich aber auch ob es Unterschiede in der CTR gibt sofern der erste Comment kein Kommentar sondern ein Trackback ist? Naja sitz selbst gerade an nem Artikel über Linkspam durch Kommentare und Trackbacks ;)

  4. Hi,
    Ich bin eigentlich nur per Zufall über einen Kommentar von Dir bei eisys Blog hier her gekommen. Da ich selbst noch zu den Neulingen unter den Bloggern zähle, werde ich natürlich mit Freuden diese Serie verfolgen.

    @lars:
    Wenn ich das richtig verstanden habe, geht es auch darum Kommentare zu bekommen, aber dazu musst Du ja erst mal die Leser auf Dein Blog kriegen. Und der Weg wurde hier beschrieben. Wenn diese dann auch noch Kommentare hinterlassen, ist das super :-)

    Grüße

  5. Hallo Christian,

    wieder einmal ein sehr schöner Artikel. Bin leider diese Woche nicht daheim und kann daher keine Artikel schreiben – sehr dedauerlich, die Themen stapeln sich schon ;-)

    Aber mein Lieber!! Das mit der Rechtschreibung müssen wir uns nochmal zu genüge führen ;-) Großen schreiben wir klein und wo ein Komma hin muss, lässt du’s weg! Wenn du das noch in den Griff bekommst, dann habe ich nichts an deinem Blog auszusetzen ;-)

    Doch eines wäre da noch :D … ich lasse es lieber!

    Um nochmal zu den Kommentaren zurückzukommen. Es gibt für Blogeinsteiger ein nettes, aber durchaus sinnvolles eBook, dem ein BloggingPlan beigelegt ist. Darin sieht er, was er jeden Tag zu tun hat. An oberster Stelle steht. In anderen Blogs lesen und Kommentieren. Das erhöht die Aufmerksamkeit der Andere, man selbst hat einen Lerneffekt erziehlt. Lernt so andere Blogs kennen usw.
    Als Blogger schafft man es nicht, wenn man allein ist, der Community-Faktor ist einfach viel zu wichtig für das Überleben eines Blogs – meine Ansicht ;-)

    Liebe Grüße
    Patrick

  6. Also ich programmiere zwar schon lange Webseiten, aber als Bloger bin ich Neuling. Und eigentlich bin ich auf der Suche gewesen nach einer Möglichkeit das nofollow in meinem WordPress abzuschalten. Dabei bin ich über Deinen Blog „gestolpert“. Und darüber bin ich garnicht böse denn.. erstens guck ich hier zukünftig sicher öfter mal rein und 2. kann ich gleich mal fragen:
    Wie funktioniert das in diesem Blog mit dem nofollow und den 140 Zeichen? Alles von Hand? Oder ein Plugin? Du siehst schon, ich bin auf Infos aus dem „Nähkästchen“ aus…. :-)

    Jedenfalls bin ich der Meinung das die Mühe eines Kommentar belohnt werden sollte, deshalb möchte ich das nofollow aus meinem (noch gänzlich neuen) Blog raus haben.

  7. @Webmaster-IMHO: Das ist das Plugin „140follow“. Habe ich hier im Blog auch kurz vorgestellt.

    Patrick: Was wäre da denn noch ? ;-)

  8. Moin!

    Du sprichst mir aus der Seele. Ich betreibe seit einiger Zeit ein Blog über meinen Zündapp Roller. Leider halten sich die Besucher jedoch sehr mit Kommentaren zurück. Ich bin gerade dabei, die Seite in alle Richtungen zu optimieren: Design, Inhalt, SEO, Interaktionsmöglichkeiten (Ich denke über ein Forum oder ein Wiki nach). Ist ein Haufen Arbeit.

    Danke für Deine Tipps!

  9. Also ich gehöre auch zu denjenigen, die über das Blog von eisy hierhin weitergeleitet wurde.

    Zum Artikel kann ich sagen, dass Christian hiermit vollkommen Recht hat. Kommentare sind in der Blog-Community sehr wichtig, da man einerseits selbst zu einem bestimmten Thema Stellung nimmt und andererseits Aufmerksamkeit auf sich zieht.

  10. Ich möchte noch mal schnell eine Kleinigkeit zum Thema „Name in Kommentaren“ anmerken:

    Zitat:
    „Seriöser wirkt es wenn ihr euren realen Namen oder das Synonym angebt, unter dem ihr bekannt seid“

    Ich finde das auch der offizielle Name des eigenen Blogs, insbesondere dann wenn man dessen URL mit angibt, in die Liste „seriöser Namen“ gehört.
    Aus meiner Sicht also: realer Name, Synonym oder Blog-/Webseiten-Name. …find ich jedenfalls. :-)

  11. Hey! super Artikel! Bin noch neu am Bloggen und dein Artikel hat mir geholfen ein Stück weiter zu kommen. Ich finde auch, dass Kommentare sehr wichtig für einen Blog sind.

  12. Hallo,
    ich bin noch recht neu in der Bloggerszene. Dieses No- und DoFollow Thema ist heiß begehrt. Hab mich gerade auf der Liste von den Ping da über mir gefunden, von der ich noch nichts wußte und hab da auch Deinen Link gesehen. Ich hab das Thema vor 6 Tagen gebloggt und auch ne Liste der Blogs erstellt, die DoFollow sind. Mal gespannt auf wievielen Listen wir uns da wiederfinden.
    schöne Grüße
    Jutta

  13. Ha, Chaosweib war schneller. :-)
    Wollte auch nur darauf hinweisen das ich Deinen Blog in meine DoFollow-Blogliste eingetragen habe. Falls Du was dagegen haben solltest nehm ich Deinen Blog natürlich wieder raus.

  14. Hallo!
    Ich „komme“ gerade von webmaster-imho.de, weil er in seinem Blog diesen Artikel verlinkt hat. Ursprünglich bin ich auf dessen Seite auch nur über eine Do-Follow-Blog-Liste aufmerksam geworden… Das passiert mir mittlerweile übrigens sehr oft, dass ich über einen Blog, der mich durch No-follow anlockt immer weiter durchklicke. Außerdem klicke ich gern die Webseiten der Kommentare-schreiber an, einfach aus Neugier, wer hinter bestimmten Kommentaren steckt.
    Dass das Kommentare schreiben also Traffic produzieren kann, kann ich voll und ganz unterschreiben. Ich verbringe gern ganze Abende damit, mich auf diese Art durchs Web zu klicken :-)
    Gleich nebenbei habe ich mal eine (hoffentlich nicht zu dumme Frage). Ich habe vor, einen eigenen Blog zu starten, habe ihn auch schon bei WordPress soweit fertig, es fehlen nur noch Einträge. Wie kann ich denn in der kostenlosen Version die Links auf „Do-Follow“ setzen? Oder geht das nur, wenn ich zahlendes Mitglied bin?
    LG Maria

1 Trackback / Pingback

  1. Webmaster-IMHO » Follow You Follow Me – DoFollow-Blogs

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