Facebook mit vereinfachten Privatsphäre-Einstellungen

Vor wenigen Tagen stellte Mark Zuckerberg, der Gründer von Facebook, auf einer Pressekonferenz die neuen Privatsphäre-Einstellungen für sein Netzwerk Facebook vor.
Nun sind sie endlich Online und für den Nutzer zugänglich, so dass die Datenschützer, die Facebook in den letzten Wochen an den Pranger gestellt haben, nichts mehr zu meckern haben dürften.
Eigentlich hätten die Datenschützer gar nichts zum Meckern gehabt, denn Facebook war in Punkto Privatsphäre den anderen Social Networks immer einen Schritt vorraus:
Es wurden so viele Optionen angeboten, die man Einstellen konnte, das am Ende der ganze Privatsphäre-Bereich so überladen aussah, das angebliche Experten probleme damit hatten, sich in den Einstellungen zurechtzufinden.

Aus diesem Grunde wird bei Facebook nun von vereinfachten Privatsphäre-Einstellungen gesprochen, da man mit nur einem Klick entscheiden kann, welche Informationen für welche Personen zugänglich gemacht werden sollen.
Was die neuen, vereinfachten Privatsphäre-Einstellungen noch so bieten, habe ich kurz aufgelistet:

  • Einstellungen bzgl. der Sichtbarkeit des Profils
  • Facebook „ausschalten“ um auf anderen Seiten nicht als Facebook-User erkannt zu werden
  • Die eigenen Freunde können verborgen werden
  • Verbergen der Inhalte die man mag

Privatsphäre-Einstellungen auf Facebook

Ein Punkt, welcher mir beim Privatsphäre-Leitfaden auf Facebook aufgefallen ist, ist der Punkt Werbekunden, in dem gesagt wird, das Werbekunden anonymisierte Statistiken und Datenberichte zu sehen bekommen und Facebook die Anzeigen personalisiert schaltet.
Ich habe im Kopf, das Facebook genau wegen diesem Punkt, kurz in der Presse war, in der geschrieben wurde, das Facebook personalisierte Daten an ihre Werbekunden weitergibt.
Mir ist es letztendlich auch egal wie es damals war, mit den neuen Einstellungen haben sie aufjedenfall mal klarschiff gemacht.

Was denkt ihr über die neuen und vereinfachten Privatsphäre-Einstellungen auf Facebook ?

4 Kommentare

  1. „… so dass die Datenschützer, die Facebook in den letzten Wochen an den Pranger gestellt haben, nichts mehr zu meckern haben dürften.“

    Nur leider, wettern sie weiter: „… es ist ein Anfang, die richtige Richtung, aber ausruhen darf sich Facebook darauf nicht“. (Weiß leider nicht mehr wo ich das gelesen habe oder wer es gesagt hat, glaube aber es stand auf SpiegelOnline – egal)

    Ich jedenfalls bin mit den neuen Einstellungen sehr zufrieden, auch wenn ich meine ‚Privatsphäre‘ schon von anfang an gesichert habe … stand doch alles da, man musste nur etwas genauer Lesen, was der Großteil bis heute noch nicht verstanden hat. ;-)

    Liebe Grüße
    Patrick

  2. Da bin ich deiner Meinung, die alten Einstellungen hatten vollkommen ausgereicht.
    Aber, ich glaube, jedem Webmaster liegt so viel an seinem Projekt, das man alles ändert was die User bemängeln.

    Bei mir ist das dann so, das ich schaue was die änderung genau bewirkt, vor und Nachteile und dann wirds bei gefallen gemacht.

  3. Was ich von Anfang an super fand, war bzw. ist die Möglichkeit, sich die Änderungen anzuschauen, durchaus auch aus Sicht eines Freundes oder nichtfreundes!

    Eine super Idee, die scheinbar nicht gewürdigt wird.

  4. Das Problem ist ja gerade die Übersichtlichkeit der Privatsphäreeinstellungen gewesen. Facebook ist keinenfalls den anderen Social Networks in den Einstellungen überlegen. Probierts mal selber aus und tippt E-Mail adressen in der Suche ein. Ihr werdet bemerken, dass dann Profile erscheinen. Es ist also einwandfrei möglich eine Liste von E-Mail Adressen realen Personen zuzuordnen, falls diese Facebook haben. lg Dan

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