Sind kostenpflichtige SEO-Tools besser als kostenlose SEO-Tools?

Es gibt haufenweise SEO-Tools im Internet, mit denen man seinen Blog gut unter die Lupe nehmen kann. Einige davon sind kostenlose SEO-Tools, andere sind kostenpflichtige. Ich möchte mal etwas darauf eingehen, was denn besser ist und ob es vielleicht gar keinen Unterschied zwischen kostenpflichtigen und kostenlosen SEO-Tools gibt. Bei den kostenpflichtigen SEO-Tools gibt es zwei Varianten der Bezahlung, nämlich der einmaligen Zahlung (meistens Desktop-SEO-Tools wie Data Becker SEO Traffic Booster) und der monatlichen Bezahlung (meistens Online SEO-Tools wie Xovi). Ich gehe in diesem Beitrag mehr auf die Online SEO-Tools ein. Bevor ich mir einen Account bei Xovi gekauft habe, nutzte ich kostenlose SEO-Tools, die mir Informationen zu meinem Blog liefern sollten. Schließlich wollte ich, das ich meine Webseite für Google optimieren und benötigte ein paar Daten. Letztendlich bin ich auf das SEO-Tool Xovi umgestiegen und bezahle seit dem einen monatlichen Beitrag um an SEO-Daten für meinen Blog und meine anderen Webseiten zu kommen.

Bevor man sich ein kostenpflichtiges SEO-Tool kauft bzw. sich den Zugang dazu erkauft, sollte man überlegen ob man überhaupt ein kostenpflichtiges SEO-Tool benötigt. Wer einen Blog betreibt und damit kein. bzw. nicht viel Geld verdienen möchte, benötigt in meinen Augen kein kostenpflichtiges SEO-Tool, da der Blog vielleicht gerade einmal die Grundlagen der Suchmaschinenoptimierung genießt. Weitere Optimierungen sind hier eigentlich überflüssig. Wer jedoch mit seinem Blog Geld verdienen möchte, muss seine Webseite für die Suchmaschinen optimieren um optimal zu Ranken.

Kostenlos vs. Kostenpflichtig

Es gibt Leute die behaupten, dass man auch kostenlos an wichtige Informationen über den Blog kommen kann. In meinen Augen stimmt das auch, doch meistens benötigt man dazu mehr als nur ein Tool und natürlich jede Menge Zeit. Kostenpflichtige SEO-Tools bieten diese Daten auf einem Blick bzw. direkt im Account. Ich bin der Ansicht, das man bei kostenpflichtigen SEO-Tools auch viel mehr Informationen bekommt, als bei den kostenlosen. Zum Beispiel diese, welche Beiträge kurz vor Top-Platzierungen stehen und gegebenfalls noch ein wenig optimiert werden können um die optimale Platzierung in den SERPs zu erreichen.

Arbeitsdauer

Bei kostenlosen SEO-Tools dauert es öfters länger um an relevante Informationen zu kommen. Um an die wichtigsten Daten zu kommen, müssen meistens mehrere SEO-Tools genutzt werden, was ebenfalls wieder Zeit kostet.

Kostenpflichtige SEO-Tools bieten den Überblick der gesamten Datenpalette im Account bzw. im Backend. Ich spare im gegensatz zu kostenlosen SEO-Tools einiges an Zeit und kann die gewonnene Zeit in Arbeit umsetzen, mit der ich letztendlich Geld verdiene.

Umfang der SEO-Tools

Kostenlose SEO-Tools bieten meistens nicht viel an Funktionsumfang. Meistens handelt es sich bei kostenlosen SEO-Tools um nur ein Modul, wie zum Beispiel den Backlink-Check oder Keyword-Tools. Es gibt aber auch Seiten, auf denen man mehr als nur eine Information bekommt. Leider liefern diese Webseiten in den meisten Fällen nur grobe Informationen aus, wie zum Beispiel den PageRank, die Anzahl der Backlinks, etc. Oft gibt es bei kostenlosen SEO-Tools auch eine Begrenzung der Abfragen, so dass man täglich nur drei bis vier Webseiten analysieren kann.

Wer genauere Informationen benötigt, sollte sich kostenpflichtige SEO-Tools anschauen. Hier werden nicht nur die Anzahl der Backlinks angezeigt, sondern auch die Linkquellen. In kostenpflichtigen SEO-Tools wird eben viel mehr ins Detail gegangen, so dass der Blog optimal Optimiert werden kann. Ein weiterer Vorteil von kostenpflichtigen SEO-Tools ist der, das man unbegrenzt viele Webseiten analysieren kann und so seine Konkurrenz in den SERPs unter die Lupe nehmen kann.

Was ist denn nun besser?

Wer seinen Blog nur aus dem Grund betreibt, einfache Inhalte ins Internet zu stellen und damit kein genaues Ziel wie das Geld verdienen verfolgt, für den reichen kostenlose SEO-Tools. Sofern diese überhaupt benötigt werden. Blogger und Webseiten-Betreiber, die in Google besser Platziert werden möchten, weil sie mit ihren Inhalten Geld verdienen möchten, sollten sich kostenpflichtige SEO-Tools anschauen. Fakt ist, das man bei kostenpflichtigen SEO-Tools viel mehr und detailliertere Informationen bekommt, die man meistens nicht so einfach kostenlos im Internet finden kann.

Fazit

Ich selber fahre mit dem kostenpflichtigen SEO-Tool Xovi ganz gut und bereue die Entscheidung zum kauf in keinster Weise. Auf die Daten die mir hier gegeben werden, kann man bauen und sich ständig verbessern. Als ich vorher mit kostenlosen SEO-Tools gearbeitet habe, habe ich gemerkt, das doch noch einige Informationen fehlen, die man gerne zur Hand hätte. Ich Empfehle daher den Leuten unter euch, die Geld mit ihren Webseiten verdienen möchten, kostenpflichtige SEO-Tools.

Bildquelle: 95 Euro © Gordon Schneider

8 Kommentare

  1. Ich habe bisher solch ein Tool noch nicht benötigt. Aber ich denke trotz 7000 bis 10000 Besucher muss ich das auch noch nicht haben.

    Ich hoffe aber das sich beim Preis noch etwas ändert bis ich es benötige!

  2. Also ich finds ganz schön happig, das die pro Monat 99 € verlangen.
    Denke das ist kein wirklich ansprechender Preis, also 20 € wäre ich vielleicht noch bereit.
    Aber umgerechnet 1188,00 € jährlich auszugeben ist meines Erachtens etwas viel!

    Natürlich wenn man sein Einkommen über den Blog verdient ist das eine gute Investition.

    Gruß
    Vincent

  3. Nun, 99€ sind aber noch sehr günstig. Dafür bekommt man bei Xovi alle Module (SEO-Tool, SEM-Tool, Affiliate-Tool, Backlink-Tool, Reporting und die Keyword-Datenbank. Andere vertreiben ein Modul für 99€ und sind damit sehr erfolgreich. Du redest von 20€, scheinst also nicht zu wissen, was für eine Arbeit hinter einem solchen Tool steckt. Es ist nicht so, das man ein solches Tool einmal entwickelt, sondern muss immer weiterentwickelt werden. Und das sind nur die Arbeitsstunden die ich gerade anspreche. Überleg dir nun mal, was für eine Technik hinter einem solchen Tool steckt. 20€ wäre zwar wirklich ein Traum, aber wohl kaum Tragbar und Gewinnbringend für ein Unternehmen.

  4. Hi,

    ich würde den Einsatz eines kostenpflichtigen SEO-Tools auf jeden Fall auch erst mal von meinen Einnahmen abhängig machen. Wenn ich eine oder zwei kleine Webseiten betreibe, die ein paar Penunzen im Monat abwerfen, dann macht eine Investition von 100 Euronen kaum Sinn; wenn ich aber eine handvoll Webseiten betreibe, die ein paar hundert Euro im Monat abwerfen, dann sieht es schon wieder anders aus. Es gibt übrigens für Einsteiger noch eine Light-Version von Seolytics für unter 50 Euro – das ist durchaus eine Alternative…

    Zudem: es gibt noch ein paar Backlinkchecker, die u.a. Backlinkquellen, dazu die Linktexte, Anhaltspunkte für die Linkpower und auch die Linkverteilung auf Start- und Unterseiten anzeigen…und das auch for free. Wer die noch nicht kennt, kann mich ja mal anmailen;)

  5. Hi,

    ich sehe es eigentlich genau so wie im Artikel und in den Kommentaren: Wenn man mit seinem Blog nur wenig verdient, muss es kein kostenpflichtiges Tool sein. Will man jedoch hoch hinaus, so führt kein weg daran vorbei. Das soll nicht bedeuten, dass es mit den kostenfreien Alternativen nicht auch möglich ist, seine Ziele zu erreichen, jedoch mit stark erhöhtem Zeitaufwand.

    Gruß
    Patrick

  6. Wir nutzen ebenfalls Xovi, den primären Vorteil gegenüber kostenlosen Tools sehe ich allerdings in der Möglichkeit alles auf einer Oberfläche oder in einem Report zusammenzufassen und somit einiges an Zeit zu sparen. Jedoch verzichten auf Tools wie LinkDiagnostic oder die SeoQuake Toolbar o.ä. würde ich nie wollen.

    lg

  7. Hallo Christian,

    wie ist denn so die aktuelle Lage? Bist du mit XOVI zufrieden?
    Nutzt du noch andere Tools?

    Viele Grüße,
    Marco

  8. Kostenpflichtige müssen meist besser sein. Die Kunden wollen für ihr Geld etwas sehen. Die Anbieter brauchen für die zusätzlichen Optionen sonst kostenloser Dienste gute Argumente. Kostenlose Dienste reichen jedoch meist.

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