SEO-Goldrausch vorbei. Echt ?

Auf SEO-United wurde am Donnerstag ein interessanter Artikel veröffentlicht der über das Ende der Suchmaschinenoptimierung handelt. Das SEO immer schwieriger wird war klar, das es ausstirbt eher weniger. Die im Beitrag untergebrachten Argumente sprechen für sich. Allerdings kann sich das Ende auch als Pause entpuppen und früher oder später geht es weiter mit dem altbekannten Suchen.

Onpage-Optimierung wird eine Sache der Webdesigner
Eine eigentliche Onpage-Optimierung wird es für die SEOs nicht mehr geben, denn diese Arbeit übernehmen die Webdesigner. Eine Zeit lang war es mal so das die Webdesigner nur für das Layout zuständig waren, die Coder bzw. Programmierer für das einbinden des CMS. Es wandelt sich aber immer mehr in die Richtung ab das ein Webdesigner das Programmieren lernt und versteht wie die Webseitenstruktur aussehen muss damit Google die Seite besser lesen kann.

Das einzige was ein Suchmaschinenoptimierer noch erledigen kann sind die letzten anpassungen von Plugins oder Widgets. Wer allerdings ein individuelles Content Management System nutzt, wird eher den Programmierer als einen Suchmaschinenoptimierer fragen.

Offpage-Optimierung wird zur Social Media Optimization
Wer sich mit der Suchmaschinenoptimierung beschäftigt weiss das ein odentlicher Linkaufbau pflicht war. Dieses Gebiet dreht sich aber langsam richtung SMO – der Social Media Optimization. Netzwerke wie Facebook oder Twitter werden perfekt ausgeschöpft um das letzte aus der Kampagne herauszuholen. Eine Strategie ist hier zwar auch dringend erforderlich, allerdings ist es so das wenn diese erstmal zu laufen gebracht wurde der rest praktisch von alleine geschieht.

Endgültiges Ende oder lange Pause
Ob die Suchmaschinenoptimierung nun endgültig am Ende ist bleibt abzuwarten. Meine Gedanken schwingen eher in eine Pause der SEO also ins Ende. Sicherlich werden die Suchergebnisse gut personalisiert, allerdings liegt dies wiederrum am Nutzer. Die Suchergebnisse können nur so gut personalisiert werden die die Nutzer ihre Profilinformationen in den Netzwerken preisgeben. Facebook und Twitter erleben momentan einen starken zuwachs, was meiner Meinung nach eher ein Trend ist als zukünftiger Standard. Irgendwann steht für jeden Nutzer sein eigener Datenschutz an erster Stelle, so dass die Suchmaschinen nicht mehr so gut individualisieren können wie sie es momentan können. Und dann denke ich, wird die Suchmaschinenoptimierung auch wieder eine wichtige Rolle spielen.

Weitere Artikel zu diesem Thema
Wie nicht anders zu erwarten haben sich schon diverse Blogs zu diesem Thema geäussert. Diese möchte ich euch natürlich nicht vorenthalten.

Alle Beiträge sind sehr schön zu lesen und sehr informativ. Meine Empfehlung: Alle durchlesen!

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2 Kommentare

  1. Mißfeldt
    29. August 2010 at 14:36

    Du hast den Beitrag von mediadonis vergessen Der bringt es, wie ich finde, am Besten auf den Punkt.

  2. B2Bpro
    17. September 2010 at 12:55

    Meiner Erfahrung nach ersetzen Webdesigner die Onpage-Optimierung durch SEO-Experten nur in den seltensten Fällen. Eine W3C-konforme Webseite ist nur ein Teil der Suchmachinenoptimierung. Welcher Webdesigner sorgt für SEO-freundlichen Content (u.a. Keyword-Dichte, optimale Verwendung von Überschriften, …)? Wird die optimale interne Verlinkung berücksichtigt? Werden die bestmöglichen Keywords verwendet?
    Es gibt für einen SEO noch genügend zu tun…