Moral und Recht beim Bloggen und optimieren

Mit einem Tag Verspätung schaffe ich es endlich auch mal einen neuen Beitrag für meinen Blog zu schreiben. Das heutige Thema kommt vom Webmasterfriday: Moral und Recht – andere anschwärzen? Nun, da ich selber Blogge und auch meine Projekte optimiere, kommt es ab und zu vor, das mir meine Inhalte geklaut werden. So zum Beispiel wieder vor ein paar Wochen, als Inhalte meines DJ Equipment Blogs geklaut wurden. Insgesamt 7 komplette Texte wurden einfach kopiert und auf einem fremden Blog eingefügt. Das sollte man natürlich nicht tun, denn dann läuft man ganz schnell Gefahr, abgemahnt zu werden. Ich habe mich erstmal gegen eine Abmahnung entschieden und den dreisten Kopierer einfach mal eine E-Mail geschrieben, in dem ich ihm eine Frist gesetzt hatte. Genaueres findet man in meinem Contentklau-Beitrag, in dem eigentlich alles zum Vorfall steht. Doch wie sieht es mit der Moral und dem Recht aus, wenn man andere Wege einschlagen möchte?

Die Moral

In meinen Augen sollte man natürlich nicht gleich zum Anwalt rennen, sondern erstmal an den Kopierer (im Falle von Contentklau, Bilderklau, etc.) eine E-Mail schreiben, in der man ihm mitteilt das er erwischt worden ist. Man kann aber auch anders und den Betreiber direkt abmahnen, schließlich hat er Urheberrechtsverletzung begangen. Google bietet die nette Möglichkeit an, Webseiten zu melden, die Content klauen oder andere nicht Richtlinienkonforme Dinge tun, zu melden. Ich selber würde dem erstmal aus dem Weg gehen, denn direkt jemanden verpetzen ist auch nicht immer die feine Englische Art.

Ab und zu kann es Bloggern passieren, das sie Bilder für Ihren Content nehmen, wo sie entweder vergessen den Quellennachweis anzufügen, oder nicht zu 100% wissen, ob das Bild überhaupt zur Verwendung freigegeben ist. Man sollte sich zwar schon ausreichend informieren um auch Nummer sicher zu gehen, aber kein Mensch ist perfekt – auch kein Blogger. Falls ich einen solchen Fehler machen sollte, würde ich mir auch erstmal eine E-Mail anstatt einer direkten Abmahnung wünschen. Schließlich kann man alles auch mit freundlichen Worten klären und kein Blogger hat auf eine Abmahnung lust, so das er sich eigentlich direkt um das Problem kümmert. Natürlich gibt es wie überall auch unter den Bloggern schwarze Schafe, die einfach nicht hören wollen und deshalb fühlen müssen. Bei diesen schwarzen Schafen hätte ich jetzt auch nicht sonderlich Lust auf viel hin und her geschreibe, sondern würde spätestens nach der gesetzten Frist zum Anwalt gehen. Ab dann habe ich dann auch nichts mehr mit der Moral am Hut und möchte einfach nur noch mein Recht.

Moral in der SEO-Branche

Alexandra hat einen sehr interessanten Artikel geschrieben (Moral und Recht – bei SEOs?), welcher sich der Suchmaschinenoptimierungs-Branche widmet. Ich möchte aber eigentlich mehr auf die Whitehat- und Blackhat-Methoden zu sprechen kommen. Wie Alexandra schon sagt, geht es in Deutschland fast nur noch um das liebe Geld. Und da manche Menschen nicht genug davon bekommen, wenden sie gerne mal SEO-Methoden an, welche von Google nicht mit einem guten Ranking unterstützt werden. Diese Methoden sind das Blackhat-SEO, welches gerne als unsauberes und verbotenes SEO genannt wird. Im Blackhat wendet man Methoden an, welche nichts mehr mit sauberen Linkaufbau oder guten Strategien zu tun haben, sondern konzentriert sich erstmal darauf, das die eigene Seite innerhalb kurzer Zeit gut rankt und die anderen Webseiten, welche ja die Konkurrenz ist, alle ihre Plätze verliert. Dabei nehmen Blackhats weder ein Blatt vor dem Mund, noch kennen sie regeln.

Da ich selber einige Projekte im Internet am laufen habe, welche sich alle im Affiliate- & AdSense-Marketing aufhalten, brauche ich auch Besucher, welche ich gezielt über die Suchmaschinen abgreifen möchte. Dafür brauche ich Rankings in den SERPs. Ich wende allerdings nur Whitehat-Methoden an, also Suchmaschinenoptimierung der sauberen Art. Bei mir zählt nicht, das andere Konkurrenzseiten angeschwärzt oder mit 1000 Russenlinks versorgt werden, sondern das SEO meiner eigenen Seite. Dazu zählen Onpage wie Struktur, Content, Aufbau, Mehrwert und Offpage wie Backlinks und Social Media. Mir ist es wichtiger, das ich weiß, das meine Webseite besser optimiert ist als meine Konkurrenz, als das ich andere anschwärze oder schade um dadurch an Rankings zu kommen.

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