Gastbeitrag: Social SEO

Die aktuellen Entwicklungen sozialer Netzwerke im Internet sollten auch die Online Marketing-Abteilungen zum Weiterdenken ermutigen. Um bei Google und Konsorten in den SERPs unter den ersten Ergebnissen aufzutauchen, bedarf es mittlerweile mehr, als der klassischen SEO. War es vor einigen Jahren noch ausreichend, nur exzessives Backlinking zu betreiben, bieten die sozialen Medien jetzt ergänzende, kreative Möglichkeiten, die Suchmaschinenoptimierung zu verbessern. Das Internet ist heute weit mehr als ein Informations- und Kommunikationsmedium, das man als Alternative zum Telefon und zum persönlichen Treffen respektive zur Zeitung und zum Fernseher nutzen kann. Der User ist längst kein reiner Rezipient mehr. Er informiert sich und tauscht sich mit seinen Bekannten über die vielfältigen Kommunikationsmedien wie soziale Netzwerke, Instant Messenger, Foren und E-Mails über die neuen Erkenntnisse aus. Er ist nun viel näher dran am Geschehen auf der ganzen Welt. Er erfährt Neuigkeiten bereits wenige Minuten nach ihrem Bekanntwerden und kann oft direkt via Kommentarfunktion oder ähnlichem mit dem Produzenten der News in Verbindung treten. Der User hat den Drang und nun auch die Chance, sich zu partizipieren. Genau diese Chance muss das Marketing auch bieten.

Die soziale Integration
Das bedeutet, das Unternehmen muss im Web präsent sein. Und dafür reicht mittlerweile eine eigene Website nicht mehr aus. Das Internet wächst täglich um sieben Millionen Seiten. Entsprechend schwierig ist es, in diesem Meer eine bedeutende Position inne zu haben. Um das zu gewährleisten, muss man sich mit den sozialen Medien auseinandersetzen, die für den gemeinen Nutzer einen immer höher werdenden Stellenwert haben.

Profile bei Facebook, Twitter und demnächst Google Plus sind Pflicht. Wichtig ist allerdings, dass man diese auch regelmäßig auf dem Laufenden hält. Aktualität ist ein absolutes Muss. Kein Kunde ruft eine Seite regelmäßig auf, die vor drei Monaten das letzte Mal geupdatet wurde. Gleichzeitig muss der Inhalt der Neuigkeiten gehaltvoll sein. Er darf sich nicht wiederholen und sollte nach Möglichkeit dem Kunden einen gewissen Mehrwert bieten. Content ist King! Gerade in Zeiten der Social Bookmarks und Empfehlungen über Facebook, Twitter und Google sollte man darauf achten, den Kunden etwas Wissenswertes zu liefern, das man gerne „shared“. Das gilt sowohl für News auf dem Facebook-Profil und für OnPage-Texte auf der eigenen Seite, als auch für die Backlink-Texte. Seiten, die dem Kunden auf Dauer keine Qualität liefern, werden in der Zukunft – gerade auch durch Googles Gesamtprojekt mit Google Plus – immer mehr an Bedeutung verlieren. Aus diesem Grund sollte man dem Nutzer bei jeder Veröffentlichung im Internet stets die Sharebuttons von Facebook u.v.m. zur Verfügung stellen.

Und nun zu Social SEO
Social SEO, Social Linkbuilding, qualitative Suchmaschinenoptimierung, … All diese Begriffe werden momentan in der ein oder anderen Form heiß diskutiert. Die einen halten die Integration von Social Media in die Suchmaschinenoptimierung für einen immer wichtigeren und zukunftsweisenden Faktor. Die anderen hingegen lehnen es ab, den Einfluss der Social Media Plattformen auf die Google-Ergebnisse einen zu hohen Stellenwert zuzugestehen. Da derzeit wenige Trial-and-Error Werte zur Verfügung stehen, ist es schwer eine prinzipielle Aussage darüber zu treffen. Sehen wir uns doch einmal ein Beispiel an. Die Find Konzept GmbH hat es sich auf die Fahne geschrieben, die neue Suchmaschinenoptimierung umzusetzten. „Social SEO heißt für uns nicht einfach Backlinks aus Social Media Plattformen zu generieren oder Social Media Signals im Allgemeinen zu erzeugen.“, so die Geschäftsführerin Julia Schmitt. „Social SEO bedeutet Disziplinen zu Verbinden, die viele effiziente Schnittstellen aufweisen. Darunter: SEO, Online PR und Social Media. Das Ziel einer Social SEO Kampagne ist es – ähnlich wie bei einem Linkbait – User zu Linkbuildern zu machen und damit wertvolle, natürliche Verweise zu generieren. Social Media eignet sich dabei ganz hervorragend zur Verbreitung, ebenso wie Maßnahmen aus dem PR-Bereich. Der große Unterschied: Kampagnen aus dem Social SEO Segment legen wir in der Regel als Langzeitkampagnen an. Das Ziel ist dem Nutzer nicht nur einen kurzfristig interessanten Inhalt zu bieten, sondern permanenten Mehrwert. Persönlich bin ich zwar auch der Auffassung, dass Facebook, Twitter und Co. eine wichtige Rolle für eine SERP-Platzierung spielen – oder spielen werden, aber die Kampagnen zielen genauso auf Backlinks auf allen anderen Webseiten-Typen ab. Und das ist letztendlich der Dreh- und Angelpunkt der SEO.“

Info: Dieser Artikel ist ein Gastbeitrag der Agentur find-konzept zum Thema „Social SEO“. Bei diesen Beitrag handelt es sich um einen redaktionellen, werbenden Beitrag.

2 Kommentare

  1. Sehr richtig. Content ist King! Wenn die Basis nicht stimmt ist der Rest egal.
    Die Verbreitung und Anpreisung ändert sich halt.

    Es wird nur immer mehr an Zeit, Geduld und Einfühlungsvermögen kosten hier auf Dauer erfolgreich zu sein. Man muss auf dem Laufenden bleiben …

  2. Guter Gastbeitrag, der einen Kernpunkt zwar behandelt, aber nicht so richtig nennen will. Der Umgang mit Facebook und anderen Social Networks bzw. mit den Nutzern muss einfach auf einer persönlicheren, interessanten Ebene stattfinden. „Mal eben“ ein wenig Facebook PR machen ist eben nicht so schnell und einfach umgesetzt.

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