Die 10 häufigsten Irrtümer über SEO

Die Suchmaschinenoptimierung ist ein Thema für sich: Stundenlang könnte man seinen Blog bearbeiten und immer wieder wird man fündig den Blog weiter zu optimieren. Doch ob dann alles so wirksam ist, ist eine andere Frage. Das gleiche gilt bei der Offpage-Optimierung, also der Optimierung die nicht auf dem eigenen Blog stattfindet. So gibt es zum Beispiel den Mythos das Kommentare auf anderen Blogs dazu verhelfen den eigenen Pagerank zu verbessern. Auch da denken vieler Menschen das die Suchmaschinenoptimierung nur einmal betrieben werden müsste ist ein weitverbreiteter Aberglauben. Ich habe mir zehn Irrtümer zum Thema Suchmaschinenoptimierung aus den weiten Welten des Internets gesucht und kläre darüber auf was wahr dran ist und was nicht. Die Irrtümer entstehen übrigens meistens aus dem Halbwissen mancher User in diversen Foren, die behaupten die Optimierung perfekt zu beherrschen, obwohl die Algorithmen der Rankingfaktoren steng geheim sind. Dieses Halbwissen schadet mehr als das es nutzt.

Irrtum 1: Wer viele Kommentare auf fremden Blogs schreibt, verbessert sein PageRank.
Viele Wissen es bestimmt noch nicht, aber in 90% der Kommentarbereichen in den Blogs wird das Linkattribut “no follow” verwendet. Dieses Attribut bedeutet das die Suchmaschinen diesen Link nicht folgen und somit auch nicht werten. Leider wissen das viele nicht, was zu einem regelrechten Spam in den Kommentaren sorgt.

Irrtum 2: Je höher die Keyword-Dichte, desto besser für meinen Blog.
Bei der Keyword-Dichte verhält es sich gleich wie mit dem Alkohol: In maßen ist es okay, in Massen nicht. Wer eine zu hohe Keyword-Dichte hat, kann von der Suchmaschine als Spam eingestuft werden, was dazu führt das man nicht mehr im Index gelistet ist. Eine gesunde Keyword-Dichte liegt zwischen 3% und 8%.

Irrtum 3: Ich muss nur einmal meinen Blog optimieren und optimale Rankings zu erzielen.
Suchmaschinen wie Google ändern ihren Algorithmus genau so oft wie manch einer seine Unterhose. Das Netz ist ein Medium welches sich mit rasanter Geschwindigkeit weiterentwickelt und immer wieder neue Wege findet. Es kann also durchaus sein das meine heutige Optimierung und Strategie morgen wieder ein alter Hut ist. Wer seinen Blog Optimieren möchte, muss ständig am Ball bleiben und das Web beobachten. Um dauerhaft optimale Rankings zu erhalten, muss die Webseite also ständig weiterentwickelt und Optimiert werden.

Irrtum 4: Wer die Meta-Tags mit Keywords vollstopft, erzielt beste Ergebnisse.
Hier gilt das gleiche wie bei der Keyword-Dichte: Weniger ist mehr. Die Meta-Tags sollten mit den wichtigsten Keywords gefüllt werden, maximal jedoch 10, was schon das äußerste der Gefühle ist.

Irrtum 5: “alt”-Attribute sollten ebenfalls mit Keywords geflutet werden.
Das “alt”-Attribut ist dazu da den Content mit Zusatzinformationen anzureichern. Die Suchmaschine achtet zwar nicht so stark auf die “alt” und “title”-Attribute, jedoch wird bei aufgefallenem Schwindel definitiv abgestraft.

Irrtum 6: Wenn ich viele Keywords im Footer einbaue, landet mein Blog weiter oben.
Für Suchmaschinen ist zunächst der Content relevant, denn genau das ist was von den Nutzern am meisten gelesen und benötigt wird. Einen weiteren Verweis oder ein einzelnes Keyword wird kein Leser sehen wollen. Keywords im Footer haben nur sehr geringen Einfluss auf das Ranking der Webseite da der Footer einer der Stellen ist, seltensten gelesen werden.

Irrtum 7: PageRank ist alles!
Einer der wohl verbreitesten Irrtümer überhaupt. Der PageRank ist nur ein errechneter Wert aus Backlinks und deren Wertigkeit. Leider bleibt die Qualität des Backlinks auf der Strecke, obwohl dieser in vielen relevanter ist.

Irrtum 8: Viele Keywords bringen viel.
Eigentlich ist genau das gegenteil der Fall, denn je mehr Keywords verwendet werden, desto uninteressanter wird das einzelne Keyword für die Suchmaschine. Optimal ist eine Optimierung auf 4-5 Schlüsselbegriffe, die aber für den Content, also den Inhalt des Blogs relevanter sind.

Irrtum 9: Wer für die Suchmaschine Optimiert, muss weniger Artikel schreiben.
Suchmaschinen lieben Blogs die ständig aktualisiert werden und neue Inhalte veröffentlichen. Die Crawler einer Suchmaschine sind ständig unterwegs auf der Suche nach neuen Inhalten. Ein Blog, der längere Zeit seinen Inhalt nicht erweitert, wird von Zeit zu Zeit immer seltener von den Crawlern besucht. Der Zeitabstand zwischen den Besuchen wird also länger.

Irrtum 10: Suchmaschinenoptimierung geht schnell.
Wer heute eine Webseite Optimiert, landet morgen in den Top Ergebnissen. Das wäre so schön und würde den SEOs eine menge an Geld bringen. Doch die Realität sieht anders aus: Es dauert meistens Monate und länger als ein halbes Jahr bis eine neuer Blog oder eine neue Webseite in den vorderen Ergebnisse angezeigt werden.

Fazit:
Es gibt durchaus mehr Irrtümer über die Suchmaschinenoptimierung, dies waren aber diese, welche am häufigsten vertreten sind und sich am meisten im Netz tummeln. Man sieht auch, das es viele Dinge gibt, die man beim Optimieren falsch machen kann.

Danke an die Verlinkung von Seite1-Suchmaschinenoptimierung.de!

Über Christian

Seit April 2010 schreibe ich hier auf zweidoteins.de Beiträge zum Thema Suchmaschinenoptimierung, Affiliate-Marketing, AdSense und wenige Themen mehr.

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