Data Becker SEO Traffic Booster Pro – Testbericht 3

Zwei Tage nachdem der SEO Traffic Booster Testbericht 2 veröffentlicht wurde, gibt es hier auch schon den nächsten Teil, nämlich Testbericht 3 zu Data Beckers SEO-Tool. Im letzten Testbericht ging ich auf den zweiten Schritt, der Bekanntmachung der eigenen Webseite bzw. des Projektes ein, heute möchte ich auf die Werkzeuge, die uns Data Becker im SEO Traffic Booster bereitstellt, eingehen. Insgesamt 17 Stück bringt das SEO-Tool mit, und da es so viele an der Zahl sind, werde ich hier im dritten Testbericht auch nicht auf alle zu sprechen kommen. Eher picke ich mir die ersten vier Werkzeuge heraus und stelle, teste sie und schreibe dabei live auf, was das Werkzeug kann, bzw. was es nicht kann. Wie auch der erste und der zweite Testbericht des SEO-Tools aus dem Hause Data Becker, wird auch dieser Testbericht parallel zum Test selber geschrieben.

Die Werkzeuge des SEO Traffic Boosters

Die Werkzeuge des SEO Traffic BoostersWie schon erwähnt, stellt uns Data Becker insgesamt 17 Werkzeuge in der Pro Version des SEO-Traffic Boosters zur Verfügung. Die Werkzeuge der Pro-Version werde ich mir erst im letzten Testbericht vorknüpfen und anschließend schreiben, ob diese wirklich so „Pro“ sind. Einige Tools kannte ich schon aus einem vorherigen Testbericht, welchen ich auf dem Bloggonauten veröffentlichte. Ich möchte heute über obersten vier Werkzeuge berichten, welche da wären: „Textdichte“, „PageRank“, „Mitbewerber-Analyse“, „Top-10 Mitbewerber“. Vor allem die zuletzt genannten Werkzeuge, die Mitbewerber-Analyse und die Top-10 Mitbewerber, klingen für mich persönlich sehr interessant. Wer möchte nicht gerne wissen, mit wem er um die Rankings in einer Nische kämpft? Aber auch das Textdichte-Werkzeug ist sehr nützlich, denn letztendlich ist die Textdichte zwar ein SEO-Basic, welche von vielen aber leider immer noch stark unterschätzt wird. Was die einzelnen Werkzeuge aber noch für Funktionen haben, werden wir hier im Testbericht entdecken.

Werkzeug: Textdichte

Textdichte mit dem SEO Traffic Booster ermittelnZunächst möchte ich das Textdichte-Werkzeug vorstellen, welches auch direkt das erste in der Liste der Werkzeuge ist. Für die Überprüfung der Textdichte habe ich mal die Finger von Jonas seiner Domain Bloggonaut.net gelassen, und ein eigenes Projekt genommen. Unter der URL www.plattenspielerusb.de schlummert eines meiner ersten AdSense-Projekte. Thema ist wie man leicht erkennen kann, Plattenspieler mit USB Anschluss. Das Keyword, auf welches die Seite optimiert ist und noch weiter optimiert wird, ist „Plattenspieler USB“. Und darum geht es auch in der Textdichte. Im Werkzeug selber braucht man nur die Domain einzutippen, dessen Text ausgewertet werden soll und schon erhält man die gewünschten Ergebnisse. Das In der Übersicht, die das Tool für die einzelnen Keyword bietet, sieht man das Keyword selber, die Häufigkeit im Text und die Dichte in Prozent. Schnell erkennt man, das dass Keyword „Plattenspieler USB“ mit einer Dichte von 6,83% in meinem Text auftaucht. Die einen mögen jetzt sagen „Das ist zu viel“ andere werden sagen „vieeeel zu wenig“, aber letztendlich fahre ich mit diesem Wert bisher ganz gute Ergebnisse, welche ich noch ausbaue. Doch darum geht es nicht. Es geht um das Werkzeug an sich. Und um die Genauigkeit des Werkzeugs zu messen, setze ich die Keyworddichte, welchen ich aus dem SEO Traffic Booster entnommen habe, dem Wert aus dem Firefox-Plugin „SEOQuake“ gegenüber. SEOQuake gibt mir nämlich einen komplett anderen, höheren Wert aus. Während ich laut SEO Traffic Booster eine Keyworddichte von 6,83% mit dem Keyword „Plattenspieler USB“ auf der Seite habe, zeigt SEOQuake mir eine Keyworddichte von 12,94% auf dasselbe Keyword an. Dazu gibt es natürlich auch ein Bild, damit niemand denkt, das ich irgendetwas frei erfinde, um den SEO Traffic Booster schlecht zu machen.

Stimmt die Textdichte vom SEO Traffic Booster?Wer das Bild und den entsprechenden Wert sehen möchte, braucht nur auf das Bild zu klicken, um dieses auch zu vergrößern. Nun Frage ich mich, wie das zustande kommen kann. Für mich persönlich gibt es nur eine Erklärung: Der SEO Traffic Booster rechnet die Keywords, welche als ALT-Tags oder Title-Tags angegeben werden, nicht mit. Höchstwahrscheinlich bezieht sich der Wert der Keyworddichte vom SEO Traffic Booster nur auf den reinen Text, welcher auf der Seite vorzufinden ist, während SEOQuake sich den kompletten Quelltext vornimmt.

An dieser Stelle würde ich mir Aufklärung von Seitens Data Becker wünschen. Ebenso ein Minus für das Textdichte-Werkzeug ist, das ich nicht auswählen kann, welche Kombinationen angezeigt werden sollen. Zum Beispiel, das mir nur einzelne Keywords mit der jeweiligen Dichte angezeigt werden, oder Longtail-Keywords mit zwei, drei oder mehr Wörtern. Das würde das Werkzeug noch stark abrunden und verfeinern. Ebenfalls fehlt mir die Möglichkeit, meine Textdichte auf bestimmte Keywords überprüfen zu können, das ich also vorher eingeben kann, welches auf welches Keyword die Seite überprüft werden soll und mir mein Keyword nicht aus einer Liste heraussuchen muss. Genau das erwarte ich von einem Textdichte-Werkzeug, und nicht nur eine simple Liste.

Werkzeug: PageRank

PageRank Check mit dem SEO Traffic BoosterNachdem Data Becker nun ein wenig Einstecken musste, schauen wir uns nun das zweite Werkzeug aus dem SEO Traffic Booster an. Dieses nennt sich „PageRank“ und gibt Auskunft über genau diesen. Genauer gesagt, tippt man in diesem Werkzeug lediglich die URL einer Seite ein, über deren PageRank man Informiert werden möchte, und lässt sich diesen dann in einer Übersichtlichen Liste anzeigen. Die Liste, in der die Webseite mit dem dazugehörigen PageRank erscheint, wird übrigens ständig erweitert. Mit jeder Anfrage die man stellt, fügt sich diese URL dann auch in die Liste ein und bleibt dieser auch erhalten – bis man das Werkzeug schließt und wieder neu öffnet. Neben dem Pagerank als Zahlenwert wird dieser auch visuell in Form eines grünen Balkens dargestellt, was mir persönlich sehr gut gefällt. Fairerweise muss man zum Werkzeug sagen, das die Werte alle mit denen aus anderen Tools übereinstimmten…

Werkzeug: Mitbewerber Analyse

Mit dem SEO Traffic Booster die Mitbewerber analysierenSehr interessant klingt der Name des Werkzeuges, welches ich jetzt ein wenig unter die Lupe nehmen werde: Die Mitbewerber Analyse. Jeder will natürlich wissen, wie die Mitbewerber ihre Seiten so optimieren und was sie vielleicht für Fehler machen. Doch leider versteht Data Becker unter einer Mitbewerber Analyse etwas anderes wie ich. Für mich ist eine Mitbewerber Analyse eine Analyse, die Aufschluss darüber gibt, wie meine Mitbewerber ihre Seite optimiert haben und welche Fehler gemacht wurden, um es selber besser zu machen. Data Becker aber, gibt im SEO Traffic Booster nur Informationen über die Häufigkeit verwendeter Keywords. Was für eine ordentliche Mitbewerber Analyse fehlt, sind Angaben über die Anzahl der Backlinks, über das Domainalter, über den PageSpeed. Praktisch fehlen 90% der Onpage Optimierung und 100% der Offpage-Optimierung.

Echt schade, das ein Werkzeug, welches den Namen Mitbewerber Analyse trägt, keine wirkliche Mitbewerber Analyse darstellt. Ich frage mich allen ernstes, was sich Data Becker bei der Namensvergebung gedacht hat. Ich möchte hier niemanden was anhängen oder jemandem Vorwürfe machen, aber dennoch finde ich, das man von einer „Mitbewerber Analyse“ in einem SEO-Tool mehr erwarten kann, als nur die Angabe über die Häufigkeit der verwendeten Keywords. Schön finde ich jedoch am Werkzeug, das man seine Mitbewerber selber aussuchen und die URL eingeben kann, sowie jeden einzelnen Mitbewerber aus den Ergebnissen nehmen kann.

Werkzeug: Top 10 Mitbewerber

Die besten 10 Mitbewerber im SEO Traffic BoosterNachdem mich die Mitbewerber Analyse sehr enttäuscht hat, möchte ich nun auf das nächste Werkzeug zu sprechen kommen. In diesem werden die Top 10 Mitbewerber eines Keywords angezeigt. Wieder nehme ich als Testobjekt meine Plattenspieler USB-Seite und möchte die Top 10 Mitbewerber zum Keyword „Plattenspieler USB“ angezeigt bekommen. Das schöne an diesem Werkzeug ist, das ausgewählt werden kann, von welcher Suchmaschine die Top 10 Mitbewerber ausgelesen und ausgegeben werden sollen. Jede Suchmaschine hat ja ihren eigenen Algorithmus und dementsprechend variieren auch die Suchergebnisse mit den Top 10 Rankings. Für mein Beispiel entschied ich mich für Google, der Suchmaschine, mit der größten Reichweite. Im vergleich zur Websuche, welche ich selbst über die Google Startseite ausführte, stimmten alle Ergebnisse überein. Möchte ich ein Mitbewerber unter die Lupe nehmen, kann ich mir im gleichen Werkzeug die Keywords mit entsprechender Häufigkeit anzeigen lassen. Interessant wären hier noch Werte wie die Keyworddichte. Um mir die Keywords eines Mitbewerbers anzeigen zu lassen, brauche ich nur den entsprechenden Eintrag in der Liste wählen und schon erscheint ein Feld unter den Mitbewerbern eine weitere Liste mit den Keywords und der Häufigkeit. Desweiteren lässt sich das Land bzw. die Sprache und die Ortsübliche Suchmaschine (z.B. Schweiz mit Google.ch) auswählen. Somit kommen nicht nur die Deutschen Nutzer auf ihre kosten.

Vier Werkzeuge, ein Fazit

Nachdem ich nun die ersten vier Werkzeuge getestet habe, bin ich etwas enttäuscht. Das Werkzeug „Textdichte“ des SEO Traffic Boosters gibt mir andere Werte aus wie andere SEO-Tools, wobei man nicht weiß, wie diese zustande komme und die Mitbewerber Analyse ist keine wirkliche Mitbewerber Analyse. Bestimmt lassen sich mit anderen Werkzeugen die fehlenden Werte wie Backlinks, Domainalter, etc. herausfinden, allerdings bin ich der Meinung, das ein Werkzeug mit dem Namen „Mitbewerber Analyse“ auch eine Mitbewerber Analyse sein sollte. Letztendlich kann ich nur auf meine weiteren Tests hoffen, denn sonst sehe ich für den Data Becker SEO Traffic Booster schwarz.

2 Kommentare

  1. Hallo Christian
    Ich habe mit Interesse deine 3 Tests gelesen – sie haben mir sehr viele Infos zum Traffic Booster gebracht.

    Ich habe bereits den Traffic-Booster und bin mir am Ueberlegen, ob ich nun den Traffic Booster Pro anschaffen soll. Der Unterschied liegt meines Erachtens ja nur in den drei zusätzlichen Modulen „Ranking Monitor“, „Backlink-Checker“ und „Social Bookmark Submitter“.
    Was ist deine Meinung: Lohnt sich der Mehrpreis von doch rund EUR 200 für die Pro-Version oder genügt die Basis – Version.

    Besten Dank für deine Rückmeldung.

    Gruss / Christian

  2. @Christian: Das muss jeder selber wissen. Der Aufpreis könnte sich lohnen, falls du diese Module brauchst. Wenn du eine andere, vielleicht auch günstigere Alternative hast, die diese drei Module beinhaltet, brauchst du die Pro-Version natürlich nicht. Aber es ist nie verkehrt solche Tools zu haben, denn irgendwann kann man sie immer gebrauchen :-)

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