Google Doodle für Robert Bunsen

Robert Bunsen, ein deutscher Chemiker, wurde heute genau vor 200 Jahren in Göttingen geboren. Anders als viele irrtümlich denken, ist Robert Bunsen nicht der Erfinder des Bunsenbrenners. Der Erfinder ist nämlich ein Herr Namens Michael Faraday. Robert Bunsen hat diese Erfindung nur weiterentwickelt. Robert Bunsen entwickelte zusammen mit seinem Physiker-Freund die Spektral-Analyse, mit welcher Chemische Elemente heute noch nachgewiesen werden können. Google ehrt Robert Bunsen zu seinem 200. Geburtstag mit einem Doodle, welcher das Google-Labor zum brodeln bringt. Trotz das Robert Bunsen den Bunsenbrenner nicht erfunden hat, gibt es noch weitere Erfindungen von ihm, die ebenfalls seinen Namen tragen. Das wären zum Beispiel das Bunsenelement und das Bunsen-Fotometer.

Rober Bunsen wird 200 Jahre

Ich selber hatte in der Schule Chemie und Physik, sogar als Leistungsfach und hatte daher sehr oft mit dem Bunsenbrenner von Robert Bunsen zu tun. Der Bunsenbrenner ist ein Gasbrenner, welcher an einer Gasleitung angeschlossen und anschließend an der obersten Öffnung entzündet wird. Die Flamme lässt sich über ein Rad einstellen, mit welcher die Gaszufuhr reguliert wird. Ebenfalls ist an einem herkömmlichen Bunsenbrenner ein löchriges Röhrchen, welche sich drehen lässt, um unter dem Röhrchen versteckte Löcher abzudecken oder freizugeben. Das hat den Sinn, dass man auf diesen Weg der Flamme noch mehr Sauerstoff zufügt oder eben nicht. Dementsprechend färbt sich auch die Flamme und erreicht höhere Temperaturen.

Google Doodle: Robert Bunsen

Robert Bunsen, welcher am 31.03.1811 in Göttingen geboren wurde, war der Sohn eines Göttinger Literatur-Professors. Nach seinem Abitur in Göttingen studierte Robert Bunsen Naturwissenschaften. 1834 begann Robert Bunsen mit Experimenten und entdeckte das Eisenoxidhydrats als Gegengift gegen eine Arsenvergiftung hilft. Diese Entdeckung von Robert Bunsen wird auch heute noch genutzt.

Das heutige Google Doodle zeigt ein Experiment, welches natürlich nur mit dem Bunsenbrenner funktioniert. Das Google Doodle für Robert Bunsen ist animiert und sieht aus, als würde eine Teekanne erhitzen. Den Google Schriftzug kann man nur erahnen, wer aber genauer hinschaut, wird auch fündig. Ebenfalls sind die Farben der chemischen Flüssigkeiten nach Google-Manier schön knallig Bunt gewählt.

Martin hat ebenfalls wieder über das Doodle berichtet. Diesmal aber nicht nur auf seinem deutschen TagSeoBlog, sondern auch auf der englischen Version.

1 Kommentar

  1. Danke das du mich aufgeklärt hast das der Robert Bunsen nicht der Erfinder des Bunsenbrenners ist. Ich find das Google Doodle sehr gelungen, besonders die Animation -oder wie ich das nennen soll- sieht sehr geil aus ;D

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