Wieviel Werbung ist okay ?

Das sich kostenlose Plattformen oder Blogs finanzieren müssen da ja auch investitionen nötig sind, ist klar. Besonders in der Branche der Suchmaschinenoptimierung und der Blogginszene ist man schon so gut wie immer umgeben von Werbung. Das zu wenig Werbung auch weniger Geld bringt, zu viel allerdings auch nicht gerade Besucherfreundlich ist, stell jeder fest der einen Blog mit Werbung betreibt und auch auf anderen Blogs surft. Wieviel Werbung allerdings angemessen ist, wissen die wenigsten und begeben sich in eine große Falle, denn zu viel Werbung vergrault die Besucher und wird keinem Blogger freude machen. Denn: Wo keine Besucher sind, kommt auch kein Geld.

Werbeformen
Auf den vielen verschiedenen Blogs die es im Internet gibt, sieht man auch die verschiedensten Formen von Werbung:Textlinks, Banner, PopUp’s, Werbung vor einem Video, Magic Corners und vieles mehr. Am meisten vertreten ist jedoch die Bannerwerbung die meistens in der Sidebar und unter den Artikeln zu finden ist. Dagegen ist die damals so starke Popup-Werbung stark gesunken und wird aufgrund der Popupblocker die heutzutage jeder verwendet, kaum noch eingesetzt. Meistens wird die Werbung Bloggerecht ausgewählt: Beschäftigt sich Blog X zum Beispiel nur mit lustigen Videos aus dem Internet, wird hier bevorzugt Werbung vor jedem Video gelegt. In diesem Bereich gibt es auch schon einige Partnerprogramme wie CaptainAd, die die Werbung automatisch vor die Videos legen und vergüten. Im Bereich der Banner- und Textwerbung greift man meistens auf Affiliate-Netzwerke wie SuperClix zurück oder betreibt Direktmarketing. Es gibt aber auch Sponsoren-Netzwerke, die andere Werbeformen wie zum Beispiel das Magic Corner (Eselsohr in einer Ecke der Webseite) oder LayerAds anbieten.

Viel gegen wenig
Will man die Besucher nicht durch zu viel Werbung verlieren, aber auch etwas Geld mit Werbung verdienen, muss man das entscheidene Mittelmaß finden. Da jeder Besucher anders ist und zum Thema Werbung auf Blogs eine eigene Plakatieren strengstens verboten ?!Ansicht und Meinung hat, geht nichts über das Probieren und Studieren. Es gibt kein perfektes Mittelmaß welches auf jedem Blog anwendbar ist. Am besten ist es, wenn man Stück für Stück vorran geht und schaut wie die Besucher drauf reagieren. Dabei sollte man auch die verschiedensten Werbeplätze versuchen, denn ein Banner bringt nichts wenn er nicht geklickt wird. Dann braucht man auch gar keinen Banner einbauen und kann seinen Webblog voll und ganz Werbefrei lassen. Wenn man schon am probieren und Studieren ist, kann man direkt mal die unterschiedlichen Bannerlayouts versuchen, denn auch das Auge isst mit und so kann es sein das ein anderer Banner viel mehr Klicks erhält als der erste von dem gleichen Partner. Komme ich nochmal zurück zum eigentlichen Thema. Es ist wichtig, das man seinen Blog nicht mit zu viel Werbung überfüllt so wie es uns die Amerikaner vormachen. Besucher möchten den Inhalt des Blogs lesen und verstehen und nicht erst 100 Banner und 200 Popups sehen bevor es zum eigentlichen Artikel geht. Doch man muss auch an sich und seine Investitionen denken: Ein Blog produziert mit der Top-Level-Domain, dem Webspace und dem Traffic einige kosten, und sollen die gedeckt sein, sollte man nicht auf Werbung verzichten. Auch wenn ein paar Besucher weniger den Blog besuchen: Nicht schlimm, es kommen wiederum andere die das weniger interessiert. Übrigens: Viele Besucher haben schon gar nichts mehr gegen Werbung und können mit ein paar Bannern leben. Denn sie wissen was für eine harte Arbeit hinter dem Blog steckt, wissen dies zu schätzen und stören sich nicht an der Werbung.

Auf gemecker hören
Jedem Blogger liegen seine Besucher am Herzen und so sollte man wie es sich gehört auch die Kritik der Besucher anhören. Dadurch verbessert man seinen Blog, stellt die Besucher zu frieden und sorgt schonmal für die nächsten Besucher vor. Auch wenn jemand über den einzigen Banner meckert der im Blog untergebracht ist: Zuhören und auch gerne mit ihm sachlich Disskutieren wieso Werbung auf dem Blog angezeigt wird. Am besten ist wenn man sich bevor man Stellung nimmt ein Blatt Papier nimmt und aufschreibt wieso überhaupt Werbung angezeigt wird. Abdeckung der Hosting kosten ? Gewinnabsicht ? Partnerschaft mit einem anderen Blog ? Das sind alles Faktoren die man mit in seine gedanken aufnehmen sollte. Wenn man dann einmal ausführlich Stellung genommen hat, werden die meisten Besucher die Werbung akzeptieren. Und wenn nicht ? Dann ist das auch nicht schlimm. Denn in meinen Augen kann ich gerne auf einen Besucher verzichten wenn er meckert das ich meine hohen Hostingkosten die ich jeden Monat zahle abdecken möchte. Immerhin möchte ich auch leben und lebe nicht um zu Bloggen. Ist es da so verkehrt das man nicht einen Teil seiner Ausgaben wiederhaben möchte ?

Also doch wenig
Ich für meinen Teil sehe es als fakt, das weniger Werbung mehr bringt, denn wenn ich wenig Werbung einblende, dafür meine guten Statistiken halte, bringt mir das doch mehr Klicks und somit Geld als wenn ich 100 Besucher im Monat habe, wovon vielleicht einer auf einen Banner in meinem mit Werbung zugekleisterten Blog klickt. Ich empfehle immer auszuprobieren wieviel Werbung die Besucher aushalten und wo sie sich am besten klicken lässt. Allerdings weiss ich aus eigener Erfahrung dass zu viel Werbung nicht gerade für die Statistiken ist. Aber: Jedem das seine, Probieren und Studieren.

1 Kommentar

  1. Ist eine schwierige Frage. Komplizierter wird es, wenn noch ein Adblocker dazu kommt. Letztendlich muss man versuche mit einem annehmbaren Maß an Werbung möglichst viel rauszuholen. Das gelingt aber nur, wenn man guten Content hat und entsprechend viele Leser hat. Dann kann man mit Werbepartnern direkt verhandeln.

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