Die Welt des Werbeflächenverkaufes – Teil 2

Der Artikel „Die Welt des Werbeflächenverkaufes“ ist scheinbar gut angekommen wie ich an den Leserzahlen sehen konnte, aber als mich ein Bekannter ansprach was das Direktmarketing für Vor- & Nachteile mit sich bringt und was beachtet werden sollte und es dann zu einer etwas längeren Erklärung kam, dachte ich mir das die angesprochenen Punkte für jedermann von bedeutung sein könnten, daher entschied ich mich einen zweiten Teil über den Verkauf von Werbeflächen zu veröffentlichen.
Im zweiten Teil geht es also um die Vor- & Nachteile der Direktvermarktung, sowie wichtige Grundlagen und Vorraussetzungen.

Mit einem kurzen Rückblick möchte ich allen Besuchern, welche den ersten Teil nicht gelesen haben kurz das Thema Direktmarketing näherbringen.
Direktmarketing ist im gegenteil zu den Portalen wie AdShopping mehr Arbeit, jedoch lohnt sich diese mehrarbeit im direkten Vergleich zu den Portalen mehr.
Der Preis für die Werbeflächen kann selbst festgelegt werden, Zeiträume lassen sich Individuell anpassen, Einnahmen bleiben zu 100% bei euch und besondere Aktionen wie Preisrabatte oder einen Testmonat können von euch behandelt werden ohne eine Plattform darüber zu Informieren.
Für das erstellen einer „Hier werben„-Seite geht zwar einiges an Zeit drauf, allerdings bestimmt ihr so selber was die Kunden sehen können und was nicht.

Nachdem die kleine Nachhilfestunde für den ersten Teil beendet ist, können wir nun loslegen mit dem zweien Teil der Mini-Serie „Die Welt des Werbeflächenverkaufes„.
Zunächst möchte ich auf die Vor- & Nachteile der Direktvermarktung eingehen, welche da wären:

Vorteile:

  • Das gesamte Einkommen muss nicht mit einem dritten geteilt werden
  • Monatlich Stabile Einnahmen
  • Unabhängigkeit

Nachteile:

  • Mehr Aufwand durch suchen der Werbekunden
  • Anfänglich schwer, da kein Kunde der erste sein möchte

Es sollte jedem klar sein, dass wenn man sich selber um die ganze Arbeit des Managen der Werbeflächen kümmert, auch kein dritter an den Einnahmen beteiligt ist.
Wichtig ist, das der Blog auf dem die Werbeplätze vermietet bzw. verkauft werden sollen schon einige Besucher täglich aufweisen sollte, oder die Preise sind den wenigen Besuchern dementsprechend niedrig angepasst.
Sinnvoll sind kleine Preise aufgrund weniger Besucher nicht, dann lieber noch etwas warten und für mehr Traffic sorgen, damit sich die Arbeit auch lohnt.

Am Anfang des Verkaufes der Werbeflächen ist es schwer diese verkauft oder vermietet zu bekommen.
Die Tatsache das kein Kunde der erste sein möchte, klingt zwar komisch, ist aber heutzutage ganz normal, denn erstmal wird geschaut ob sich der Werbeplatz und die damit entstehenden Investitionen lohnt und ob die Konkurrenz des Kunden auch interesse zeigt.

Sich bin solchen Faktoren aber stark beeinflussen lassen halte ich für schwachsinnig, denn wenn man mit Leib und Seele Blogger ist, also gerne Bloggt und an seinem Blog arbeitet, lohnt sich der mehraufwand, da man stets die volle Kontrolle über alle Werbekunden und Werbeflächen in den Händen hält.

Allerdings sind für die monetarisierung des Blogs durch den Verkauf von Werbeflächen nicht alle Blogs geeignet, denn es sollte schon an ein paar Grundlagen gedacht werden um die Werbeflächen erfolgreich an den Mann zu bringen:

  • Das Layout
    Das Layout des Bloggs sollte nicht auf jedem zweiten Blog zu finden sein.
    Vielleicht wäre die Investition für ein Premium Template gar nicht verkehrt, vorallem wenn man dieses Template dann noch an seine eigenen Bedürfnisse anpasst.
  • Content
    Nicht nur für die Suchmaschinen gut, sondern auch um das Vertrauen der Kunden zu gewinnen:
    Mit einem guten Content, also der Inhalt des Blogs, wird nicht nur Interesse, sondern auch das Interesse des potentiellen Werbekunden geweckt.
  • Zu viel Werbung
    Nichts schreckt einen Kunden mehr ab als das der Blog, auf dem geworben werden könnte, mit Werbung zugekleistert ist.
    Dadurch ist die wahrscheinlichkeit das ein Besucher auf die Werbung klickt viel geringer und euer Blog wird somit sehr uninteressant für den Kunden.
  • Leser und Kommentatoren
    Ein Beweis für viele Besucher sind Kommentatoren und Feed-Leser.
    Feed-Leser sollte man am besten mit dem FeedBurner anzeigen lassen, da sich diese Zahlen nicht manipulieren lassen.
  • Auf die Technik kommt es an
    Ist die Ladezeit eures Blogs überdurchschnittlich sollte dies schnellstens Optimiert werden.
    Auch wenn es ab und zu zu Hosterbedingten ausfällen kommt, ist dies das aus für den Verkauf.
  • Werbeplätze
    Werbeplätze sollten von jedem Besucher gesehen werden, ansonsten wird kein Kunde interesse haben, denn er möchte ja werben und neue Kunden gewinnen und nicht nur sein Logo auf eurer Webseite sehen.

Das wichtigste jedoch sind die Besucherzahlen und Statistiken:

Mit 100 Besuchern täglich welche sich durchschnittlich 1-3 Minuten auf dem Blog aufhalten wird man keine Werbekunden fangen können, die dauerhaft auf dem Blog werben.
Am besten ist es sich mal bei der Konkurrenz umzuschauen, was die so an Werbeplätzen verkauft haben und vorallem mit wievielen Besuchern täglich die Werbung gesehen wird.
Allerdings gibt es keine Richtwerte ab wieviel Besuchern sich das Anbieten von Werbeflächen lohnt.

Da dem Werbekunden frühstens auf der „Hier werben„-Seite und spätestens im Kontakt Statistiken sehen möchte, empfiehlt es sich externe Statistik-Tools anzuwenden.
Am bekanntesten dürfte hier wohl das Analytics von Google sein, welches ein sehr großes Vertrauen bei Werbekunden pflegt.
Weiterhin ist es bei Google Analytics möglich einen Gastaccount einzurichten um den Werbekunden immer volle Einsicht in die Statistiken zu gewähren.
Durch die tatsache das ihr dem Kunden nichts gegenüber zu verbergen habt, schafft ihr sehr großes Vertrauen.

Wechseln wir zum Schluss das Thema in richtung Platzierung der Werbebanner.
Hier ist die Entscheidung sehr wichtig, da der Banner für jeden Besucher ersichtlich sein sollte – Nur so wird ein Bannerplatz attraktiv für den Werbekunden.
Die Bannerformate sollten im Idealfall den Standardformaten entsprechen, allerdings ist dies nicht zwingend, da auch ausgefallende Formate für den ein oder anderen Kunden sehr interessant sein können.
Das Sprichwort „Weniger ist manchmal mehr“ trifft hier zu, denn zuviele Werbeflächen sollten nicht angeboten werden, das wirkt auf potentielle Werbekunden unprofessionell.

Gute Werbeplätze sind:

  • Im Header
  • Oben in der Sidebar
  • Über den Content
  • Unter einem Artikel

Das sind die gängisten Werbeflächen die man heutzutage auf den Blogs findet, allerdings sind eigene Ideen wie man die Banner der Kunden platzieren kann auch sehr gerne gesehen.
Wichtig ist es auch die Bannerplätze, welche noch nicht verkauft oder vermietet worden sind, nicht leer Anzeigen zu lassen.
Weiterhin solle man sich überlegen, falls zu viele Werbeplätze freistehen dort einen kleinen Banner zu erstellen, welcher auf die „Hier werben„-Seite verlinkt wird oder den Platz mit einem Affiliate-Banner zu füllen.
Wie eben schon angesprichen: Selten ein Kunde möchte der erste sein, und wenn die freien Plätze mit Affiliate-Banner gefüllt sind, wirkt es als wäre der Kunde nicht der einzige der auf diesem Blog wirbt.

Rückblick

Nach diesem langen Text nochmal ein kleiner Rückblick:
Faktoren wie Besucherzahlen und Statistiken für den Werbekunden sehr wichtig und sollten ihm offen und ehrlich mitgeteilt werden.
Nur so ist eine Vertrauensbasis geschaffen, welche für eine lange Zukunft der Werbung auf dem Blog spricht.
Weiterhin sollten die Werbeplätze sorgfältig ausgewählt worden sein, um diese dem Werbekunden interessanter zu machen und somit einige Kunden für sich zu gewinnen.

2 Kommentare

  1. Sollte unter dem Punkt Technik bei Ladezeit nicht hinter überdurchschnittlich noch ein hoch bzw. lang hinzugefügt werden? Könnte ja auch überdurchschnittlich gut gemeint sein, wo der Rest des Absatzes dann aber keinen Sinn machen würde.

  2. Nein, mit überdurchschnittlich meine ich, wenn die Ladezeit höher als der Durchschnitt ist.
    Deswegen ja auch ÜBERdurchschnittlich.

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