Die aktuellen Entwicklungen sozialer Netzwerke im Internet sollten auch die Online Marketing-Abteilungen zum Weiterdenken ermutigen. Um bei Google und Konsorten in den SERPs unter den ersten Ergebnissen aufzutauchen, bedarf es mittlerweile mehr, als der klassischen SEO. War es vor einigen Jahren noch ausreichend, nur exzessives Backlinking zu betreiben, bieten die sozialen Medien jetzt ergänzende, kreative Möglichkeiten, die Suchmaschinenoptimierung zu verbessern. Das Internet ist heute weit mehr als ein Informations- und Kommunikationsmedium, das man als Alternative zum Telefon und zum persönlichen Treffen respektive zur Zeitung und zum Fernseher nutzen kann. Der User ist längst kein reiner Rezipient mehr. Er informiert sich und tauscht sich mit seinen Bekannten über die vielfältigen Kommunikationsmedien wie soziale Netzwerke, Instant Messenger, Foren und E-Mails über die neuen Erkenntnisse aus. Er ist nun viel näher dran am Geschehen auf der ganzen Welt. Er erfährt Neuigkeiten bereits wenige Minuten nach ihrem Bekanntwerden und kann oft direkt via Kommentarfunktion oder ähnlichem mit dem Produzenten der News in Verbindung treten. Der User hat den Drang und nun auch die Chance, sich zu partizipieren. Genau diese Chance muss das Marketing auch bieten.
Nachdem letzte Woche Donnerstag der erste Test für den Online-Stammtisch sehr positiv ausfiel, wurde es am Dienstag ernst und der erste offizielle Online-Stammtisch konnte starten. Leider war es mir nicht möglich, den gesamten Stammtisch mitzubekommen, da ich mich bis 22 Uhr auf der Arbeit vergnügen durfte und somit erst gegen 23 Uhr den Teamspeak-Server beitreten konnte. War aber kein Problem, denn trotz dieser relativ späten Uhrzeit waren noch erstaunlich viele Teilnehmer anwesend. Die ganzen Teilnehmer kann ich an dieser Stelle gar nicht mehr aufzählen, nur noch die, die ich mir wegen einer geplanten Aktion notiert habe. Das sind auch diejenigen gewesen, mit denen ich zu später Stund noch im Google Plus Channel war und mit denen ich einiges zu lachen hatte. Auch wenn ich größtenteils durch den Kakao gezogen wurde, oder man sich aufgrund meiner Ausrücke über mich belustigte.
Google Plus ist ja jetzt nun schon eine Weile verfügbar und die ersten Massen haben sich auch schon dort ein Profil angelegt, in Googles neuem sozialem Netzwerk, welches anscheinend sehr erfolgreich ist. Das Google Plus so erfolgreich ist, macht sich dadurch bemerkbar, das die Leute für Einladungen in das Netzwerk, welches derzeit nur durch Einladungen beigetreten werden kann, sogar ihre E-Mail Adressen in Blog-Kommentare posten und sie damit für Spam-Mail-Crawler frei zugänglich machen. Google Plus ist eigentlich ein ganz nettes Netzwerk, nur leider weiß ich nicht, ob Google jemals an den Erfolg von Facebook herankommen wird. Das wird sich alles im Laufe der Jahre zeigen. Ich habe heute eine interessante Entdeckung gemacht, nämlich die Einbindung von Google Plus Profilen in den SERPs. Heißt: Tippe ich meinen Namen (Christian Süllhöfer) ein, sucht Google mir mein Profil bei Google Plus heraus und zeigt dieses in einem Snippet mit ein paar anderen Informationen an. Dabei muss der Name der gesuchten Person aber genau so geschrieben werden, wie bei Google Plus angegeben.
Gestern schwirrte den ganzen Tag auf Twitter die Meldung herum, das am Abend ein Online-Stammtisch stattfinden soll. Ein Stammtisch für Onliner, SEOs, Affiliates, etc. ist ja nichts neues und gibt es ja wie Sand am Meer, aber der Soeren hatte die Idee, einen Stammtisch Online stattfinden zu lassen. Per Teamspeak. Per Hangout. Per Skype. Gestern fand dann auch schon der erste Test statt, zu dem ich mich kurzfristig anmeldete. Bevor Soeren aka eisy mir sagte, das nur drei Leute zu diesem Test kommen werden, dachte ich wirklich, das sich ein paar Leute mehr für diese coole Idee interessieren und sich dafür melden. Schließlich kostet der Spaß kein Geld, das Auto kann auch in der Garage stehen bleiben und das wichtigste: Ich kann zu Hause auf dem Sofa oder vor dem Computer sitzen, während ich mich mit anderen Unterhalte, Austausche und viel lache. Dann war es endlich soweit und der erste Online Stammtisch fand statt.
Ich hatte gar nicht bemerkt, das heute Donnerstag ist, obwohl ich mich schon die ganze Woche auf meinen freien Tag gefreut habe. Genau so habe ich gar nicht gemerkt, das Martin nicht gemerkt hat, das er noch kein Thema für den Webmasterfriday veröffentlicht hat. Um diesen geht es nämlich in diesem Beitrag, bzw. eher um das Thema des dieswöchigen Webmasterfridays. Dieses lautet nämlich Social Media Buttons im Blog. Es geht um diese kleinen Knöpfe, die man in fast jeden Blog findet, um einen Beitrag auf Twitter, Facebook oder sonstigen Portalen und Netzwerken zu verteilen. Nun, auch ich habe diese kleinen Buttons im Blog und sehe immer wieder, das sie recht gerne geklickt und benutzt werden. Genau so benutze ich die Buttons aber auch auf anderen Seiten, wenn mir ein Beitrag gefällt. Dann finde ich, kann ich ihn gerne mal über Twitter oder Facebook weiterverbreiten und meinen Kontakten somit empfehlen.
Heute hat Twitter einen neuen Button veröffentlicht: Den Follow-Button (auf deutsch “Folgen-Button”). Diesen kann man ab sofort in die eigene Webseite einbauen und somit mehr Follower sammeln. Der Follow-Button ist dem Prinzip der Like-Box von Facebook sehr ähnlich, denn während ich mit einem Klick auf “Like” einer Webseite zeigen kann das diese mir gefällt, folge ich mit einem Klick auf den Follow-Button dem Account der zur Webseite oder eben zum Blog gehört. Der Vorteil des Buttons liegt darin, dass Besucher nicht mehr auf einen Banner oder Link klicken müssen, um über die Twitter-Seite meinem Twitter-Account zu folgen, sondern nun mit nur einem Klick (sofern eingeloggt!) diese Aktion tätigen. Das dadurch die Usability erhöht wird, sollte klar sein, nur ob der Button auch so genutzt wird wie der Like-Button, ist unklar.
Ich hatte das vergnügen mit dem 21 Jährigen Webentwickler Torben Leuschner ein Interview zu führen. Da Ralf ebenfalls ein Interview mit Torben hatte und dort sehr auf die jüngste Entwicklung von Torben eingeht, nämlich den Fokus CMS, dachte ich, das der Torben bestimmt noch mehr als nur sein CMS im Kopf hat. Also suchte ich passend zum Schwerpunkt meines Blogs einige Fragen heraus und bekam einen netten und bunten Mix an Fragen, die Torben Leuschner mit beantworten sollte. Das Interview ging relativ Fix, nicht einmal 24 Stunden brauchte der junge Webentwickler um die Fragen wirklich ausführlich zu beantworten. An dieser Stelle möchte ich mich nochmal bei Torben bedanken, welcher nicht nur ehrlich geantwortet hat, sondern auch so, das man was zu lesen hat und mir keine Einzeiler präsentiert hat. Nun aber zum Interview selber.
Vor wenigen Tagen stellte Facebook seinen deutschen Nutzern ein neues Feature zur Vergügung: Facebook Fragen. Das schon in Amerika bekannte System mit den Namen “Questions” erlaubt es den Facebook-Nutzern eine Umfrage zu erstellen, die dann automatisch an alle Freunde geleitet wird, welche die Umfrage dann beantworten können. Man kann sich das besser vorstellen, wenn man Facebook Fragen mit einer Aktualisierung seines Status auf Facebook vergleicht. Schreibt man einen neuen Status in das eigene Profil, ist dieser für die Facebook Kontakte sichtbar und ihnen wird die Möglichkeit gegeben, auf den “Gefällt mir”-Button zu klicken und den Status zu kommentieren. Bei einer Frage bzw. Umfrage die man auf Facebook startet ist das Prinzip das gleiche, nur das man eben nicht auf den “Gefällt mir”-Button klickt, sondern eine Antwort aus der Umfrage auswählen kann, die Umfrage kommentieren und auch Teilen kann. Doch so langsam grenzt das ganze schon am Spam.
Facebook hat nun den Senden-Button veröffentlicht, der dem Like-Button zwar sehr ähnlich sieht, aber eine andere Funktion darstellt. Mit dem Senden-Button von Facebook kann ich – wie mit dem Like-Button auch – Inhalte teilen, aber bestimmen, wer sie sehen soll. Wie der Name schon sagt, Sende ich etwas und bestimme einzelne Personen oder Gruppen, die das gesendete sehen sollen. Die Funktion des Senden-Buttons ist damit ganz praktisch, wenn man auf Facebook ein Profil hat, auf dem man Inhalte teilt, die eine Sparte der Kontakte interessieren könnte, die andere Sparte aber nicht. Somit belästigt man nicht jeden Kontakt. Ich zum Beispiel habe nur ein Facebook Profil, in dem ich SEOs, Webworker, Blogger, aber auch private Kontakte habe. Die Personen, die zu meinen privaten Kontakten gehören, möchten vielleicht nicht immer lesen, welcher SEO-Artikel mir gerade gefallen hat. Also nutze ich den Senden-Button von Facebook und sende den Artikel nur an die, die auch am Inhalt des SEO-Artikels interessiert sein könnten.
Das Suchmaschinen Google und Bing die Likes und Retweets als Rankingfaktor im Algorithmus eingebaut hat, ist seit einigen Monaten bekannt und wurde auch offiziell bestätigt. Neben diesem Effekt gibt es noch einen Vorteil wenn man die eigene URL im Social Web verteilt: Traffic. Soziale Netzwerke wie Facebook und Twitter sind sehr gefragt, haben Millionen von Mitgliedern und weißen eine sehr hohe Aktivität auf. Zwei wichtige Gründe also, den eigenen Blog sozialer zu machen und den Besuchern die Möglichkeit zu geben, die URL freiwillig im Social Web zu verteilen. Neben Facebook und Twitter gibt es weitere Möglichkeiten, den eigenen Blog für die soziale Internetwelt zu rüsten, wie zum Beispiel die Kanäle der Social News. Doch welche Wege sind für den Blog die richtigen?
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