Organisation ist alles!

Eigentlich bin ich ja nicht der Typ, der an Blogparaden teilnimmt, außer es geht um dem Webmasterfriday. Doch der Peer von Selbständig im Netz hat sich eine gute Blogparade ausgedacht, die das Thema Arbeitsorganisation und Arbeitsplanung abdeckt. Die “Getting Things Done” – Blogparade geht aber auch ein wenig auf die GTD („Getting Things Done„)-Methode ein, was wiederum zur Planung seiner Arbeit gehört. Webworker haben es oft nicht leicht, im Arbeitsalltag alles im Kopf zu behalten und die Arbeiten perfekt zu organisieren. Weil viele, angehende Webworker, oft Fehler machen und sich dabei Hals über Kopf in ein Abenteuer werfen und planlos Anfangen, möchte ich gerne an der Blogparade teilnehmen, weil ich das große Problem der Planung und Organisation kenne. Schließlich arbeite ich nicht nur im Netz, sondern auch Offline als Industriemechaniker in der Ausbildung. Und da kann es nicht nur Zeitlich knapp werden, sondern auch so stressig, das man was vergisst.

Offline und Online unter einen Hut bekommen

Wer frisch anfängt sich ein Online-Standbein aufzubauen, wird meistens auch noch Offline einem Job nachgehen, da man eben nicht einfach so im Internet Geld verdient. Zumindest nicht, solange man nichts neues, bahnbrechendes schafft. Das ist es wichtig, die Tätigkeiten aus Online und Offline unter einen Hut zu bekommen. Muss ich auch. Um das zu schaffen, nehme ich mir für meine Tage nicht all zu viel vor, sondern nur so viel, das ich weiß, das ich es schaffen kann. Plane ich zu viel, Stresse ich mich nur selber und mache Fehler oder vergesse die hälfte.

Auch wenn dieses „Im Internet Geld verdienen“ noch so cool und verlockend klingt, sollte man immer seinen Offline-Job ernst nehmen und nicht vernachlässigen. In beiden Bereich ist es wichtig, einen kühlen Kopf zu bewahren und alles so zu machen, wie es sein soll.

Planung durch eine ToDo-Liste

Ich persönlich führe eine ToDo-Liste für meine Online-Tätigkeit als Affiliate. Schließlich müssen die Webprojekte gepflegt werden. Dazu gehört nicht nur der Linkaufbau, sondern auch die Schaffung neuen Contents. Oder Planung für ein neues Projekt oder eine neue Landingpage. Auf die ToDo-Liste kommen aber nicht nur Dinge wie „Linkaufbau“ und „Artikel schreiben“, sondern detailreichere Angaben. Für Artikel zum Beispiel schreibe ich mir immer schon die Headline auf meine ToDo-Liste mit ein paar Stichpunkten, worum es in den Artikel gehen soll, um nicht zu vergessen, worüber ich eigentlich schreiben wollte. Das kann für zweidoteins, aber auch für meinen DJ Blog sein, wie aber auch andere Projekte. Auch Landingpages bekommen Einträge in die ToDo-Liste, wie zum Beispiel welche Unterseite hinzugefügt werden muss, welches Keyword dafür verwendet wird und welcher Inhalt auf der entsprechenden Unterseite bekommt.

Trotzdem finden sich auf meiner ToDo-Liste auch andere Dinge, wie zum Beispiel wenn ich ein Projekt Plane. Dann findet man dort Angaben zum Projekt, wie zum Beispiel freie Domains und entsprechende Keywords.

Eine eigene ToDo-Liste zu erstellen ist nicht schwer. Dazu braucht man nur Stift und Papier. Wer aber Papier sparen möchte, kann das ganze auch – wie ich – auf dem Computer festhalten. Dazu kann man Beispielsweise eine einfache Text-Datei anlegen, Excel verwenden oder einfach ein Programm oder sogar Online-Tool. TechCrunch hatte damals ein paar Online ToDo-Listen Dienste vorgestellt, die ich selber ganz nützlich finde, aber nicht gebrauche, da ich persönlich mit Excel arbeite.

Priorität der Aufgaben

Natürlich gibt es Aufgaben, die wichtiger sind als andere. Deshalb ist es wichtig, bestimmte Aufgaben vor anderen zu bearbeiten und diese auch so zu kennzeichnen. In meiner ToDo-List werden wichtige Aufgaben, wie zum Beispiel neuer Content, mit einer Farbe hinterlegt. Ist in Excel ja auch nichts schweres. Für mich ist frischer Content sehr wichtig, schließlich möchtet ihr ja auch was zum lesen haben und Google brauch Futter für ihre Crawler. Der Linkaufbau ist für die Google Rankings zwar auch wichtig, für mich persönlich aber nicht das wichtigste. Deshalb baue ich meistens auch nur dann Links auf, wenn ich die Zeit dafür finde, was also nicht jeden Tag ist.

Jeder sollte für sich selber entscheiden, wie wichtig die einzelnen Aufgaben sind und wie er diese Einstuft. Wichtig ist nur, das wichtige oder auch schwierige Aufgaben zuerst gemeistert werden, um sich nicht ständig im Kopf ständig Gedanken um die schwere Aufgabe zu machen.

…bevor ich es vergesse!

Ich selber habe immer das Problem, das ich, wenn ich vor dem Computer sitze und einen Artikel schreiben möchte, das nötige Thema fehlt. Natürlich passiert dies nur, wenn in meiner ToDo-Liste gerade Ebbe herrscht oder ich alle Aufgaben schon erledigt habe, was auch manchmal vorkommt. Um das Problem des fehlenden Themas zu umgehen, habe ich es mir angewohnt, mir Ideen direkt zu notieren. Egal wo ich bin. Auf der Arbeit werden schnell ein paar Notizen gemacht und wenn ich Unterwegs bin, wird die Idee schnell ins Handy eingetippt.

Natürlich mache ich das nicht nur für Artikel, sondern auch für Nischen und eigentlich allem, was mir gerade einfällt und ich für mein Online-Dasein gebrauchen kann. Und zu Hause wird dann alles in die ToDo-Liste übertragen und gut ist.

Nicht ablenken lassen

Um meine Aufgaben stets sorgfältig zu erledigen, lasse ich mich durch nichts ablenken. Während ich zum Beispiel einen Artikel schreibe, schaue ich weniger auf Twitter, surfe nicht irgendwo anders herum, höre keine Musik und schaue auch kein Fernsehen. Das alles sind für mich Störfaktoren, die mich in meiner Arbeit beeinträchtigen.

Die Ablenkung ist eines der größten Probleme der Onliner. Schließlich kann man dann noch schnell hier auf Twitter was posten, ein Foto auf Facebook uploaden und noch zwischen Aufgabe 1 und Aufgabe 2 meine Circles auf Google Plus erweitern. Auch wenn meine Online-Arbeit nicht tausende von Euros in die Kassen spült und mich auch noch nicht zu einem Millionären gemacht hat, finde ich es wichtig, das Aufgaben gewissenhaft durchgeführt und bearbeitet werden. Das ist nicht mal schnell eine Runde FIFA drin oder der Messenger auf.

Macht mit!

Das war es eigentlich auch schon wieder von meiner Seite aus. An dieser Stelle möchte ich noch bemerken, das Peer alle recht Herzlich zur Teilnehme einlädt und sich über eure Artikel freuen wird. Also: Macht mit und schreibt euren Artikel zu eurer Arbeitsorganisation!

Bildquelle: aboutpixel.de / meine termine © Lola Feschner

4 Kommentare

  1. Super Beitag zur Organisation als Webworker. Gefällt mir sehr gut, werde auch an der Blogparade teilnehmen. Hast mir ein paar schöne Aspekte geliefert!!

    Viele Grüße
    Vincent

  2. Probier mal das Programm Mind Manager aus. Damit kannst du dir verschiedenste Organisationsschritte schön anschaulich in einer sog. mind map veranschaulichen. Gerade für mich, auch ein Schludrian was Orga angeht, eine echte Hilfe.

  3. Hmm, bei mir haperts auch noch ein wenig an der Organisation. To-Do-Liste habe ich, nutze ich aber noch zu wenig. Muss ich unbedingt mal ändern. Schau mir mal den Mind Manager an den Urli empfiehlt. Vielleicht ist das besser für mich. Evernote scheint auch gut zu sein.

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  1. 40 x “Getting Things Done” Tipps und Tricks – Teil 1 > Existenzgründung, Planung, Tipps > Getting Things done, GTD, Tipps, Aufgaben, Selbständig, Blogparade, Auswertung

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