Kommentare – Wichtig, Nützlich und Hilfreich

Wer einen Blog betreibt, schreibt die Artikel im Idealfall für den Leser und hofft auf Kommentare zum Beitrag. Leider werden Kommentare aber zu wenig verfasst, was zum Teil auch Schuld der Besucherzahlen ist. Kommentare sind wichtig, das wissen wir alle. Doch wieso überhaupt ? Und wieso ist es wichtig auf anderen Blogs kommentare zu hinterlassen ? Diesen Fragen habe ich ein wenig zuwendung geschenkt und mir gedanken drüber gemacht was Kommentare eigentlich genau bewirken und wie hilfreich diese sein können. In diesem Artikel geht es also um die Kommentare auf dem eigenen und auf fremden Blogs.

Kommentare auf benachbarten Blogs hinterlassen
Mit benachbarten Blogs meine ich Blogs, die dem Thema des eigenen Blogs ähneln, denn da kann man eigentlich am meisten zu schreiben. Immerhin betreibt man selber einen Blog zu gleichen Thema, welches mich also interessiert und womit ich mich beschäftige. Schlussfolgernd werde ich auch was dazu sagen können, denn wenn nicht mache ich einen Fehler.

Das Verfassen von Kommentaren auf fremden Blogs ist aus zwei Ansichten zu Betrachten: Suchmaschinenoptimierung und Networking. Wenn ich einen Eintrag in den Kommentaren auf anderen Blogs hinterlasse, verteile ich meinen Link. Viele Blogs, besonders in der Branche der Suchmaschinenoptimierung, belohnen den Kommentarautor mit einem „dofollow“-Link, damit der Link von den Suchmaschinen beachtet wird. Auch wenn ich keinen follow-Link bekomme, ist es hilfreich ein Kommentar zu hinterlassen, denn Besucher bzw. andere Kommentarautoren könnten auf meinen Link klicken und so auf meinem Webblog gelangen.

Sehr wichtig beim schreiben eines Kommentares ist es, freundlich zu bleiben und die Arbeit des Bloggers zu akzeptieren. Beispielsweise sollte man seine Meinung immer nur freundlich veröffentlichen und nicht auf dem Blogger einprügeln. Das ist unhöflich und könnte euer Image total zerstören. Auch Verbesserungsvorschläge sollten konstruktiv und freundlich verfasst werden, denn keinen Hilft es wenn man direkt persönlich wird. Nur mit einer freundlichen Art kann man auf sich aufmerksam machen und mit dauerhaften Erfolg des eigenen Blogs rechnen.

Der für mich wichtigste Grund ein Kommentar zu verfassen ist das ergänzen des Beitrags. Wenn jemand zum Beispiel über das neue Auftreten von Google berichtet und dabei ein bis zwei punkte vergisst, kann ich diese mit einem Kommentar hinzufügen. Der Blogger wird sehr erfreut über diesen Kommentar sein, da ich ihm hinsichtlich der Suchmaschinenoptimierung weitergeholfen habe. Was viele nämlich gar nicht wissen: Suchmaschinen durchforsten auch die Kommentare. So kann es sein das starke Keywords in den Kommentaren vorkommen und Google den Blog aufgrund der Schlüsselwörter in den Kommentaren besser platziert.

Noch ein wichtiger Grund ist das vernetzen, denn mit einem Kommentar kann man schonmal leichten Kontakt aufbauen da der Blogger gerne mal eine Antwort auf dein Kommentar gibt. Daraus können sich nette Disskussionen oder Gespräche entwickeln die das Vertrauen in euch verstärken können.

Kommentare auf dem eigenen Blog
Immer wieder wenn ich meine E-Mail checke und sehe das ein neuer Kommentar geschrieben wurde, freue ich mich, denn die oben angesprochenen Punkte treffen natürlich auch auf meinem Blog zu. Wichtig für mich, also dem Blogger, ist es auf einige Kommentare zu Antworten. Aber Vorsicht: Auf einige Kommentare sollte man lieber nicht Antworten, denn das kann ganz schnell in die Hose gehen. Wenn jemand zum Beispiel auf euren Blog rumspamt und unter jedem Artikel schreibt „Schlecht geschrieben“ oder ähnliche Texte, ist es wirkungsvoller diese einfach zu löschen. Viele Blogger machen den Fehler und fühlen sich direkt angegriffen. Wenn dieser dann noch ein beleidigendes Kommentar verfasst, lesen dies die anderen Besucher und denken sich „Was ist das denn für einer ?“. Auch Unsinnige Kommentare sollte man einfach löschen. Konstruktive Kritik und Meinungen allerdings nicht, denn diese Helfen mir ja meinen Blog zu verbessern und es möglichst vielen recht zu machen.

Wer zu wenig Kommentare auf seinem Blog erhält, dem kann ich nur raten etwas dagegen zu tun. Natürlich bekommt man nicht von heute auf morgen hunderte von Kommentaren, aber auf dauer schafft man es, diese langsam ansteigen zu lassen. Ich persönlich belohne zum Beispiel jedem Kommentarautor der mir mehr als 140 Zeichen unter meine Beiträge setzt mit einem dofollow-Link. Das geschiet mit dem Plugin 140follow komplett automatisch und erspart mir jede menge arbeit.

Da gerne in den Kommentare gespamt wird, empfehle ich professionelle Überwachung durch ein geeignetes Plugin. Hier empfehle ich das Plugin AntiSpam Bee, welches ich in meinem Artikel „Mit AntiSpam Bee gegen Spam“ vorstellte. Doch auch hier sollte man die vom Plugin aussortierten Kommentare nochmals überprüfen, da es ab und zu vorkommen kann das ein Kommentar falsch eingestuft wurde und somit ruhigen Gewissens veröffentlicht werden kann.

Checkliste für ein Kommentar
Folgend mal ein paar Tipps die man für ein gutes Kommentar beachten sollte.

  • Richtigen Namen oder Internet-Synonym benutzen
  • Gültige E-Mail Adresse benutzen
  • Wenn vorhanden: Internet-URL mitsenden
  • Groß- & Kleinschreibung
  • Auf die Grammatik achten
  • Nicht all zu viele Rechtschreibfehler
  • Freundlich sein, aber Ehrlich – Schleimen wird nicht gerne gesehen
  • Kontruktiv und Sachlich bleiben

Fazit
Wenn man an einem Artikel gefallen findet, ist es nett wenn man die Arbeit des Bloggers mit einem netten Kommentar würdigt. Wenn man durch eigenes Wissen den Artikel etwas ergänzen kann, ist das für den Blogger hinsichtlich der Suchmaschinenoptimierung hilfreich, da Google auch Kommentare durchsucht. Wichtig ist das man stets freundlich, sachlich und konstruktiv bleibt und niemals beleidigend und Persönlich. Wenn man den Blogger nicht leiden kann, sollte man das schreiben eines Kommentares lieber lassen anstatt ihn anzugreifen, denn damit schadet ihr euch nur selber.

1 Kommentar

  1. Schöner Post! Wundert mich, dass grade hier noch keine Kommentare stehen ;)

    Einen Aspekt möchte ich an dieser Stelle jedoch ergänzen, den ich selber vor einigen Tagen in einem anderen Blog gelesen habe. Es ging um die These, dass sich durch gezieltes Auffordern die Zahl der Kommentare erhöhen lässt. Wenn ich also über ein bestimmtes Thema schreibe und meine Leser am Ende frage: Was haltet ihr davon? Welche Erfahrungen habt ihr gemacht?

    Ich kann mir durchaus vorstellen, dass dies hilfreich sein kann und den ein oder anderen eher dazu motiviert ein kurzes Statement zu hinterlassen.

    Kurz gesagt: Interesse an den Meinungen der Leser zeigen!

    beste Grüße

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