Die 10 wichtigsten Informationen, die auf eine „Hier werben“-Seite gehören

Viele Blogger verdienen Geld mit ihren Blogs, was auch nicht verkehrt ist. Die meisten dieser Blogger – und dazu gehöre ich auch – habe eine „Hier werben„-Seite auf ihrem Blog, die den interessierten Werbekunden Informationen zum Blog anzeigt, ohne das eine vorherige Kontaktaufnahme stattgefunden hat. Durch den nicht vorhandenen Kontakt, sparen sich Interessent und Blogger viel Zeit, die beide besser und effizienter Nutzen können. Dies gilt aber nur, wenn die Hier werben-Seite auch die Informationen enthält, die der Interessent benötigt, um die Werbung auf dem Blog buchen zu können. Welche Informationen die Hier werben-Seite enthalten sollte, erfahrt ihr hier.

Thematische Ausrichtung des Blogs

Zunächst sollte dem Interessent natürlich mitgeteilt werden, über welche Themen auf dem Blog geschrieben wird. Normalerweise sieht man die Themen auf den ersten Blog oder kennt sie, da sich viele schon im Vorfeld über den Blog kundig machen, allerdings gibt es auch viele Interessenten die nur aus Zufall auf den Blog stoßen und das Interesse geweckt wird.

Zielgruppe

Die für den Interessenten wichtigste Information ist die Zielgruppe. Gleicht dieser nicht der Zielgruppe des eigenen Produkts, ist die Investition für die Werbung nur rausgeschmissenes Geld. Informiert den Interessenten frühzeitig, also möglichst weit oben im Text der Hier werben-Seite, über die Zielgruppe eures Blogs, damit der Interessent nicht erst alle anderen Informationen überfliegen muss, bevor er merkt, das die Zielgruppe des Blogs nicht mit der seiner übereinstimmt.

Werbeflächen

Selbstverständlich muss dem potenziellen Kunden auch gezeigt werden, an welchen Stellen geworben werden kann. Im gleichen Zuge empfiehlt es sich, ihm zu sagen, auf welchen Seiten seine Werbung zu sehen ist. Vielleicht nur in Artikeln, dafür aber nicht auf der Startseite und nicht auf Seiten? Oder in der Sidebar und somit auf jeder Unterseite, die es im Blog zu finden gibt? Sehr viele Blogger meistern diese Aufgabe mithilfe eines Bildes, welches ihren Blog zeigt und die entsprechenden Werbeflächen markiert sind.

Werbeformen

Gibt es vielleicht noch andere Werbeformen anstatt nur Bannerwerbung? Ein Beispiel wären Text-Reviews. Die vom Blogger angebotenen Werbeformen sollten aufgezählt werden, und jeweils eine Beschreibung erhalten.

Statistiken

Der Interessent möchte natürlich auch wissen, wie viele Personen er mit seiner Werbung erreicht. Am besten verrät der Blogger also seine Besucherzahlen, die aus einer Analyse-Software wie Google Analytics entnommen werden. Es gibt diverse Anbieter wie zum Beispiel SeeTheStats.com, welche Statistiken aus Google Analytics entnehmen und als eigenes Diagramm ausgeben, welches dann letztendlich auf der eigenen Hier werben-Seite eingebaut werden kann. Das ist immer besonders interessant für Interessenten sind, da die letzten 30 Tage (je nach Einstellung!) angezeigt werden und der Verlauf der Zugriffsstatistiken deutlich gemacht wird.

Auf aktive Leserschaft hinweisen

Kommentare, Twitter-Follower, Facebook-Fans, und auch die Anzahl eurer Feed-Abonnenten deuten auf eine aktive Leserschaft hin. Diese aktive Leserschaft gibt nicht nur Kommentare ab oder abonniert euren Feed, sondern ist auch dementsprechend im Internet Unterwegs und wird vielleicht sogar das Angebot des Werbepartners in Anspruch nehmen.

Suchmaschinen-Ranking

Sollte euer Blog bei einem sehr gefragten und stark umkämpften Keyword gut in den SERPs ranken, ist das natürlich auch ein Plus für euch und wieder ein Grund mehr, auf euren Blogs zu werben. Besonders interessant wird das ganze natürlich, wenn der beworbene Partner ein Produkt zum selben oder ähnlichen Keyword anbietet. Gutes Beispiel ist Peer mit seinem Selbständig im Netz Blog, welcher zum Keyword „Selbständig“ sehr gut rankt. Werbung auf seinem Blog ist natürlich für Produkte und Dienstleistungen im Bereich der Selbständigkeit sehr interessant, wie zum Beispiel für eine Private Krankenversicherung für Selbständige.

Die Rechnung

Eine weitere wichtige Information für potenzielle Kunden ist natürlich, ob eine Rechnung ausgestellt wird. Wird eine Rechnung gestellt, können die Ausgaben als Betriebsausgaben berechnet werden, was der Unternehmer natürlich auch gerne tun möchte. Am besten ist es noch, wenn im gleichen Zuge erwähnt wird, um was für ein Unternehmen es sich bei euren Blog handelt (Kleinunternehmer,…).

Kontaktinformationen

Damit der Interessent auch Kontakt zum Blogger – also zu euch – aufnehmen kann, sollten auch die Kontaktinformationen angegeben werden, mit denen man am bequemsten Kontakt zu euch aufnehmen kann. Im Regelfall ist das die E-Mail Adresse, schließlich wird jeder mal in seine E-Mails schauen und jeder wird auch mal eine E-Mail geschrieben haben. Zusätzlich wäre es für den Kunden vielleicht noch ein Extra, wenn er sich Telefonisch mit euch in Verbindung setzen könnte.

Sonstige Angaben

Mit sonstigen Angaben meine ich, das ihr schreibt, das ihr nur ehrliche Text-Reviews, basierend auf eigener Meinung schreibt und euch nicht kaufen lasst. Das wäre das fatalste, was ihr machen könnt und sowas möchte auch niemand außer der Kunde lesen. Desweiteren gehören in die sonstigen Angaben Informationen wie wer das Werbeangebot buchen kann (Vielleicht nur B2B Kunden oder auch Endverbraucher), was dem Kunden geboten wird (zum Beispiel ein Gast-Zugang für euren Google Analytics Account) und solche Kleinigkeiten, die dem potenziellen Kunden die Werbung auf eurem Blog schmackhaft machen.

Und die Preise?

Ganz bewusst habe ich die Preisangabe nicht mit in die 10 wichtigsten Informationen aufgenommen. Ich selber schreibe auf meiner „Hier werben“-Seite auch keine Preise aus. Das liegt aber nicht daran, das ich die Preise ständig erhöhe, sondern jedem Interessenten ein individuelles Angebot zurecht schneide. So kann ich sicher gehen, das jeder Kunde zufrieden mit meinen Preisen ist, ich aber auch entsprechend meiner Leistungen verdiene. Desweiteren gehe ich so einem Preisdumping aus dem Weg. Wer seine Preise gerne veräußern möchte, kann dies gerne tun, ich jedenfalls habe mich dagegen entschieden.

Bildquelle: aboutpixel.de / office-szene 07 © Sven Brentrup

8 Kommentare

  1. Gefällt mir persönlich sehr gut. Vor allem im letzten halben Jahr habe ich vermehrt feststellen können, wie eine „Hier werben“ Seite angenommen wird und das sie eben auch gelesen wird. Denn vor allem dadurch melden sich potenzielle Auftraggeber noch schneller.

    Die Punkte sind hier wirklich gut aufgezählt und mir fallen spontan keine ein, wo ich sagen würde, dass diese vielleicht ergänzt werden müssten. Ganz im Gegenteil, ich muss bei mir mal ein wenig umbauen und die Seite anpassen.

    Danke für diesen Beitrag

  2. Sehr gute Liste, ich wollte so was auch schon mal anfangen bei anderen Blogs. Hatte aber schon Anfragen direkt von Agenturen deswegen hatte ich so was immer verschoben, aber was nicht ist kann ja noch werden

  3. Hallo Christian,

    danke für die Liste, direkt mal bookmarken :)

    eine Sache beschäftigt mich jedoch seit Tagen. Macht es für Unternehmen überhaupt noch Sinn, Werbung auf Blogs zu schalten? Immerhin nutzen sehr viele Leute mittlerweile NoScript und AdBlocker sowie andere Tools, um ungewünschte Anzeigen zu unterdrücken.

    Entiwckelt sich der Werbemarkt eher Pro Blog oder wieder davon weg? Viele sehen ja Facebook als Zukunft im Werbemarkt…wie ist da deine Einschätzung?

    Grüße
    Marco

  4. Hallo Christian,
    eine sehr ausführlicher Artikel und auf die wichtigsten Sachen hingewiesen.
    Perfekt abgestimmt und lädt zum umsetzen ein.

    Gruß
    Thomas

  5. @Marco: Danke für dein Kommentar. In meinen Augen macht Blog-Werbung sehr viel Sinn, egal ob Text-Review oder Bannerbuchung. Bannerbuchung aber auch nur dann, wenn genügend Traffic vorhanden ist oder der Blog viel Aktivität zeigt. Die Werbung wird aber nur dann Blockiert, wenn es sich um offensichtliche Werbung handelt, wie zum Beispiel durch Javascript. Wenn du den Banner so wie ein normales Bild mit einem Link in deinen Blog einbaust, wird die Werbung angezeigt, schließlich könnte das Element etwas für den Blog wichtiges sein.

  6. @Christian: Wenn ich darüber genau nachdenke, hast du völlig Recht! Ob ich nun ein Bild für einen Text einbinde oder für einen Kunden ;)

    Hätte ich eigentlich auch mal selbst drauf kommen können :/

  7. Eine „Hier Werben“ Seite sollte auf keinem Blog fehlen. Der wichtigste Aspekt sind dabei wohl Statistiken wie Google Analytics. Dabei auch danke für den Link zur Erstellung eiens eigenen Diagrammes. Der war mir nicht bekannt ;-)

  8. Sehr hilfreicher Artikel. Du weist auf alles wichtige hin, mir würden jedenfalls nun keine allgemeinen Verbesserungen einfallen. Gute Sache, wird sicher von Nutzen für viele sein, die ihr Blog bisher noch nicht vermarktet haben und damit erst anfangen bzw. anfangen wollen.

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