Der Weg zum Blogger

Einen eigenen Blog zu besitzen ist nicht schwer wie manch einer noch denken mag:
Webspace gibt es im Internet kostenlos, eine Subdomain ist schnell und ebenfalls kostenlos eingerichtet, Blog-Software mit den passenden Layouts gibt es hundertfach, wenn nicht sogar mehr, auf vielen Webseiten zum Downloaden und das passende Thema ist schnell gefunden.


Es gebrauch also keine Grundkenntnisse im Gestalten und Programmieren, da Layouts schon einfach über das Adminmenü hochgeladen und aktiviert werden können, dort sich auch jede Seite ins noch so kleinstes Detail Einstellen lässt und das hochladen auf dem Webspace ist dank WebFTP, welches die meisten Anbieter anbieten, oder Vorinstallieren Systemen kinderleicht.

Dies ist der erste Teil einer kleinen Serie, welche ich für euch Verfasse um euch Schritt für Schritt das Bloggen, die möglichkeiten sowie Tipps näherzubringen.

Das Thema eures Blogs solltet ihr im vorhinein Ausgewählt haben.
Es kann alles sein: Über das Netzgeschehen, Games, Filme, Musik, Sport, euer persönlicher Alltag, Autos, Erfindungen, Banales oder, oder, oder.
Wie man sieht kann man über jedes Thema schreiben; Über manches mehr, über manches weniger.
Ausserdem solltest du dich auf deinem Gebiet auskennen, sprich: Hast du keine Ahnung von Autos, eröffne keinen Auto-Blog.
Als Autor von Artikeln ist es wichtig Erfahrung auf dem Gebiet zu haben, sonst wird es schwerer und schwerer einen Bericht zu verfassen und die Glaubwürdigkeit könnte verloren gehen.

Eigener Webspace oder Bloghoster ?
Nungut, für einige Blogs ist es Sinnvoller sein Blog auf eigenem Webspace zu hosten, für andere reichen Bloghoster vollkommen aus.
Die Frage ist hier: Was willst du mit deinem Blog erreichen und über welches Thema berichtest du ?
Denn: Hast du zum Beispiel wie ich das Thema SEO, so wird dir keiner deine Erfahrungen für Glaubwürdig erklären wenn du dein Blog über ein Bloghoster erstellt hast.
Bloghoster haben den Vorteil das sie meistens über ein eingebautes Verzeichnis der erstellten Blogs verfügen, diese sind aber auch im Word Wide Web für jeden Blog schnell gefunden.
Der Nachteil solcher Seiten ist allerdings auch, das bestimmte Extras die man gegebenfalls nutzen möchte, nur gegen eine kleine Gebühr freigeschaltet werden.
Weiterhin kann es gut sein, das du unfreiwillig Werbung auf deinem Blog angezeigt bekommst.
Leider muss man sagen das sich Plugins nicht immer Installieren lassen und somit die möglichkeit seinen Blog Individuell zu gestalten sehr gering ist.
Gute Bloghoster sind zum Beispiel Blog.de, Blogger.com und OverBlog.com

Der eigene Webspace, welcher entweder kostenfrei oder kostenpflichtig Erworben wurde, bietet so viele möglichkeiten sich zu Individualisieren, was aber auch gleichzeitig heisst das der Aufwand um ein vielfaches steigt.
Bei Freehostern ist es aktuell leider so, das Werbung auf den User-Seiten geschaltet werden und somit auch auf deinem Blog.
Natürlich gibt es auch die Werbefreien unter den kostenlosen, was allerdings gerne mal bedeutet das der Webspace extrem langsam ist und die Speicherkapazität sehr gering.

Ein Webhoster, mit dem ich in der Vergangenheit gute Erfahrungen machen konnte ist pixelx.de
Als Freehoster haben wir Anbieter wie Funpic.de, Ohost.de und Lima-City.de

Um es auf den Punkt zu bringen:
Bloghoster eignen sich für Leute, die sich ohne viel Schnick Schnack, Plugins und Themes zufriedenstellen und direkt anfangen möchten zu Bloggen.
Das Hosten auf Webspace dagegen ist für diejenigen unter uns, welche sich gerne Individualisieren und die volle Kontrolle haben möchte.

Soll selber gehostet werden, musst du eine geeignete Blog-Software einsetzen.
Hierzu eignen sich WordPress, Serendipity und Textpattern sehr gut.
zweidot eins verwendet WordPress, da es einfach zu Installieren, Handhaben und Optimieren ist.
Ebenfalls gibt es unzähliche Plugins und Themes zum kostenfreien Download.
Nachdem wir uns nun für eine Blog-Software entschieden haben, suchen wir uns ein Layout aus.
Man bemüht Google mit einer Suchanfrage wie Free WordPress Themes, wobei WordPress diesmal als Beispiel genutzt wird, und bekommt schon tausende Webseiten, welche allesamt kostenlose Layouts anbieten.

Gesetz dem Fall, das wir nun unser Blog auf unserem Bloghoster oder eigenem Webspace eingerichtet haben, das Layout ausgewählt, Hochgeladen und aktiviert haben, kann es nun losgehen:
Du Bloggst und bist ab sofort ein Blogger.
Glückwunsch.

Jede Woche werdet ihr hier, auf zweidoteins.de, einen Bericht zu dieser Serie vorfinden in der ich immer wieder Tipps und Tricks geben werde wie euer Blog ständig besser wird und wächst.

Serieninhalt

  • Teil 1: Thema auswählen und Blog erstellen
  • Teil 2: must-have Plugins
  • Teil 3: Artikel optimal verfassen
  • Teil 4: Die richtige Werbung für euren Blog

1 Kommentar

  1. Anders als zu Anfangszeiten des World Wide Webs ist es heutzutage buchstäblich für jedermann ein leichtes Spiel, die eigenen Inhalten im Internet zu veröffentlichen. Ob man hierfür eine eigene Domain wählt oder sich für einen FreeHoster entscheidet, ist eine andere Frage. Fakt ist, und das ist das Schöne daran, dass man heute weder Programmierkenntnisse besitzen muss, noch finanziell investieren muss, um seine eigenen Gedanken und Ansichten einem größeren Publikum zu präsentieren.

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  1. LG Wochenrückblick KW18-2010 | LG Blog. The playful source for LG Product News

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