Contentklau – Ich wurde Opfer und bin entsetzt

Ein Blog lebt von Inhalten. Inhalten, die der Blogger schreibt und publiziert. Inhalte, die einzigartig sind und die Meinung und die Erfahrung des Bloggers wiedergeben. Doch es gibt Blogs, die keine eigenen Inhalte publizieren und sich die Inhalte einfach von anderen Blogs holen. Und genau das ist mir heute passiert, denn mir wurden Inhalte meines DJ Blogs gestohlen und auf einem anderen Blog publiziert und als eigene Beiträge verkauft. Wie es der Zufall so will, hat der Blogger die Inhalte auch heute (am 05.05.2011) erst eingefügt und publiziert. Auf die Kopien bin ich durch das Klicktracking von einem Partnerprogramm aufmerksam geworden, denn eine meiner Partner-URLs wurde von einem fremden DJ Blog angeklickt. Also kurz nachgeschaut und durch die Beiträge geblättert, bis mir dann auffiel, das die Inhalte meinen Texten ähneln. Ich verglich zwei Texte, die meinen ähnelten mit meinen eigenen, bis mir fast die Augen aus den Augenhöhlen fielen. Denn: Die Texte waren 1:1-Kopien.

Opfer eines Contentdiebs

Zwei meiner Texte wurden kopiert. So dachte ich zumindest – bis den ich Blog weiter durchgeblättert habe. Der Blog hatte nicht wirklich viele Seiten, schließlich bestand er erst einen Tag lang. Daher gab es auch noch wenige Beiträge. Und von diesen wenigen Beiträgen, waren Sieben Beiträge des Blogs, eine genaue 1:1 Kopie meiner originalen, unique und von mir generierten Beiträge für meinen DJ Blog. Schnell stieg in mir die Wut hoch, denn für einen Blogger gibt es sicherlich nichts schlimmeres, wie wenn eigene Beiträge kopiert und als eigene ausgegeben werden.

Ich bekam einen Ausraster

Innerlich bekam ich einen derartigen Ausraster, das ich sogar dran dachte, den Dieb zu besuchen. Schließlich wohnt er nur wenige Kilometer entfernt und die Stadt in der er Wohnt, liegt auf dem Weg von mir zu meinem Onkel, den ich am Samstag besuche. Doch diese Zeit will ich ja nicht verschwenden, und irgendjemanden besuchen und zur Rede zu stellen, weil er meine Texte kopiert, ist auch Schwachsinn. Als nächstes hatte ich vor, den Contentdieb am nächsten Tag anzurufen und ihm per Telefon auf die Kopien hinzuweisen und ihn zu bitten, diese zu entfernen. Doch das wäre auch keine Lösung, da ich im zweifelsfalle keinen Beweis vor Gericht hätte, den Content-Dieb auf den Diebstahl aufmerksam gemacht zu haben.

Als blieb nur eine Möglichkeit: Eine freundliche E-Mail an den Contentdieb zu schreiben und ihm eine Frist zu setzen, in der er den Inhalt von seinem Blog nimmt. Sollte er dieser Frist nachgehen, würde ich rechtliche Schritte einleiten. Und das ist auch der korrekte Weg. Innerhalb einer Stunde bekam ich dann von dem Blogbetreiber eine E-Mail, in der er sich für den Contentklau entschuldigte und versprach, die Texte schnellstmöglich von der Webseite zu nehmen. Das freute mich sehr, doch da man niemanden vertrauen soll, schaute ich selber auf den Blog und stellte fest, das er seinen ganzen Blog Offline stellte. Scheinbar waren also nicht nur meine Inhalte geklaut worden, sondern auch die anderen und er wollte sich nun gegen rechtliche Schritte schützen.

Ausreden zählen nicht

Contentklau ist für den Inhaber immer sehr ärgerlich, doch sollte er den Klau auch als Kompliment sehen. Schließlich werden keine schlechten Texte geklaut, sondern nur die, die es auch würdig sind. Also kann ich davon ausgehen, das ihm meine Texte gefallen haben. So schrieb er es mir auch per Mail. Doch Ausreden zählen nicht, denn er hat eine Tat begangen und mein Geistiges Eigentum geklaut. Er kann ja auch nicht einfach zum Juwelier gehen, eine Uhr klauen und den Diebstahl damit begründen, das ihm die Uhr gefallen hat.

Was tun gegen Contentklau?

Es gibt verschiedene Wege, gegen Contentdiebstahl vorzugehen. Man muss sich vor Augen halten, das Contentklau eine Urheberrechtsverletzung darstellt und diese Strafbar ist. Man könnte den Contentdieb also auch Abmahnen bzw. Anklagen. Doch sollte man vor dem rechtlichen Weg den Kontakt suchen und dem Contentdieb die Möglichkeit geben, die Inhalte zu entfernen. Eine E-Mail (mit Empfangsbestätigung) oder ein Brief (per Einschreiben) genügt schon für den ersten Schritt. In der E-Mail oder dem Brief sollten auf jedem Fall die URL zum Originalen Text sowie zum geklauten Text vorkommen und dem Dieb eine Frist zur Entfernung der Texte gesetzt werden. Macht ihn auch darauf aufmerksam, das er eine Straftat begangen hat und ihr auch bereit seid, rechtlich gegen den Dieb vorzugehen.

Sichert euch den geklauten Content per Screenshot oder per Download der Seite und holt euch einen Augenzeugen dazu, der gegebenfalls Aussagen könnte. So geht ihr für den rechtlichen Weg auf Nummer sicher.

Geklaute Inhalte finden

Da das Internet sehr groß ist und man von Hand nicht Millionen von Webseiten durchsuchen kann, welche eigenen Content vielleicht kopiert haben könnten, ist es sehr schwierig geklaute Inhalte zu finden. Ich nutze ab und an ein Tool, welches das Internet nach gleichen Texten absucht. Das Tool heißt Copyscape und braucht nur die URL zu eurem Artikel, welcher geprüft werden soll. Automatisch sucht Copyscape nach Texten, welche dem Text aus der übermittelten URL sehr ähneln oder gleich sind.

Weiterhin kann auch Google nützlich sein, um geklaute Inhalte zu finden. So kopiert man zum Beispiel 1-2 auffällige Sätze, welche kein anderer Blog haben kann und gibt diese im Suchfeld ein. Nun lässt man Google suchen und sieht anschließend in den SERPs, welche Blogs und Webseiten die gleichen 1-2 Sätze verwenden. Diese sollte man sich genauer anschauen.

Natürlich sollte man keine Sätze wie „Das fand ich nicht toll“ oder „Ich schaue heute Akte X im Fernsehen“ nehmen, um geklaute Inhalte mit Google zu finden, sondern eher Sätze, die keine Standardsätze sind und eigentlich nicht auf anderen Webseiten erscheinen dürften. Sehr selten kommt es vor, das eine Webseite 1-2 gleiche Sätze verwendet, der Rest des Textes aber anders wie das eigene Original ist. Aber es kann vorkommen, das sollte man immer bedenken und nicht gleich wegen 1-2 identischen Sätzen ein Fass auf machen.

Vor Contentklau schützen

Es gibt verschiedene Arten, Content zu klauen. Am meisten geschieht der Diebstahl per Hand, also per Copy und Paste, was nach der Guttenberg-Affaire sicherlich jeden einen Begriff sein sollte und per RSS-Feed. Bei der ersten Variante kann man nicht gerade viel tun, denn auch mit einer Rechtsklick-Sperre für die eigene Webseite gibt es immer Wege, den Text zu kopieren.

Dann gibt es noch die automatisierte Variante, bei denen Crawler nach Webseiten auf bestimmte Keywords durchsuchen und den Text dann kopieren und in der Diebes-Webseite dann einfügen. Das Tool Spider-Trap verhindert den Zugriff von solchen Crawlern und führt sie ins Nirvana.

Eine weitere, sehr beliebte Variante, ist das automatisierte abgreifen des RSS-Feeds. Hier wird ein Feed in einen Bot oder ein Script eingefügt, welches die Artikel aus dem Feed immer wieder kopiert und auf die eigene Webseite publiziert. Abhilfe dagegen schafft ein digitaler Fingerabdruck und ein Copyright-Hinweis, welcher am Ende des Feeds eingefügt wird. Für WordPress-Nutzer gibt es dafür ein Plugin namens @Feed, welches den digitalen Fingerabdruck automatisch in den Feed einbettet und sich direkt meldet, wenn der digitale Fingerabdruck irgendwo im Internet gefunden wurde.

Leider ist es so, das es immer wieder Mittel und Wege gibt, den Content zu klauen, was dazu führt, das es keinen 100% Schutz vor Content-Diebstahl gibt. Wird der Content aber geklaut, hat man das Recht auf seiner Seite, so das gegen den Diebstahl vorgegangen werden kann.

Hat Contentklau Einfluss auf das Suchmaschinenranking?

Ganz klar: Ja. Aber nicht wirklich für den bestohlenen, denn Google erkennt mittlerweile sehr gut, wer den Content geklaut hat. Schließlich wird jede Seite einer Webseite indexiert, wobei auch das Datum und die Uhrzeit der Indexierung festgehalten wird. Klaut nun jemand meinen Content und stellt ihn ins Netz, wird dieser auch Indexiert, nur eben zu einem späteren Zeitpunkt, was bedeutet, das der Text nur geklaut sein kann, wenn er identisch ist. Oder kennt ihr eine Möglichkeit, Texte aus der Zukunft zu klauen?

Der doppelte Content, in SEO-Kreisen auch als Duplicate Content bezeichnet, wird von Google nicht gerade sehr gerne gesehen, weshalb die Seite abgestraft wird und seine Rankings verliert. Das heißt: Der Dieb hat die schlechteren Karten, während das Opfer des Diebstahls keinen Ranking-Schaden trägt.

Fazit

Content-Klau ist für das Opfer immer eine sehr ärgerliche Sache. Da hilft kein Ausraster und keine Wut. Das einzige was Hilft, ist eine freundliche E-Mail in der in einem freundlichen Ton Konsequenzen angedroht werden, falls der geklaute Inhalt nicht entfernt wird. Wird dieser nicht entfernt, hilft ein Gang zum Anwalt, der sich auch schon auf den Auftrag freut, denn die Chancen, einen solchen Fall zu gewinnen, sind sehr hoch.

21 Kommentare

  1. Hi Christian,

    hatte sowas ja auch im letzten Jahr. Deswegen kann ich Deinen Ärger total nachempfinden. Blöderweise ist man bei der ganzen Sache dann doch recht abhängig vom „Good-Will“ des anderen Bloggers, der die Texte geklaut hat. Bei mir hat es damals fast 2 Tage gedauert, bis der reagierte – und da stellte sich mir schon die Frage, was ich wohl tun würde, wenn er die Texte gar nicht entfernt. Allein schon der Aufwand, den man damit hat, ist ärgerlich.

    Seither besuche ich hin und wieder Copyscape und halte Augen und Ohren offen. Ich denke, sowas wird immer mal wieder vorkommen – im kleinen oder auch großen Stil.

    LG
    Jasmina

  2. Hi Christian, die Meinung das Contentklau für den Bestohlenen keine negativen Auswirkungen hat kann ich leider nicht bestätigen. Ich musste schon feststellen, dass wenn eine Domain auf der kopierte Inhalte veröffetnlicht werden mehr Trust hat, dann der Verfasser der ursprünglichen Texte eine Abstrafung bekommen hat. Wäre auf jeden Fall anders wünschenswert.

  3. Hi Christian,

    ich kann auch noch Uncover von Textbroker empfehlen. Damit kann man auch direkt komplette Websites überprüfen. Das Tool muss allerdings auf dem eigenen Rechner installiert werden. :)

    Aber find ich schon lustig, dass er sogar deine kompletten Partnerlinks übernommen hat.:)

    Beste Grüße
    Dirk

  4. Ganz schön heftige Sache – ich finde es ja okay, zitiert zu werden, aber fremden Inhalt als eigenen auszugeben… Bauen gerade selbst ein Blog auf, und es geht wirklich viel Zeit in den Content. Es ist einfach heftig, wenn der Aufwand überhaupt nicht respektiert wird.
    Ich bin jedenfalls froh, dass du die Situation rasch lösen konntest.

  5. Ja, das ist echt ärgerlich. Man kann Google übrigens auch mitteilen, dass Content geklaut wurde. Habe ich mal gemacht, daraufhin verschwand die Kopie aus den Suchergebnissen (ich glaube über die Webmaster Tools geht das).
    Uncover von Textbroker kann ich übrigens auch sehr empfehlen – finde ich viel besser als Copyscape.

  6. Ärgerlich ist es definitiv. Wut ist aber ein schlechter Ratgeber, so das man ruhig und sachlich versuchen sollte, den Content-Dieb zu kontaktieren. Danke an Robert für den Tipp, das man Kopien melden kann, aber es geht ja nicht nur um die SERPs, sondern viel mehr darum, das man beklaut wird. Ich sitze täglich mehrere Stunden vor dem PC und schreibe meine Texte und sehe es nicht ein, das ich nur jemanden aus den SERPs entfernen lassen soll, wenn er unrecht tut. Dafür ist mir meine Arbeit zu schade.

  7. Zitate zu verwenden und direkt auf die Quelle zu verweisen, finde ich in Ordnung. Wer ganze Passagen oder sogar den kompletten Text kopiert und dann sogar noch vergisst den Urheber anzugeben, begeht eine dreiste Urheberrechtsverletzung. Da es nicht mal fahrlässig geschieht, sondern bewusst kopiert wurde, würde ich auch hier sofort einen Anwalt einschalten. Bei so etwas verstehe ich für meine Person keinen Spaß.

    Wenn der Täter natürlich aus dem (mir bekannten) SEO-Kreis kommt oder ich in sonstiger Weise in einer Beziehung zu ihm stehen könnte, ist das natürlich ausgeschlossen. Hier würde ich auch eine freundliche E-Mail vorziehen.

  8. Ich hatte vor ein paar Wochen auch den Fall, dass mir ein Artikel geklaut wurde (der erste Teil meiner Amazon-Artikelreihe). Als ich den Blogger dann per E-Mail anschrieb, hat er den Artikel sofort vom Blog genommen. Laut seinen Angaben war es so, dass er den Artikel bei einer Textagentur gekauft hatte. Traurig, dass selbst professionelle Texter so etwas nötig haben.

  9. Echt blöd solche Kopierer, wenn sies zugeben hast du noch Glück. Mir wurde mal vor langen Zeiten in einem Baukasten von min. 10 Websites mein Design geklaut. Das war auch scheisse, besonders wenn dann manche so tun als wärens ihre eigenen.

  10. Über die Webmastertools kann man nur Seiten aus dem eigenen Webangebot aus den Google Suchergebnissen verbannen. Google stellt unabhängig davon auch ein Tool zur Verfügung, mit der man geklauten Content melden kann. Das dazugehörige Formular findet man an dieser Stelle:

    http://www.google.com/support/bin/request.py?contact_type=lr_dmca&product=websearch (ich hoffe der Link funktioniert einwandfrei)

    Alternativ einfach mal folgende Suchanfrage bei Google eingeben.
    „Entfernen einer Seite oder Website aus den Suchergebnissen von Google“
    Dort findet man in den Google Webmastertools alle weiteren Informationen, wie man Seiten aus den Suchergebnissen von Google entfernen kann.

    Natürlich gilt dies nur für die Suchergebnisse. Die kopierten Texte sind dann natürlich immer noch auf der Webseite zu finden.

  11. Unschöne Sache. Kann Florian nur recht geben, es kann negative Auswirkung haben, wenn eben die andere Seite stärker ist als deine, auch wenn du das eigentliche Original besitzt.

  12. Einmal bin ich opfer von Contentklau geworden. Dabei wurde der Feedreaderlink genutzt um auf dessen Seite die Inhalte zu posten. Habe dem eine Email geschrieben und er hat die Inhalte unverzüglich gelöscht. Ging also auch so.

  13. Meistens ist es sowieso der Fall, das sich die Diebe ihrer Sache nicht bewusst sind und die Inhalte schon direkt nach der ersten E-Mail löschen. Trotzdem finde ich ein solches Vorgehen einfach nur dreist und traurig.

  14. Man kann es wenden wie man will, Contentklau ist eine Sauerrei. Das war einer der Gründe warum ich bei der Guttenberg geschichte auch etwas empfindlich reagiert habe. In guten Texte, (dazu zählen übrigens auch diese von zweidoteins.de) steckt eine Menge arbeit, viel Fleiß, und viel Zeit. Sich so etwas mit copy-paste zu seinem Eigen zu machen, unfassbar. Da ist der „Ausraster“ auch verständlich, den man da bekommt!

  15. Huhu Christian, ich muss mal sagen dass dies ein echt super Artikel ist. Aber mach Dir nichts draus, jeder der einen Blog oder Homepage betreibt wird früher oder später davon betroffen sein. Ich habe sowas sehr häufig auch bei mir erlebt.

    Bei mir werden am meisten die allgemeinen Geschäftsbedingungen kopiert. Ich könnte auf Anhieb dir fünfundzwanzig Seiten nennen, die dies gemacht haben. Manchmal sind die Contentdiebe so dreist gewesen, dass sogar noch der Name von mir im Text stand.

    Auf jeden Fall Daumen hoch für deine Vorgehensweise!

    Grüße Nico

  16. Ich kann verstehen, dass man da erst einmal Amok läuft. Es gibt nichts ärgerlicheres, als wenn einfach Content, für den man viel Zeit und Arbeit rein gesteckt hatte einfach mit Copy und Paste in einem anderen Blog übernommen wird. Der Kopierer erntet die Früchte und man selber bekommt womöglich auch keine Zugriffe mehr.
    Leider kommt es immer wieder vor und man ist darauf angewiesen, dass der Kopierer einsichtig ist. Wenn man Glück hat, dann war er sich der Sache nicht bewusst und löscht auch schnell wieder den Artikel. Aber es kommt auch vor, dass es vorsätzlich gemacht wurde und dass es dann auch zu wüssten Beleidigungen kommt. Letztes Jahr ist jemanden so etwas passiert und da hat der Kopierer auch gleich noch Morddrohungen ausgesprochen. So etwas ist dann schon sehr hässlich. Genauso schwierig ist es, wenn der Kopierer im Ausland sitzt und ihm rechtliche Schritte sowieso nicht interessieren.

  17. Bei mir wurde leider nun schon mehr als ein Mal geklaut. Einerseits fühle ich mich natürlich wirklich geschmeichelt, andererseits würde ich denen am liebsten den Hals umdrehen. Gerade die sogenannten Produkttestblogger, die im Moment wie Pilze aus dem Boden schießen, klauen gern andere Berichte. Ist ja auch praktisch – kostenlos ein paar Dinge abgreifen und dann suchen gehen, wer sonst noch was gebloggt hat und dann für sich ausgeben.

    Die wohl grandioseste Erklärung dafür war mal, dass man die Sachen (in dem Fall inkl. Bilder) ja bei Google gefunden hätte und es deshalb allen offen stehen würde zu verwenden. Sonst wäre es da ja nicht aufgetaucht.

    Was ich sehr gern mache: Daten sichern, Screenshots machen und dann unter dem Posting einen saftigen Kommentar von wegen Textklau hinterlassen. Auch bei Facebook kommt das ganze ziemlich gut. So wissen die Leser der klauenden Seite auch gleich um die Qualität der Seite ;)
    Und dann ein bisschen später ne Mail mit Androhung rechtlicher Schritte …. ;)

    Ich benutze übrg. Plagaware. Ist sehr praktisch – anmelden, einrichten, ein Mal die URL eingeben und das Programm prüft automatisch tgl. und schickt ne mail. http://www.plagaware.de/

  18. :( zum kotzen das solche Webmaster gibt, ich kann mehr aufzählen wie oft ich meine Inhalte 1zu1 auf andere Webseiten sehe.

    Was auffällt das diverse Webmaster „Wiederholungstäter“ sind.
    Traurig finde ich das Google & Co da einfach KEIN Riegel vorschieben, wenn die damit Geld mit Google & Co verdienen.
    Die Webmaster seit Jahren es so machen, sollte man über Verbesserung der Blacklist nach denken. Das solche Webmaster besser gemeldet werden können.
    Die Fälle die ich Anspreche kann ich meinen ganzen Webmaster Kreis fragen die selben Erfahrungen und wenn mehr als 10-20 Webmaster mit bestimmten Webmaster immer diese Probleme habe.

    Fragt man sich was daran so schwer ist diese Webmaster dauerhaft zu sperren, man kann so was nicht vermeiden man sollte aber alles durch gehen zu lassen ist auch nicht RICHTIG.

  19. Hi Christian, ich bin durch Zufall über diesen Beitrag gestolpert, weil ich wissen wollte, wie man sich vor Content Dieben schützen kann. Bei meiner vorherigen Firma hatten wir das Problem, dass unser Content auf einer asiatischen Seite aufgetaucht ist, das haben wir aber auch nur durch Zufall gemerkt. Danke für den Tipp mit Copyscape, habe ich direkt ausprobiert und funktioniert echt gut!
    Viele Grüße, Dirk

  20. Hallo,

    Ich habe heute gemerkt, dass alle meine Blogeinträge kopiert wurden. Über 530 Artikel die aber leicht ausfindig zu machen waren, weil auf einmal unglaublich viele Pingbacks einer einzigen Seite reinkamen. Der Dieb hat sich nicht mal die Mühe gemacht den Names der Seite aus den Artikeln zu nehmen. Ich habe den Dieb per E-Mail kontaktieren wollen aber die Seite hat kein Impressum oder sonst irgendwas. Sieht aus wie ein frischer WordPress-Blog auf dem keine Infos zum Besitzer oder Verfasser zu finden sind. Meine Recherche hat ergeben, dass die Seite irgendwo aus dem marokkanischen Raum stammt. Kann mir jemand Tipps geben was zu tun ist? Ich danke euch schon mal im Voraus.

  21. Hi Christian,

    ein interessanter und, obwohl es ein ernstest Thema ist, amüsant geschriebener Artikel.
    Besonders wenn man erst einmal nur die Überschriften scannt.

    Nicht so lustig ist, dass ich ebenfalls einmal Opfer eines Contentdiebes wurde.. viel machen kann man gegen manuellen Content Diebstahl ja nicht und wie du auch erwähnst versteht Google ja wer kopiert hat.

    In meinem Fall half ebenfalls eine freundliche Mail an den Betreiber, so dass er die entsprechenden inhalte löschte.

    Viele Grüße

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