Standard-Werbemittel verschlechtern die Conversion

Heute möchte ich ein wenig aus eigener Erfahrung über die Conversion-Rate sprechen, die meiner Meinung nach durch Standard-Werbemittel verschlechtert wird. Menschen die häufig im Internet sind und viele verschiedenen Seiten besuchen, sehen auf den vielen verschiedenen Seiten viele Werbebanner, mit denen der Betreiber der Webseite Geld verdienen möchte. Das ist ganz normal. Dabei nimmt der Besucher aber die verschiedenen Formen von Werbemitteln auf und kann schon nach kurzer Zeit die Werbung auf anderen Webseiten und Blogs erkennen. Ist ja auch logisch, denn Werbemittel gibt es meistens nur in Einheitsgrößen. Besonders beliebt scheinen die Banner im Maße 468×60 Pixel zu sein, die sich über den Content, im Content, unter dem Content und eigentlich überall auf der Webseite sehr gut platzieren lassen. Ich selber habe aber die Erfahrung gemacht, das diese Banner weniger geklickt werden als Banner, die man nicht so häufig sieht. Sie fallen eben nicht direkt in das typische „Das ist eh nur Werbung“-Muster hinein.

Noch besser wird die Conversion, wenn man diese Banner mit in den Content einbaut. Natürlich müsst ihr jetzt nicht hergehen und Banner selber erstellen und diese un den ungewöhnliches Formen kreieren. Es reicht manchmal schon, statt einem 468×60 Pixel Banner einen 300×250 Pixel Banner in euer Projekt einzubauen.

Obwohl man denken könnte, das auch diese Bannergröße schon zum Standardsortiment der Werbemittel gehört, habe ich die Erfahrung gemacht, das gerade solche Banner bzw. Werbemittel gerne geklickt werden. Wenn diese noch geschickt in den Content eingebaut werden und zum Content passen, ist man auf dem richtigen Wege zu einer höheren Conversion-Rate. Natürlich kann auch hier weiter experimentiert werden und andere Werbemittel in anderen Maßen probiert werden.

Ebenso finde ich, das sich Skyscraper, also sehr hohe und schmale Banner, in der Sidebar weniger eigenen. Es mag sicherlich ein paar Personen geben, die anderer Meinung sind, aber wie gesagt, ich spreche aus eigenen Erfahrungen. In der Sidebar könnte man breitere Werbemittel unterbringen oder sogar Video-Ads (sofern vorhanden), die ebenfalls eine bessere Conversion bringen.

Anhand einer kleinen Grafik möchte ich verdeutlichen was genau ich meine. Auf der linken Seite der Grafik habe ich eine Webseite dargestellt, die einen 468×60 Pixel Banner über den Content platziert hat. Auf der rechten Seite eine Webseite mit einem 300×250 Pixel Banner am Anfang des Contents, aber so, das der Text den Banner umfließt.

Bannerplatzierung

Zwar fallen beide Werbebanner ins Auge, allerdings wird auf der linken Seite der Banner auch direkt als Banner erkannt. Das liegt daran, das er die gleichen Maße hat, wie die Banner, die man auf 90% der anderen Webseiten im Internet findet. Es handelt sich um eine sehr beliebte Standard-Größe, die direkt zu erkennen gibt: Ich bin ein Banner, ich bin Werbung.

Der rechte Banner ist im Vergleich zum linken Banner seltener im Internet vertreten (dennoch aber häufig!) und im Content eingebunden. Der Text umschließt den Banner, was auch bedeuten könnte, das es sich um ein Bild zum Artikel handeln könnte. Wenn die Werbeanzeige jetzt noch passend zum Content währe, würde die Conversion-Rate noch ein Stück weiter nach oben Klettern.

Contextuelle Werbung wird zum Beispiel bei AdSense eingeblendet. Google ließt den Content selbständig aus und sucht entsprechend nach Keywords relevante Anzeigen heraus. Aber auch im Affiliate-Bereich könnte man durch suchen nach thematisch ähnlichen Partnerprogrammen und deren Werbemitteln an Content relevanten Bannern bedienen.

6 Kommentare

  1. Recht hast du! Kann ich zu 100% bestätigen. bei den ohnehin schon mageren CTR tun Standard-Banner derCR nicht gut. Da kann die Themenrelevanz auch noch so hoch sein! Ich bin eher ein Freund von Bannereinbindungen im Text und weniger an den bekannten Positionen.

    Schöner Artikel!

    Viele Grüße

    Ben

  2. Adsense Textblöcke werden ebenso sehr schnell von vielen Nutzern als solche erkannt und häufig ignoriert. Besser eignen sich insbesondere bei der Einbindung in den Artikeltext, wie im Artikel selbst oder in der zweiten Grafik, ein Bild, das am besten auch kontextuell zum Artikel passt.

  3. Es ist leider so, dass ähnliche Formate und immer die gleichen Positionen dafür sorgen, dass der Benutzer quasi blind wird und dem entsprechend etwaige Werbeangebote nicht mehr wahr nimmt.

  4. Ich denk auch, dass die Masse immer mehr checkt, dass beispielsweise Adsense Werbung, tja Adsense Werbung ist. Viele sind neidisch, klicken schon deshalb nicht hin, andere evtl. zu oft, weil sie dir etwas „zfleiß“ tun wollen.

    Wird immer schwieriger. :-)

Antworten

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.


*