Sollte man WordPress als Affiliate CMS nutzen?

Affiliate-Seiten basieren sehr oft aus nur Statischen Webseiten mit einem festen Text, der die Besucher dazu animieren soll, den beworbenen Sale oder Lead durchzuführen. Um eine solche Affiliate-Seite zu managen, eignet sich WordPress wunderbar: Neben der leichten Installation ist es auch extrem einfach die entsprechenden Seiten zu pflegen. Durch die unzähligen Plugins ist es ebenso sehr einfach geworden, sich WordPress seinen eigenen wünschen anzupassen. Zunächst sollte sich aber vor Augen geführt werden, wie die eigene Affiliate-Seite auszusehen hat und was dafür benötigt wird. Am besten ist, wenn man sich vorher Stichpunktartig aufschreibt, was für die Landingpage alles benötigt wird und was nicht. Anschließend passt man WordPress nach diesem Muster dann an.

WordPress selber bringt von Haus aus schon einige Optionen mit, um Funktionen, die auf einer statischen Landingpage nicht gebraucht werden, abschalten zu können. Das wäre zum Beispiel die Kommentarfunktion. Für eine statische Landingpage braucht es keinen Kommentarbereich, schließlich wollen wir mit dem Content den Besucher zum Lead oder Sale bringen und ihm nicht noch hunderte Kommentare bieten. Bei der Erstellung der Seite können unter dem Textfeld die Kommentare einfach ausgeschaltet bzw. deaktiviert werden.

Damit der Besucher nicht auf eine leere Seite kommt, wenn er uns besucht, sollte man die statische Seite als Startseite angeben. Damit gelangt der Besucher bei Aufruf der Domain www.xyz.de auf der für ihn vorgesehenen und optimierten Seite. Die Einstellung dazu findet man im WordPress-Backend unter „Einstellungen – Lesen“.

Das schöne an einer Affiliate-Seite die mit WordPress betrieben wird ist, das es schon tausende von Themes gibt, die ich kostenlos herunterladen und verwenden kann. Die werden einfach über das WordPress-Backend hochgeladen, aktiviert und fertig. Weitere Vorteile kurz und knapp im Überblick:

  • die vielen Plugins helfen zur Individualität
  • WordPress ist extrem anpassbar
  • die Pflege der Affiliate-Seite (Anpassungen im Text, etc..) ist sehr einfach
  • Es sind keine Programmier-Kenntnisse erforderlich

Wer einen Blog mit WordPress betreibt, weiß wie einfach die Handhabung des Systems ist und wird sich auch nicht so schnell wieder von WordPress trennen. Mit den unzähligen WordPress-Plugins ist eine komplette Anpassung der Affiliate-Seite im Handumdrehen gemacht. Vor allem im Bereich der Suchmaschinenoptimierung und der Maskierung (sowie das Tracken) der Affiliate-Links ist es wichtig, entsprechende Plugins anzuwenden. Eine kleine Liste mit Plugins, die man für seine Affiliate-Seite nehmen kann, habe ich für euch zusammengestellt:

  • wpSEO
  • AdRotate
  • CMS-Dashboard
  • Google XML Sitemaps

Bei der Verwendung von Plugins sollte man beachten, das man nicht zu viele nutzt, da man dadurch die Geschwindigkeit der Affiliate-Seite unnötig heraufsetzt.

Fazit

WordPress ist also nicht nur für Blogs geeignet, sondern kann auch sehr gut für Landingpages genutzt werden. Mit den Einstellungen, die WordPress schon von sich aus eingebaut hat, kann man schon eine gute Landingpage erstellen. Durch entsprechende Themes und Plugins lässt sich der letzte Feinschliff anpassen. Die Pflege der Landingpage kommt zwar nicht zu häufig vor, aber im Fall der Fälle ist man über das WordPress-Backend immer gut bedient. Ich selber nutze WordPress ebenfalls auf diversen Landingpages und bin bisher vollkommen zufrieden.

6 Kommentare

  1. Ich war eine zeitlang auch sehr fokusiert auf WordPress Blogs für Affiliate Seiten, mittlerweile nutze ich für kleine Seiten wieder statische HTML Seiten. WordPress sollte man meiner Meinung nach nur dann nutzen, wenn es sich um eine mittlere bis große Seite handelt.

    Zudem kann man bei einem etwas größeren Projekt zwar eine statische Startseite nutzen, die Artikelfunktion weiterhin nutzen, dadurch kann man zu dem Affiliate Projekt immer wieder News Updates geben die frischen Traffic und neue Nischen bringen können.

  2. Zitat:

    Eine kleine Liste mit Plugins, die man für seine Affiliate-Seite nehmen kann, habe ich für euch zusammengestellt:

    […]

    was spricht dagegen, die Liste mit Plugins auch zu verlinken? Oder ist das out und ich habe den neuesten trend verschlafen? ;-)

  3. Mache es ähnlich wie Steffen… alle Projekte die ich mit WordPress am laufen habe bleiben darauf, alle neuen werden wieder statische Seiten. Wenn man das Menü und Footer (etc.) inkludiert ist das halb so viel Arbeit. Auch wenn Datenbanken heutzutage kaum noch was kosten behalte ich mir die Kapazitäten lieber für Projekte 20 Seiten + frei…

    lg

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