Sex sells: Auch in der Non-Erotikbranche

Die Erotikbranche im Internet verzeichnet ansteigende Rekordumsätze – Und das nicht erst seit gestern. Immer mehr Personen suchen im Internet nicht mehr nur nach Bildchen und Porno-Videos, sondern auch nach realen Sex-Kontakten für abenteuerliche Stunden. Das liegt zu einem daran, das die Menschen nicht nur Anonym sind, sondern andere Personen ansprechen bzw. anschreiben können ohne Angst davor zu haben eine gelangt zu bekommen oder ähnliches. Im Internet ist man eben offener. Weiterhin kann man ohne Kontakt mit der entsprechenden Person auch sehen, was die Vorlieben und Abneigungen sind. So wird die Kontaktaufnahme erleichtert, da man direkt ein Gesprächsthema parat hat. Sex sells, oder auf deutsch: Sex verkauft (sich). Das hat auch schon die Werbeindustrie mitbekommen und setzt vermehrt auf junge, hübsche Frauen mit langen Beinen und einer Figur alá 90-60-90. Genau wie es die Werbeindustrie mit uns täglich macht, kann man das Prinzip „Sex sells“ auch erfolgreich auf der eigenen Webseite anwenden.

Sex sells – Nicht nur in der Erotikbranche

Lange Beine, eine Top-Figur, eine gute Oberweite, große Augen und ein hübsches Gesicht. Mal ganz ehrlich: Wer schaut da nicht gerne hin? Bilder von hübschen Frauen werden sehr gerne angesehen, was eine längere Verweildauer auf der Webseite bringen kann. Frauen die viel Haut von sich zeigen, locken die Männerwelt natürlich noch mehr. Das Bild ist also der Blickfang, mit dem sich einiges anstellen lässt, denn alles was um dem Bild herum geschrieben wird, und das möglichst auffällig (aber nicht aufdringlich), bekommt viel Beachtung geschenkt.

Im Affiliate-Marketing kann durch bestimmtes Anordnen von Produkten rund um ein Bild die Conversationsrate etwas angehoben werden. Ein normales Bild, also ein Bild ohne halbnackter Frau, zieht auch schon Aufmerksamkeit auf sich. Tausche ich das Bild gegen ein Erotisches, aber nicht perverses, Bild, wird deutlich mehr Aufmerksamkeit erzeugt als vorher.

Natürlich lässt sich noch viel mehr mit diesem Phänomen anstellen, zum Beispiel kann ich mehr Leute dazu bewegen, einen Banner anzuklicken, wenn dort wieder eine leicht bekleidete Frau erscheint.

Es gibt noch so viele andere Wege wie ich mit schönen Frauen mehr Einnahmen erzielen kann, allerdings muss man ein paar Dinge beachten. Das wichtigste ist, das man keine vollkommen nackten Frauen zeigt. Es geht um die Fantasien die sich mit dem Bild erzeugen lassen, nicht um die härte des Pornos. Auch wenn Pornos massenweise Traffic generieren können, geht es nicht darum mit Schmuddelfilmchen Besucher anzulocken, sondern mehr darum, das meine Besucher durch anschauliche Bilder meine Partnerprogramme besuchen. Und dort im besten Fall kaufen.

Ein weiterer Punkt dem man Beachtung schenken sollte ist der Jugendschutz. Pornobilder und Pornovideos sind nichts für Kinder und Jugendliche unter 18 Jahre. Man sollte immer bedenken das auch diese im Internet surfen und auch auf die eigene Seite gelangen.

Das dass Prinzip klappt, habe ich mit diesem Artikel bewiesen. Oder gibt es jemanden der nicht zuerst das Bild angesehen hat bevor er den Artikel gelesen hat? ;-)

Fazit

Sex sells! Das ist allgemein bekannt und auch gut im Affiliate Marketing zu gebrauchen. Mit der Hilfe schöner Frauen in leichter Bekleidung lassen sich die Einnahmen steigern und ausbauen. Allerdings sind keine Wunder zu erwarten, denn eine Garantie für höhere Klick- & Verkaufsraten sind die schönen, halbnackten Frauen nicht.

29 Kommentare

  1. „Allerdings sind keine Wunder zu erwarten, denn eine Garantie für höhere Klick- & Verkaufsraten sind die schönen, halbnackten Frauen nicht.“

    Eine Garantie ist es gerade deshalb schon nicht, weil eine anmutende, leicht bekleidete Frau auf einer Website für Versicherungsvergleiche weniger passend ist. Allerdings kann eine Frau mit Traummaßen und Bikini vor einem blauen Himmel zumindestens die Klick-Rate auf einer Reiseseite erhöhen.
    Zudem bleibt auch immer noch zu bedenken, dass viele Menschen das Web in der Öffentlichkeit benutzen und wenn dann aus heiterem Himmel eine schöne Frau auf einer Website auftaucht (auch wenn es nur Werbung ist) klicken viele Menschen vergleichsweise schneller Weg als sie es ohne Werbeeinblendung tun würden. (Das gleiche gilt hier übrigens auch für Hintergrundgeräusche und -musik)

    Ansonsten muss ich dir natürlich vollkommen zustimmen, dass eine attraktive Frau ein Blickfang ist – aber auch hier gilt die altbekannte Weisheit: Schönheit liegt im Auge des Betrachters.

    Liebe Grüße aus dem Süden
    Patrick

  2. Spaßig wirds doch erst wenn man Bilder dieser Art mit einem vertrauenserweckenden maskierten Link verbindet und vllt noch randomly Kekse mit dem Link verteilt …

  3. Also ich klicke jetzt schon die ganze Zeit auf das Bild aber da passiert irgendwie nix ;( ..naja, werd jetzt mal den Artikel lesen :D

  4. @Sven: Habe es jetzt zum letzten mal geändert. Habe wieder zu schnell geklickt. Dir scheint das aber Spaß gemacht zu haben…

    @Jonas: Keiner der beiden Argumente war aber ein X ;-)

  5. was macht mir spaß? ;) ich frage doch nur woher du die rechte für das bild hast ;) und auch für das jetzige? ich möchte nur deine logik verstehen!

  6. du nennst die qualle aber nicht im impressum sondern auf einer unterseite, die man erst umständlich suchen muss ;)

  7. Hi Christian!

    Ich gehöre wohl auch zu denjenigen, welche zunächst auf das Bild geschaut haben ;-) Aber wie bereits im Artikel beschrieben, wird dies wohl den meisten männlichen Lesern so gehen. Aus meinen eigenen Projekten kann ich dies übrigens nur bestätigen – und das nicht nur in der FSK16 Erotikbranche.

    Ich denke jedoch, dass es stark auf die Zielgruppe und die im Partnerprogramm beworbenen Produkte ankommt. Generalisieren kann man die hier aufgestellte These nach meiner persönlichen Erfahrung nicht.

    Was mich an dieser Stelle jedoch besonders interessiert ist, ob Du Erfahrungen damit gesammelt hast, ob diese Vorgehensweise auch bei dem weiblichen Geschlecht funktioniert? Da ich bisher kein Projekt habe, welches vornehmlich Frauen als Zielgruppe hat, habe ich diesbezüglich noch keine eigenen Erfahrungen sammeln können.

  8. Habe erst vor kurzem mit einem Freund der Portraitfotos macht gesprochen und er hat auch gesagt: je mehr Haut auf dem Foto zu sehen ist, desto öfter wird es im Internet geklickt. Ich denke das hat auch viel mit Emotionen zu tun, die ein Bild hervorruft. Emotionen verkaufen -> Sex sells ;)

  9. @Mario

    Aber auch hier hängt es wie so oft vom beworbenen Produkt ab! Nicht immer ist die Devise „Sex sells“ der Schlüssel zum Erfolg. Meine Erfahrungen haben mir gezeigt, das neuerdings ein Trend zu verzeichnen ist, der zeigt, dass viele Nutzer nicht mehr durch aufreizende Damen gewonnen werden, sondern durch seriöses Autreten.

    Ich nenen in diesem Zusammenhang einfach mal den Begriff: Silversurfer!

    Immer mehr ältere Menschen entdecken die Weiten des Webs für sich und sehen, wie einfach Onlineshopping sein kann. Allein diese Zielgruppe, die immer weiter wächst, wird weniger in diese Schublade fallen.

  10. @Patrick: Ja da hast du sicher Recht. Habe vor einiger Zeit mal einen A/B Test gemacht und dabei einmal ein Bild mit einem Model, das sich neben dem Produkt posiert, und einmal mit einem normalen Foto eines Kunden (mit Testimonial). Die Konversionsrate war bei zweitem fast 100% höher als beim ersten (Zielgruppe war dabei 40+). Kommt halt immer drauf an worum es geht :)

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