Landing Pages: Affiliate-Marketing vs. AdSense-Marketing

Im Online-Marketing ist oft von Landing Pages die rede, die analysiert und optimiert werden sollen. Besonders im Affiliate-Marketing und AdSense-Marketing hört man sehr häufig von Landing Pages. Ich denke, das an dieser Stelle nicht mehr erklärt werden muss, was eine Landing Page überhaupt ist. Viel mehr geht es um die Unterschiede zwischen den beiden Marketing-Varianten. Sieht eine Landing Page für das Affiliate-Marketing anders aus, als die für das AdSense-Marketing? Selbstverständlich kann man mit einer Landing Page im Affiliate-Marketing auch Geld im AdSense-Marketing verdienen, doch ob das wirklich so optimal ist, ist eine andere Frage. Im Internet findet man haufenweise Landing Pages, die fürs Affiliate-Marketing ausgelegt sind, doch kann man diese auch im AdSense-Marketing nutzen?

Aufbau einer Landing Page im Affiliate-Marketing

Im Affiliate-Marketing gilt es Klicks, Leads oder Sales zu erzeugen. Da Leads und Sales viel mehr Einnahmen bringen als Klicks, konzentriert sich die Masse auf das generieren von Leads und Sales. Verständlicherweise, muss dazu gesagt werden. Wer Leads oder Sales generieren möchte, braucht nicht nur Besucher die nach dem Besuch wieder abspringen, sonder braucht es an Besucher, die Anmeldungen und Käufe tätigen. Es gilt daher, das Produkt welches gekauft werden soll, anständig zu bewerben. Es reicht nicht aus, einen simplen Text zu schreiben und einen einfachen Link einzufügen. Der Besucher, eher gesagt der potenzielle Käufer, muss so vom Produkt überzeugt sein, das er es kauft.

Aufbau einer Affiliate-Marketing Landing PageIm einfachsten Fall sieht eine Landing Page im Affiliate Marketing so aus, wie rechts auf dem Bild zu sehen. Wer das Bild größer dargestellt sehen möchte, braucht einfach nur das Bild anklicken. Dies ist ein Standardlayout einer Landing Page im Affiliate-Marketing. Am Aufbau erkennt man, das einige Elemente nötig sind. Unter anderem ist ein Heroshot ein wichtiges Werkzeug um die Augen des Besuchers zu lenken. Ohne gutem Heroshot bringt der Einführungstext, welcher sich daneben befindet gar nichts bzw. sehr wenig. In der nähe des Einführungstexte befinden sich meist Kundenmeinungen die Vertrauen schaffen sollen, weitere Bilder des Produktes, Vorteile die man durch das Produkt oder den Service genießt und Links zu anderen Seiten. Eine Landing Page  im Affiliate-Marketing ohne Unterseiten sieht man eher selten. Themenrelevante Unterseiten dienen dazu, weiteren Content zu schaffen um mehr Besucher über Google abgreifen zu können. Zu beachten ist allerdings, das auf einer Landing Page über Autozubehör keine Unterseiten zum Thema Parfüm auftauchen sollen. Das ist nicht Themenrelevant und von Google nicht gerne gesehen. Wie auch immer, folgt in den meisten Fällen einer Landing Page für das Affiliate Marketing ein weiterer Text, welcher das Produkt noch mal beschreibt, allerdings etwas ausführlicher als der Einführungstext. Damit der potenzielle Kunde nicht wieder nach oben Scrollen muss, wird auch im unteren Bereich der Webseite ein Call to Action Element untergebracht, welches den Besucher direkt zu beworbenen Partnerprogramm des Produktes leitet.

So oder ähnlich sehen die meisten Landing Pages im Affiliate-Markerting aus. Es wird darauf geachtet, das dass Call to Action Element immer im direkt sichtbaren Bereich liegt, aber nie stört. Primär soll der Text gelesen werden, um den Besucher zu überzeugen. Würde man an den Stellen, an denen das Call to Action Element seinen Platz findet, Banner (egal ob Text oder Bild) von Google AdSense einbauen, würde man eher weniger Geld einnehmen.

Aufbau einer Landing Page im AdSense-Marketing

Im AdSense-Marketing sieht eine Landing Page im Standard-Format anders aus. Hier gibt es keine Call to Action Elemente und der Besucher muss auch nicht davon überzeugt werden, ein Produkt zu kaufen. Viel mehr geht es darum, das der Besucher auf die Bild- oder Textanzeigen klickt. Dafür müssen auch diese immer sichtbar sein.

Aufbau einer AdSense-Marketing Landing PageAuf der Linken Seite habe ich ein Bild eines Aufbaus einer typischen AdSense-Marketing Landing Page eingebunden. Auch hier gilt: Wer das Bild in größerer Auflösung betrachten möchte, braucht nur das Bild anzuklicken. Auffällig ist, das es auch auf einer Landing Page im AdSense-Marketing ein Logo gibt. Diese kann selbstverständlich auch durch einen Header ersetzt werden. Direkt unter dem Logo bzw. dem Header folgt ein Einführungstext, der nicht zu lang gehalten wird, denn die AdSense-Anzeigen, welche sich meist auf der rechten Seite befinden, sollen direkt ins Auge fallen. Neben den AdSense-Anzeigen herum listet man meistens Vorteile oder Stichpunktartige Beschreibungen der Nische auf. Das tut man daher, da Stichpunktartige Listen viel lieber gelesen werden als ein langer Text. Man bekommt in kurzer Zeit einen guten und Informativen Einblick, worum es überhaupt geht, ohne Zeit zu verschwenden, weil man lange und komplizierte Texte lesen muss. Da die Listen in den meisten Fällen gelesen werden, fallen auch die daneben platzierten AdSense-Anzeigen auf. Die Wahrscheinlichkeit eines Klicks steigt. Unter der Liste und den AdSense-Anzeigen taucht dann oft ein Text auf, um die Seite nicht so leer wirken zu lassen und für Google zu optimieren. Die Links zu Unterseiten sind oft in diesem Text untergebracht.

Auch der Aufbau einer Landing Page im AdSense-Marketing kann variieren. Ich habe jeweils nur die genommen, die man am meisten sieht. Auch die AdSense-Anzeigen müssen wie die Call to Action Elemente einer Affiliate-Marketing Landing Page ins Auge fallen. Diese werden allerdings sehr großflächig platziert, um die Wahrscheinlichkeit eines Klicks zu steigern.

Fazit

Deutlich zu erkennen ist der Unterschied beim Aufbau einer Landing Page. In meinen Beispiel-Skizzen gibt es vielleicht noch sehr viel Optimierungsbedarf, allerdings tauchen diese beiden Typen an Landing Pages am häufigsten auf. Daher sollte das ganze eigentlich passen. Man erkennt, das bei auf Landing Pages im Affiliate-Marketing viel mehr Überzeugungsarbeit geleistet werden muss, da der Besucher bzw. potenzielle Kunde unter anderem Geld ausgeben oder seine persönlichen Daten angeben muss. Bei einer AdSense-Marketing Landing Page jedoch, muss nur entsprechender Content geliefert werden, welcher Besucher anzieht. Einen optimalen Aufbau für Landing Pages gibt meines Wissens nicht, aber es gibt diverse Tricks, mit denen die Conversion optimiert werden kann.

5 Kommentare

  1. Hallo Christian,
    Erst einmal: sehr schöne Auflistung. Der grundlegende Unterschied ist ja wie du schon beschrieben hast, dass man im Affiliatemarketing den Besucher zur Aktion auf der letztendlichen Landingpage führen will. Der Klick an sich nutzt nicht. Deswegen muss er erst grundlegend informiert sein und in „Kaufstimmung“ gebracht werden. Der Call to Action Button gehört also nicht unbedingt in den sichtbarsten Bereich, sondern dorthin wo der Besucher am ehesten kaufen will. Doch was genau verstehst du unter dem Hero Shot? Einfach das Produktbild wenn ich die Grafiken richtig verstanden habe.
    Bei AdSense hingegen zählt nur der reine Klick.
    Gruß
    Politwirt

  2. Hi Christian,
    gut geschriebener Artikel und vor allem die Skizzen gefallen mir. Falls ich einmal eine Landing Page erstellen muss, komme ich auf diesen Artikel zurück.
    Mich würde interessieren ob Du selber schon solche Landing Pages im Einsatz hast und wenn ja welche?
    LG Nathanael

  3. Echt nen interessanter Beitrag.
    Ich hatte auch schonmal vor eine solche Affiliate Seite zu basteln, habs dann aber doch gelassen. Wenn ich mich umentscheide greife ich auf jeden fall auf diesen Artikel zurück!!

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  1. Mit Affiliate-Programmen verdient man besser « AdClicks-Agent.de

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