4 nützliche Tipps wie du als Affiliate mehr Geld verdienen kannst

Brenne für dein Thema

Ich nehme mir für diesen Blog echt wenig Zeit. Ich blogge hier so selten, dass es mir schon wieder peinlich ist. Aber meine Güte, das zeigt doch, dass ich viel Arbeit habe, oder nicht? Egal. Ich möchte dir heute ein paar Tipps geben, wie du als Affiliate mehr Geld verdienen kannst. Das ist ja genau das, was wir Affiliates alle wollen: Geld verdienen. Aber wenn man sich die verschiedenen Affiliate-Seiten anschaut, hat man das Gefühl dass die Leute gar kein Geld verdienen wollen…

Affiliate-Seiten werden oft nach dem gleichen Schema aufgebaut. Und man überlegt nicht lang genug. Dank Werkzeuge wie dem Affiliate-Theme und diversen Plugins, sehen die Webseiten nahezu identisch aus. Und dann stehen da drunter auch noch ellenlange Texte, die sich eh niemand durchließt. Einfach nur weil Google scheinbar lange Texte mag. Aber Hauptsache 2000-3000 Wörter unter eine Seite knallen. Wird schon gut gehen. Hier ein paar Tipps, wie du als Affiliate mehr Geld verdienen kannst.

1. Brenne für dein Thema

Brenne für dein Thema„Oh, diese Keyword-Domain ist frei! Die kauf ich mal!“ – Wie oft hast du dir diesen Satz schon gesagt? In irgendwelchen Tools siehst du wie oft ein Keyword eingegeben wird. In anderen Tools siehst du dass eine passende Keyword-Domain frei ist. Und zack wird sie registriert. Gut, tue ich oft genau so, aber ich habe mehr unprojektierte Domains rumliegen als ich Projekte habe. Der Grund ist einfach: Ich brenne nicht für jedes Thema. Mich muss ein Thema schon wirklich interessieren, damit ich mich Gedanken über ein Projekt mache. Deswegen habe ich auch aufgehört irgendwelche Domains zu registrieren, nur weil sie gerade frei sind. Ich muss nicht mehr alle möglichen Domains haben. Ich muss nicht mehr Projekte haben, für die ich mich gar nicht interessiere.

Ja, das klingt komisch wenn ich sowas sage. Ich brenne für die Themen für die ich Projekte aufbaue. Und deswegen gibt es auch immer weniger Projekte von mir. Dafür nehme ich mir für die Affiliate-Projekte, die ich betreibe aber viel Zeit und pflege sie ordentlich. Kümmere mich gut um sie. Denn es macht Spaß. Und wenn man sich für ein Thema interessiert und es auch wirklich liebt, dann wird ein Projekt auch erfolgreich.

Ich hab zum Beispiel ein Blog zum Thema „Lost Places“ gestartet. Urban Exploration und so. Halt in verlassenen Gebäuden rumkriechen und Fotos schießen. Die Lost Place Fotografie ist ein Hobby für mich, welches ich wirklich liebe und wo ich auch wirklich viel Zeit drin investiere. Und deswegen habe ich mich irgendwann dazu entschieden einen Blog zu starten. Ich bin in Communitys unterwegs, in diversen Facebook-Gruppen, folge diversen Seiten – weil es für mich ein Hobby ist. Und dann ist man dort auch anders aktiv als wenn ich es nur mache um Geld zu verdienen. Und das spiegelt sich auch in den Zahlen meines Blogs (Link: www.lost-place.org) wieder. Die organische Suche macht einen kleinen Teil meines Traffics aus. Mehr Leute kommen über Facebook und Instagram. Weil ich dort auch meine Bilder poste. Und direkter Traffic ist auch nicht zu verachten. Der steht zwar unter dem organischen Such-Traffic, aber er ist da. Und viel stärker als bei anderen projekten. Weil die Leute sich dort mit mir identifizieren können. Weil sie meinen Blog mögen – weil ich so viel Liebe reinstecke. Und so weiter. Glaubt mir: Wenn ihr für ein Thema brennt, habt ihr viel mehr Erfolg mit einem Projekt, als wenn ihr ein halbherziges Projekt baut.

2. Sprich mit deinen Merchants

Sprich regelmäßig mit deinen MerchantsAls ich noch in anderen Bereichen unterwegs war, war Affiliate Marketing ein anonymes Ding für mich. Ich habe mich in Netzwerken angemeldet, dort die Partnerprogramme beworben und Geld verdient. Heute sieht die Welt anders aus: Seitdem ich im Dating-Bereich aktiv bin, habe ich viel mehr Kontakt zu meinen Merchants. Ein gutes Beispiel ist VX-Cash oder PartnerCash für mich: In beiden Partnerprogrammen bekommst du direkt einen „Betreuer“ vor die Nase gesetzt.

Mit denen kannst du dich in Verbindung setzen, bei Feedback direkt anschreiben. Skype ist der Kommunikationsweg Nr.1 in solchen Sachen. Ich bin täglich mit irgendwelchen Merchants am schreiben. Nicht immer muss das Geschäftlich sein, manchmal fragt man auch einfach wie es geht, wie es läuft und was sonst so los ist. Das ist für mich ein wichtiges Thema, denn ich möchte mit der Person ja gut auskommen und lange zusammenarbeiten.

Mit einem dieser Typen gehe ich auch unregelmäßig mal einen Burger oder Steak essen. Man versteht sich gut, lacht viel und kann auch über das ein oder andere private reden. Wir haben einen sehr guten Draht zueinander – was dazu führt dass man geschäftlich auch sehr offen reden kann. Verbesserungsvorschläge werden gerne angenommen, Feedback generell ist gerne gesehen. Und man kann über diverse Sachen rumspinnen und die ein oder andere Idee Realität werden lassen.

Wer mit seinen Merchants spricht, hat natürlich auch die Möglichkeit lukrativere Deals auszuhandeln. Du glaubst gar nicht was alles Möglich ist, wenn du dich nur einfach mal mit deinen Merchants unterhältst. Und die glaubst gar nicht, was sie dir alles für Tipps geben können. Man mag denken: „Die schlagen einem doch eh nur Produkte vor, bei denen sie viel Geld verdienen können“ – aber das ist nicht so. Deine Merchants beobachten alle Affiliates und können die sagen was bei anderen gut läuft und was nicht. Und dir auf diesem Wege helfen, mehr Geld zu verdienen.

3. Verabschiede dich vom Schema-F

Schema-F. Der Todfeind. Es wird eine Seite aufgebaut, ellenlange Texte mit 2000-3000 Wörtern druntergeklatscht, ein paar Bilder hinzugefügt und dann die Banner auf den Seiten eingepflegt. So sieht die typische Affiliate-Seite aus. Verabschiede dich davon, gehe andere Wege und mach dir mal Gedanken wie eine Seite zu deinem Thema wirklich aussehen muss. Dank der ganzen Dinge wie dem Affiliate-Theme – welches ich an dieser Stelle nicht schlecht reden möchte!! – sehen viele Webseiten mittlerweile gleich aus.

Aber hey, es soll ja funktionieren. Mit Sicherheit verdient man damit Geld. Ich glaube aber, dass man nicht jedem Trend hinterherlaufen sollte, sondern schauen sollte, welche anderen Wege es sonst noch gibt. Ich zum Beispiel habe eine Vergleichsseite für Datingportale aufgebaut. Schaue ich mir die anderen Vergleichsportale an, die ja auch von Affiliates betrieben werden, weiß ich, dass ich es besser gemacht habe. Eine bessere Navigation, eine bessere Übersicht, Screenshots und so weiter. Ich habe mir richtig Mühe gegeben. Man muss sich nur mal anschauen was die Konkurrenz so macht und dann einen Plan entwickeln, wie man es besser macht. Und nicht der Konkurrenz hinterher laufen und das gleiche aufbauen.

4. Verlass dich nicht nur auf Google

Andere Kanäle als nur SEO-Traffic können zu mehr Geld verhelfenDamals war es so: Man baut eine Seite auf, befeuert sie mit Links und schon hatte man seinen Traffic. Heute gibt es viel mehr Rankingfaktoren die zu einem gutem Ranking führen. Doch genau so schnell wie Rankings da sein können, können die Rankings auch wegbrechen und schon ist der SEO-Traffic weg. Ich will nicht sagen dass der SEO-Traffic schlecht ist, nur gibt es genug andere Möglichkeiten, Traffic zu generieren. Der auch von Dauer ist.

Viele Affiliates achten nur auf ihre Rankings und wollen nur den Google-Traffic haben. Dass es aber auch noch Facebook, Twitter, Instagram und viele andere Social-Kanäle gibt, davon lässt man die Finger. Es würde ja Zeit kosten, für jedes Projekt auch noch die Kanäle zu pflegen. Dann gibt es auch noch E-Mail Marketing. Würde aber auch wieder Zeit kosten. Aber: Es sind Kanäle, die enorm wichtig sind!

Wenn ihr aber für ein Thema brennt, dann nehmt ihr euch auch die Zeit dafür entsprechende Kanäle aufzubauen. Anders ergeht es meinem Lost-Places Blog ja auch nicht. Ich schalte Werbung auf Facebook für mehr Fans, kümmere mich um meine Fan-Seite, baue nebenbei einen Newsletter auf den ich noch unregelmäßig versende, habe einen Instagram-Account. Und ich möchte weiter wachsen und weitere Kanäle anbieten. Klar, das kostet Zeit, aber mir macht das ja Spaß. Und genau so sollte das sein.

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